Pflanzenpflege mit dem SPIRITUELLEN LOT

 

„Ich habe kein LOT und ich kann auch gar nicht loten.“

 

„Das ist aber kein Problem, das kann man lernen.“

 

„Wie, wo und womit?“

 

„Mit meinem Lehr- und Arbeitsbuch

Arbeiten mit dem SPIRITUELLEN LOT.“

 

„Und wenn ich das gar nicht will?“

 

„Dann wirst Du trotzdem durch diesen Artikel

einige interessante Informationen erhalten.“

 

„Na gut. Ich kann ja mal lesen. Sind Bilder drin?“

 

„Und was für welche!“

 

Die Mehrzahl der Menschen besitzt keinen Garten und auch keinen Balkon. Trotzdem haben sie alle die Möglichkeit, etwas Grün, etwas Natur, etwas „Leben“ aus dem Pflanzenreich in ihre Wohnung zu holen. Das Angebot an Grünpflanzen ist groß. Sie bezaubern durch ihre Größe, Form und Farbe der Blätter. Häufig sind diese robusten Pflanzen pflegeleicht und anspruchslos. Blütenpflanzen dagegen begeistern die Menschen ganz besonders durch die Form und Farbe ihrer unterschiedlich großen Blüten.

 

Mittlerweile gibt es kaum eine Pflanze, die nicht in einer Wohnung mit trockener Heizungsluft gedeiht. Trotzdem währt oft die Freude an – nicht immer ganz preiswerten – neugekauften Pflanzen nicht lange. Die Pflanzen haben verschiedene Ansprüche an den Standort, an Temperatur, Licht und an die Versorgung mit Wasser und Dünger. Wenn Sie einmal sehen, wie viele Container voller Pflanzen eine Blumen-Discounter-Kette 2x wöchentlich bekommt, dann sagen Sie sich doch auch: „Mittlerweile müssen die Menschen dieser Stadt in ihren Wohnungen keine Möbel mehr, sondern nur noch Pflanzen herumstehen haben.“

 

Nein, nein, weit gefehlt! Die Menschen haben solch einen hohen Nachschubbedarf an Pflanzen, weil sie ihre Pflanzen schon nach einigen Wochen oder Monaten „kaputtgepflegt“ haben. Wie kommt’s? Es wurden die oben schon angesprochenen Bedürfnisse bestimmter Pflanzen nicht beachtet. Einige Menschen glauben, sie brauchen die neu gekaufte Pflanze nur irgendwo hin zu stellen, ab und zu mal zu gießen, vielleicht auch mal mit Düngeflüssigkeit, und schon ist alles klar.

 

Jedes Jahr, wenn die Zeit der Alpenveilchen kommt, greifen die Leute zu. Mit diesen wunderschönen Blühpflanzen werden gleich zwei gravierende Fehler gemacht. 1) Die Pflanze wird oben in den Topf auf die empfindliche Knolle gegossen, die dann fault, und 2) die Pflanze wird ins warme Wohnzimmer auf die Fensterbank über der Heizung gestellt. Die Leute wissen oft nicht, dass Alpenveilchen keine Temperatur über 15 Grad vertragen. Also, diese Pflanzen nur in den kühlen Flur ans Fenster stellen und nur von unten wenig gießen. Aber wer macht das schon?

 

Ein zweites Beispiel mag das eben gesagte abrunden: Auch während der Azaleen-Zeit kaufen die Leute – alle Jahre wieder. Was ist mit den herrlichen Pflanzen des Vorjahres geschehen? Sie sind verdurstet! Diese Sumpfpflanzen nur ein paar Mal zu gießen, reicht nicht. Sie müssen täglich einmal getaucht werden, bis keine Luftblasen mehr aus der Erde kommen. Wer macht das schon? Die Pflanzen vertrocknen, werfen Blüten und Blätter ab.

 

Calla und Amaryllis dürfen vom 01. September bis 31. Dezember keinen einzigen Tropfen Wasser bekommen. Ohne diese Trockenzeit blühen sie im nächsten Jahr nicht. Hat Ihnen das jemals eine Verkäuferin gesagt? Erst ab Neujahr wieder normal gießen. Vor dem ersten Gießen an Neujahr die Calla durch die vielen neugebildeten Knollen vermehren.

 

Der Standard-Rat der am Packtisch von den wie am Fließband Blumen einpackenden Verkäuferinnen hilft da auch nicht recht weiter: „Wenig gießen, keine direkte Sonne.“ Du lieber Himmel, was soll ICH denn machen? Vormittags habe ich im Schlafzimmer grelle Sonne, nachmittags ist im Wohnzimmer gleißendes Licht. Weißes Seidenpapier an die Fensterscheibe kleben, wie einige Orchideen-Fachleute vorschlagen? Das geht mir zu weit, dazu bin ICH nicht bereit. Ist das überhaupt erforderlich? Nein!

 

Ich habe mit Pflanzen in Erde keinen Erfolg. Irgendwie harmoniert meine Energie mit denen der Pflanzen in Erde nicht. Ich gieße die Pflanzen meistens tot! „Ein Schlückchen für Mami, ein Schlückchen für Papi, habe schließlich schon 3 Tage nicht gegossen“, deshalb hatte ich mich schon vor 30 Jahren mit Hydrokultur beschäftigt.  

 

Auch das hat etwas gedauert, bis ich „den Bogen raus hatte“. Leider kann man aus Büchern kaum etwas lernen. Ich hoffe deshalb, dass alle an Hydrokultur interessierte durch diesen Artikel mit den „Schritt-für-Schritt-Fotos“ angeregt werden, dieses nahezu problemlose System der Pflanzenpflege einmal zu probieren. Mittlerweile gelingt mir mit der Hydrokultur alles. Ich pflege Orchideen der verschiedensten Sorten alle in Hydrokultur, obwohl Orchideen-Experten immer sagen, das sei unmöglich.

 

„Unmöglich“ ist ja eines dieser Wörter, die ich niemals akzeptiere. Meine Orchideen blühen jedes Jahr immer wieder sehr üppig und wochenlang. Sie vermehren sich durch Ausläufer, so dass ich sie häufig teilen muss. Im Schlafzimmer habe ich immer eine „Kinderstube“ von neu eingepflanzten Orchideen-Ablegern. Wenn die dann nach ca. 3 Jahren zum ersten Mal blühen, dann ist es so, als sei ein Kind erwachsen geworden.

 

Das einzige, was mal passieren kann, ist, dass aufgrund gekippter Fenster im Schlafzimmer und im Wohnzimmer im Sommer die Orchideen etwas Zugluft bekommen. Das sollte man schon meiden. Aber, soll ich im heißen Sommer in meiner kleinen Wohnung braten, nur weil da eine Orchidee gerade blüht? Nein! Da muss sie durch! Mittlerweile sind meine Orchideen so abgehärtet, dass ihnen selbst die lange Zeit der gekippten Fenster im vorigen Sommer gar nichts ausmachte. Keine hatte eine Blüte verloren.

 

Ein Hydrokultur-Experte mit eigener Gärtnerei machte große Augen, als ich ihm erzählte, dass ich 3 Hibiskus-Pflanzen in Hydrokultur pflege. „Was? Das geht doch gar nicht! Das ist doch eine holzige Pflanze. Der wirft doch dann alle Blätter ab.“ „Richtig“, sagte ich, „dann lassen Sie ihn einfach in Ruhe und schauen in 3 Wochen wieder nach, dann kommen an jedem hölzernen Stengel unzählige kleine neue grüne Blätter. Schon nach kurzer Zeit blüht der Hibiskus.“ Na ja, warum soll der nicht auch noch was lernen?

 

Ich säe auch alle meine Gewürzpflanzen direkt in Hydrokultur-Töpfe. Das ist herrlich problemlos. Auf den richtigen Umgang mit der Hydrokultur gehe ich später ein. Zunächst möchte ich allen, die mit dem Spirituellen LOT arbeiten, einige Fragen aufzeigen, die unbedingt im Zusammenhang mit Pflanzen gestellt werden sollten, um lange Freude daran zu haben.

 

Ich kaufe sehr selten einmal eine fertige Pflanze. Große Pflanzen kann jeder kaufen. Ich bevorzuge es, Ableger von Pflanzenbesitzern zu „erbitten“ (obwohl die „geklauten“ Ableger ja am besten gedeihen, sagen viele Leute), diese zu bewurzeln und dann von klein auf zu betreuen, bis sie zu stattlichen Pflanzen herangewachsen sind.

 

Die folgenden Fragen gelten für

 

Pflanzen in Erde

 

Wenn Ihnen eine Pflanze gefällt,

fragen Sie unbedingt schon im Geschäft:

 

„Ist diese Pflanze richtig für meine Wohnung / mein Haus?“

 

NEIN = Auf keinen Fall kaufen!

 

JA = Kaufen Sie ruhig!

 

Wenn Sie dann mit Ihrer neuen Pflanze zu Hause sind:

 

„Welches ist der richtige Standort für diese Pflanze?“

 

Flur? NEIN

 

Schlafzimmer? NEIN

 

Badezimmer? NEIN

 

Wohnzimmer? JA

 

Bei mehreren Fenstern:

 

Auf dieser Fensterbank? NEIN

 

Auf dieser Fensterbank? NEIN

 

Auf diesem Blumenhocker neben dem Fenster in der Ecke? JA

 

„Benötigt diese Pflanze JETZT Wasser?“

 

„Wie viel Wasser benötigt diese Pflanze JETZT?“

 

1 Eierbecher voll? NEIN

 

2 Eierbecher voll? JA

 

Besser NICHT mit der Gießkanne wässern!

 

„Ist es richtig, diese Pflanze von oben zu gießen?“

 

NEIN!

 

„Ist es richtig, diese Pflanze im Untersetzer zu gießen?“

 

JA!

 

Überschüssiges Gießwasser nach 30 Minuten

aus dem Untersetzer / Übertopf entfernen!

 

Übertöpfe sind die Todesursache Nr. 1 bei Zimmerpflanzen in Erde!

 

„Ist es richtig, diese Pflanze in lauwarmem Wasser

im Eimer zu tauchen?“

 

JA!

 

„Wie oft muss diese Pflanze getaucht werden?“

 

täglich = NEIN

 

jeden zweiten Tag = JA

 

„Benötigt diese Pflanze JETZT Dünger?“

 

JA!

 

„Wie viel angesetzte Düngeflüssigkeit benötigt diese Pflanze JETZT?“

 

1 Eierbecher voll? NEIN

 

2 Eierbecher voll? JA!

 

„Ist es richtig, diese Pflanze JETZT umzutopfen?“

 

JA!

 

„Wie viele cm größer muss der größere Topf im Durchmesser sein?“

 

1 cm = NEIN

 

2 cm = NEIN

5 cm = JA!

 

Pflanzen in Hydrokultur

 

Einfach herrlich! Herrlich einfach! Kaum Arbeit! Allerdings sind die Utensilien, die man braucht, etwas teurer. Aber: Es lohnt sich. Man nehme folgende Geräte aus der Gartenabteilung im Heimwerkermarkt:

 

Einen Kulturtopf aus Plastik

 

 

Einen passenden Wasserstandsanzeiger

 

 

Einen passenden Übertopf in der Farbe Ihres Geschmacks,

gern aus Kunststoff, die sind schön preiswert

 

 

Langzeitdünger-Granulat

 

damit können Sie Ihre Hydrokultur-Pflanzen nicht überdüngen;

nur dann, wenn die Pflanze durch ein Wurzelsekret im Wasser signalisiert,

dass sie Dünger braucht, gibt das Granulat die Nährstoffe an das Wasser ab

 

 

Blähton

 

 

 

 

Hydrokulturpflanzen durch Ableger

 

Alle Pflanzen, deren Ableger Sie in Wasser oder feuchter Erde bewurzeln können, sind für die Hydrokultur auf jeden Fall geeignet. Geben Sie einen Ableger in einen Behälter mit Wasser und lassen Sie den Stiel so weit Wurzeln schlagen, dass die kleinen Wurzeln mindestens 5 cm lang sind.

 

Gehen Sie beim Einpflanzen des Ablegers folgendermaßen vor:

 

Ableger bereitlegen hier: ein „erbetener“ Pfefferminze-Ableger

(Die Pflanze hatte "JA" gesagt, als ich sie darum bat, einen Ableger abknipsen zu dürfen...)

 

 

- In den Übertopf 1 Esslöffel Langzeitdünger einfüllen

 

- den Wasserstandsanzeiger in die Öffnung des Kulturtopfes einführen, bis er einrastet

 

  

- den Kulturtopf  hier: 11 cm mit passendem Wasserstandsanzeiger

in den passenden Übertopf stellen

 

- füllen Sie jetzt langsam so viel lauwarmes Wasser ein,

bis der Wasserstandsanzeiger auf „opt“ = optimal steht

 

 

- füllen Sie jetzt Blähton bis ca. 2 cm über die Wasserlinie ein

 

 

- stellen Sie den Ableger jetzt mit den Wurzeln auf die trockenen oder abgewaschenen

Blähton-Kügelchen (sind häufig sehr staubig)

 

 

und füllen Sie rings um den Ableger mit Blähton auf

 

 

Fertig!

 

Na, vielleicht noch nicht ganz. Die Blähton-Kügelchen im Topf nehmen langsam Feuchtigkeit auf, wenn Sie sauberen, trockenen Blähton hatten. Ist der Blähton staubig, waschen Sie ihn kurz in lauwarmem Wasser ab.  Die Wurzeln des neuen Ablegers stehen zunächst nur in feuchtem Millieu, aber nicht direkt im Wasser. Die Wurzeln wachsen dann nach unten ins Wasser. Das sind sie zwar durch das Wurzelschlagen im Glas gewöhnt, trotzdem hat es sich bewährt, sie langsam an das Milieu im Topf mit dem Dünger zu gewöhnen.

 

Die Frage lautet jetzt:

 

„Ist der Wasserstand für diese Pflanze richtig?“

 

NEIN!

 

Geben Sie jetzt esslöffelweise Wasser in den Topf

und fragen Sie erneut nach jedem Esslöffel Wasser:

 

„Ist der Wasserstand für diese Pflanze jetzt richtig?“

 

JA! 

 

Eisernes Gesetz bei der Pflanzenpflege in Hydrokultur:

 

Wasser immer nur auf „opt“ = optimal aufgießen

 

Wasserstand bis auf „min“ = minimal absinken lassen,

erst dann wieder auf „opt“ = optimal nachgießen,

Geduld, Geduld, Geduld!

 

auf „max“ = maximal nur in Ausnahmen aufgießen,

z.B. bei 2 Wochen Urlaub 

 

Der einzige Schwachpunkt bei der Hydrokultur ist der Wasserstandsanzeiger. Bei jedem Gießen sollten Sie leicht gegen den Wasserstandsanzeiger klopfen, oder den Kulturtopf an Wasserstandsanzeiger und Kulturtopf (NICHT an der Pflanze!) leicht anheben und schauen, ob sich der Anzeiger bewegt. Manchmal bleibt der Anzeiger oben auf „opt“ stehen, obwohl Wasser verbraucht wurde oder gar kein Wasser mehr im Topf ist. Oder er bleibt unten stehen, Sie gießen und gießen und er bewegt sich nicht. So können sie die Pflanze ertränken.

 

Der Grund hierfür sind häufig kleine Wurzeln, die unten in den Schlitz des Wasserstandsanzeigers gewachsen sind. Mindestens alle 3 Monate, wenn normalerweise der Dünger gewechselt wird, auch den Wasserstandsanzeiger säubern und von Wurzeln befreien. Ob der Dünger aber bereits nach 3 Monaten gewechselt werden muss, sagt Ihnen Ihr LOT:

 

„Ist es erforderlich, dass bei dieser Pflanze JETZT

der Dünger gewechselt wird?“

 

NEIN!

 

Geld gespart! Beim nächsten Gießen wieder fragen!

 

Wenn eine Ihrer Pflanzen erst nach 1 Jahr neuen Dünger braucht, ist das völlig in Ordnung. Das sieht die Dünger-Industrie natürlich nicht gern. Bei einigen meiner Orchideen habe ich noch nie den Dünger wechseln müssen, obwohl sie schon fast 3 Jahre in dem Topf stehen. Meine Orchideen blühen trotzdem alle Jahre wieder, sind robust und kerngesund. Nicht die Orchideen-Experten sagen, sondern die Führung der Pflanze sagt, wann diese  neuen Dünger braucht.

 

Probieren sie das doch erst einmal mit nur einem Ableger aus und gewöhnen Sie sich an diese leichte, ja beinahe „narrensichere“ Pflege. Wenn Sie nach und nach von Ihren Pflanzen Ableger in Hydrokultur setzen und so immer mehr neue kleine Pflanzen in Hydrokultur-Töpfen  erhalten, dann qualifizieren Sie sich bald für die „Hohe Schule“ der Hydrokultur, das

 

Umstellen von Erde-Pflanzen auf Hydrokultur

 

Nehmen Sie zum Üben nicht gleich eine Ihrer alten Pflanzen. Kaufen sie eine kleinere robuste Grünpflanze in Erde und dann geht es los:

 

Es gibt zwar eine Orchideen-Art, die sich recht gut in Ampeln ziehen lässt, aber leider kann diese Sorte nur in Räumen bis 15 Grad gehalten werden. Deshalb habe ich mich für ein üppiges Gewächs für meine beiden Ampeln im Schlafzimmer und im Wohnzimmer entschlossen: Die Grünlilie mit ihrer schönen und reichlichen Kindelbildung.

 

 

- die Pflanze aus dem Topf nehmen

 

 

- über dem Mülleimer vorsichtig auf die Erde drücken,

 

 

etwas schütteln, und so möglichst viel von der Erde entfernen,

ohne die Wurzeln zu verletzen 

 

 

- die Wurzeln in einen Wassereimer oder eine Schüssel mit lauwarmem Wasser geben

und möglichst viel Erde abspülen

 

 

- die festsitzenden Erde-Reste an den Wurzeln und am Stiel

im Wasser ganz vorsichtig und sanft zwischen Daumen und Zeigefinger hin und her drehen

und so die Erdkügelchen von den Wurzeln lösen

 

 

- erst, wenn wirklich alle Erde-Reste entfernt sind und diese Erde nicht mehr im Hydrokultur-Topf faulen kann, dürfen Sie überlange Wurzeln auf ca. 5-8 cm mit einer sauberen, scharfen Schere kürzen 

 

 

meine gekaufte Grünlilie bestand aus 8 kleinen Pflanzen, das, was jetzt noch so schwarz aussieht,

sind Verfärbungen an den Wurzeln, es ist keine Erde mehr

 

- jetzt diese Pflanze (in meinem Fall nehme ich die 4 größeren und die 4 kleineren Pflanzen und fasse sie zu je einer neuen Pflanze zusammen) wie oben schon beschrieben einsetzen:

 

- 1 Esslöffel Dünger in den Übertopf, hier: meine Keramik-Ampel

 

 

 

- Wasserstandsanzeiger in den Kulturtopf,

je nach Größe der Pflanze 11, 13 oder 18 cm

 

 

- Kulturtopf mit Wasserstandsanzeiger in den passenden Übertopf geben

hier: in die Hängeampel

- lauwarmes Wasser bis auf „opt“ auffüllen

 

 

- Blähton bis 2 cm über die Wasserlinie in den Topf geben 

 

 

- Pflanze einsetzen, mit den Stielen bis auf den Blähton

 

 

- Blähton auffüllen

 

 

Die andere Ampel mit den 4 kleineren Pflanzen bestücken

 

 

Da darf sie hängen, wachsen, blühen und gedeihen

und viele Kindel kriegen.

 

 

„Ist der Wasserstand für diese Pflanze richtig?“

 

- ggf. Wasser nachfüllen

 

Die Pflanzen jetzt einfach nur in Ruhe lassen!

 

Genau so habe ich alle meine Orchideen, die ich damals in einem Topf mit Orchideen-Substrat kaufte, auf Hydrokultur umgestellt, wenn sie verblüht waren. Bei Orchideen ist es besonders wichtig, dass die empfindlichen Wurzeln NICHT ins Wasser gesetzt werden. Den Blähton ca. 3-4 cm über die Wasserlinie auffüllen. Darauf dann die Orchidee mit dem dicken Bulben und den Wurzeln. Luftwurzeln, die manche Orchideen bilden, auf keinen Fall abschneiden.

 

Bevor sie in einem „Floristik-Fachgeschäft“ eine teure Orchidee oder eine andere Pflanze kaufen, schauen Sie erst einmal in einem Heimwerkermarkt. Da sind die Orchideen und die anderen Pflanzen um ca. die Hälfte billiger. Die Qualität ist absolut gleich. Am Schluss dieses Artikels zeige ich Ihnen noch einige meiner Schönheiten, die mich jedes Jahr wieder mit ihrer Blütenpracht erfreuen. Grundsätzlich gilt natürlich auch bei der Hydrokultur:

 

Kleine Pflanzen in kleine Töpfe -

 

 

große Pflanzen in große Töpfe

 

 

Zunächst aber müssen wir uns noch unterhalten über das

 

Säen in Hydrokultur-Töpfe

 

Das ist auch ganz einfach:

 

- 1 Teelöffel Dünger in den Übertopf

 

- Kulturtopf 11 cm Durchmesser mit Wasserstandsanzeiger

in den Übertopf stellen

 

- Wasser bis „opt“ einfüllen

 

 

- Blähton jetzt aber etwas mehr,

ca. 4 cm über die Wasserlinie einfüllen

 

 

ich brauchte noch etwas Thymian und Grolau

 

 

- gesamten Samen aus dem Päckchen über dem Blähton verteilen,

 

 

- mit Blähton bedecken 

 

 

die Töpfe mit den Tütchen kennzeichnen

 

 

„Ist der Wasserstand für den Samen in diesem Topf richtig?“

 

JA!

 

- ggf. schluckweise Wasser nachfüllen,

der Samen keimt nur durch die Feuchtigkeit im Topf

 

„Ist es richtig, den Blähton mit Wasser zu besprühen?“

 

- meist kommt NEIN, dadurch würden die Samen nass,

sie könnten faulen, das wäre schade

 

- wenn die Saat aufgelaufen ist, die Pflanzen ca. 6 cm groß sind,

pikieren oder gleich bündelweise in neue Töpfe setzen

 

- so ziehe ich meine Küchenkräuter wie

Petersilie, Knolau, Schnittlauch, Pfefferminze, Bärlauch,

Rosmarin, Thymian usw.

 

- so habe ich aus einem Päckchen Petersilien-Samen

gleich 4 Töpfe mit Petersilie erhalten

 

 

Der Knolau wächst noch nicht gar so üppig, habe ihn schon einmal radikal abgeschnitten,

damit er kräftiger und dicker wird, er wurde noch nicht geteilt

 

 

aus einer kleinen Bärlauch-Pflanze in Erde vom Wochenmarkt

habe ich zwei in Hydrokultur gemacht,

sie sind mehrjährig, bin gespannt, wie die im nächsten Jahr aussehen

 

 

aus diesem „erbetenen“ Rosmarinzweig

wird mal ein großer Busch, da bin ich sicher!

 

 

Meine Prinzessinnen

 

Wenn die Rose die „Königin der Blumen“ ist,

dann sind die Orchideen zweifellos die „Prinzessinnen“.

 

Viele Leute sagen:

 

„Orchideen, die nicht blühen, sehen langweilig aus.“

 

Mag sein, andere Pflanzen haben oft hübschere Blätter.

 

Aber wenn sie dann blühen,

 können andere Blumen mit der Schönheit der Orchideen

kaum mithalten.

 

Hier einige Portraits von meinen Schönheiten.

 

   

 

 

  

 

 

  

 

 

  

  

 

  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Sagen Sie jetzt bitte nicht: „Oh je, das kann ich nicht!“

 

Jeder kann alles, wenn er einfach damit anfängt, wenn er es probiert.

 

Auch ein Marathonlauf beginnt immer mit dem 1. Schritt.

 

Wenn Sie bisher Pflanzen in Erde pflegten, haben Sie alles richtig gemacht.

 

An Bewährtem festhalten, heißt aber doch nicht, Neues nicht zuzulassen, oder?

 

Pflanzen Sie Ihren nächsten Ableger doch mal in Hydrokultur. Nur Mut!

 

Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg!

 

Man muss aber auch nicht gleich übertreiben, so wie ich…

 

Als ich noch in einer 80-qm-Wohnung lebte,

hatte ich zeitweise 85 Hydrokulturpflanzen.

 

Mein „Grünes Paradies“.

 

Da waren 18 verschiedenfarbige Usambaraveilchen,

14 verschiedene Weihnachtskakteen,

5 riesige Amaryllis, 4 Callas

unzählige Blattpflanzen.

 

Dieser Hang zum Gigantismus hat sich Gott sei Dank

zu einer bescheidenen und zufriedenen Vernunft verändert.

 

Dabei hat mir mein LOT sehr geholfen.

 

Haben Sie schon einmal folgendes Gebet gesprochen?

 

 „Lieber Gott (Göttliche Energie),

bitte gleiche jetzt in und bei

 

meinen Zimmerpflanzen

 

die Energien aus und führe sie in Harmonie.

Danke!“

 

Ich spreche es immer dann, wenn ich meine Lieblinge gieße.

 

Edwin

 

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