INFO-BRIEF Juli 2009
Kiel, im Juli 2009

Lilien
Dieser INFO-BRIEF hat 29 Seiten.
Inhalt:
- Etwas „Wunder“bares zum Einstieg
- „Informationen“ destruktiver Energien
- DIESE meine Lebensaufgabe ist beendet
- Unfaires Verhalten krimineller Menschen
- Unsere Traumfrequenz
- „Ein Espresso-Traum“

Schwertlilie
Etwas „Wunder“bares zum Einstieg
1) Eine Klientin ist beim Frauenarzt. Er sagt:
„Sie haben eine 3,6 cm große Zyste an Ihrem rechten Eierstock. Sie werden wohl nicht um eine Operation herumkommen. So etwas bildet sich nur äußerst selten zurück, wird eher größer. Wir werden das genau beobachten.“
„Ich werde auf keinen Fall an mir herumschnippeln lassen. Ich bin davon überzeugt, das geht mit Energie wieder weg, wird aufgelöst und ausgeleitet.“
„So etwas geht gar nicht. In 3 Wochen müssen wir unbedingt wieder nachschauen.“
„In Ordnung.“
Nach 3 Wochen geht die Klientin wieder hin. So sehr der Arzt auch sucht, untersucht und ultraschallt, von oben und unten, von vorn und hinten, von links und rechts, NIRGENDS ist eine Zyste am rechten Eierstock der Klientin zu finden. Er meint kopfschüttelnd:
„Dieses Phänomen ist überhaupt nicht nachzuvollziehen. Normalerweise geht das nicht.“
Die Klientin antwortet:
„Mit Energie ist alles möglich!“
Sie lässt den Arzt verdutzt zurück.

Lilien
2) Ein Klient wurde am rechten Unterkiefer im Bereich des Ohres operiert. Ein Tumor musste entfernt werden. Bei dieser komplizierten Operation wurde der rechte Gesichtsnerv sehr stark gereizt. In der rechten Gesichtshälfte konnte nichts bewegt werden, auch das Augenlid schloss nicht. Dies kommt bei derlei Operationen vor, ist jedoch nicht so gravierend, dass dieser Zustand bleibt. Alle Ärzte sagten übereinstimmend, dass es mindestens 1 Jahr dauern wird, bis sich langsam im Gesicht alles wieder normalisiert. Unsere beiden Gebete beschleunigten die Heilung derart, dass bereits heute nach genau 5 Monaten alles wieder richtig funktioniert.

Lilien
„Informationen“ destruktiver Energien
Infektionen, Funktionsstörungen, Krankheiten aller Art sind Ansammlungen destruktiver = zerstörerischer Energien. Im vorigen INFO-BRIEF konntet Ihr lesen, wie wir diese sichtbaren und verborgenen Ansammlungen von destruktiven Energien und Erregern mittels Gebeten aufgelöst haben. Es gibt sie nicht mehr. Das tägliche Beten unserer beiden Gebete verhindert, dass sich wieder neue bilden.
Was jetzt kommt, das ist gar nicht so einfach zu begreifen. Selbst Mediziner rätseln. Ihnen allen ist aber klar ist, dass es genau so ist. Ein Professor aus dem Städtischen Krankenhaus Kiel bestätigte, dass sich die Mediziner sehr schwer tun mit diesen „Informationen“. Man käme ja nicht an die ran. Auch, wenn z.B. Hepatitis C-Viren oder HIV-Viren nicht mehr im Körper vorhanden sind, die „Informationen“ dieser Viren im Körper eines Menschen können dafür sorgen, dass die Viren nach ein paar Monaten wieder vorhanden sind. Aus den vorhandenen „Informationen“ können sie wieder entstehen.
All die angesprochenen destruktiven Energien können zwar aufgelöst, entfernt und ausgeleitet werden es bleiben aber „Informationen“ darüber in und bei uns zurück. Diese „Informationen“ sind in der Lage, die gleichen Symptome hervorzurufen wie damals bei der Krankheit. Das geht so weit, dass das „Vollbild“ der Krankheit wieder erreicht wird und sich somit wieder destruktive Energien bilden und ablagern. Diese „Informationen“ sind es auch, die ehemalige „Defekte“ einfach aufrechterhalten, obwohl alle URsachen schon lange entfernt wurden.
Diese „Informationen“ sind immer verborgen, arbeiten immer verdeckt, sind unsichtbar. Diese „Informationen“ können nur mit Energie sichtbar gemacht und aufgelöst werden.
Wie können wir uns das klar machen? Für alle, die mit einem Computer arbeiten, ist das keine Schwierigkeit. Deshalb aus der „Computerwelt“ mein Beispiel: Die Festplatte unseres Computers speichert alles, was wir speichern wollen. Wenn wir meinen, dass wir eine Datei, ein Schreiben, einen Brief, ein Foto nicht mehr brauchen, dann löschen wir es. Es wird in den „Papierkorb“ verschoben. Aus diesem Papierkorb können wir die Dateien wieder an dem ursprünglichen Platz auf der Festplatte wiederherstellen. Löschen wir auch den Inhalt des Papierkorbes, dann ist für uns das Gelöschte unwiederbringlich verloren. Für uns ja.
Für Computerfachleute aber noch lange nicht. Die „Informationen“ der gelöschten Dateien und somit die Dateien selbst können von Fachleuten eines Kriminallabors wieder sichtbar gemacht werden. Pech für so viele Gangster wie Pädophile, die meinen, sie hätten durch das Löschen der Dateien auf der Festplatte alle Spuren beseitigt. Den Fachleuten ist es nun möglich, diese wieder sichtbar gemachten Dateien mit besonderen Verfahren endgültig zu löschen. Na ja, das sind auch nur Menschen. Datenpannen, besonders in England, wo ganze Festplatten nicht richtig gelöscht wurden, die man dann im Müll gefunden hatte, da bewirkte das, dass hochbrisante militärische Daten plötzlich im Internet erschienen. Ach ja, die reizenden Briten! Lovely!
„God shave the Queen!“
Muss ich für den jetzt eine Gebrauchsanleitung dazulegen?
Na gut!
„to save“ heißt beschützen, retten
„to shave“ heißt rasieren
Natürlich habe ich auch daran gedacht, dass in und bei uns die „Informationen“ über die destruktiven Energien entfernt wurden. Das Gebet spare ich mir hier aber. Ihr sollt jedoch wissen, dass es in und bei allen Menschen, die unsere beiden Gebete täglich beten, jetzt auch keine „Informationen“ über ehemals destruktive Energien mehr gibt. Natürlich habe ich mit diesem Gebet nur die „Informationen“ der ehemals vorhandenen destruktiven Energien aufgelöst und ausgeleitet. Die „Informationen“ über alle „positiven“ Energien und Erlebnisse bleiben unangetastet vorhanden. Das wollen wir ja. Die sollen ja weiterhin wirken.

Lilien
DIESE meine Lebensaufgabe ist beendet!
Welche Lebensaufgabe?
1. Unsere Gebete sind optimal. Daran gibt es nichts mehr zu verbessern.
2. Unser Energiefeld ist optimal. Daran gibt es nichts mehr zu verbessern.
3. Alle destruktiven Energien und die Informationen darüber – sichtbar und verborgen - sind aufgelöst und alles in und bei uns wird mit unseren Gebeten auf einem optimalen Level gehalten. Daran gibt es nichts mehr zu verbessern.
Niemand muss mehr fragen, ob es noch etwas zu tun gibt. Ich werde darauf immer sagen: „JA! Täglich unsere beiden Gebete beten und Geduld haben.“ Es ist alles getan. Selbstverständlich stehe ich auch weiterhin allen meinen Klienten für ihre Fragen zur Verfügung. Jeder darf mir auch weiterhin Fragen stellen, wenn er nicht weiß, was in einer bestimmten Lebenssituation richtig oder nicht richtig ist.
Zur Erinnerung: Ich bin Lot-Berater, KEIN so genannter „Heiler“ oder Diagnostiker. Ich lasse auch künftig keine unerwünschten Fragen zu wie: „Was ist das denn für eine Beule dort zwischen meinen Beinen?“ Nun, handelt es sich um einen Mann, dann braucht man in diesem Fall wohl kaum zu loten. Alle Fragen, die durch eine geeignete medizinische Maßnahme geklärt werden können, dürfen nicht gestellt werden, es sind „unerwünschte“ Fragen. Selbstverständlich können auch weiterhin KEINE direkten Zukunftsfragen gestellt werden. Auch lasse ich keine Fragen mehr zu wie: „Kann man denn da noch was energetisch machen?“ NEIN, es ist mit unseren Gebeten alles getan. Sie sind das Optimum! „Aber kannst Du denn nicht für mich mal nachschauen…?“
„Halt die Klappe!
Hör auf zu jammern und zu zetern.
Beweg Deinen Arsch!
Bete einfach täglich unsere beiden Gebete!“
Es ist alles getan! Hört auf, Euch verrückt zu machen. Hört auf, Euch selbst runter zu ziehen. Wir alle müssen jetzt aufhören, immer nur nach innen zu schauen, in uns hinein zu horchen. „Oh Gott, oh Gott, dieser leichte Druck unter dem Schlüsselbein, was soll das denn nun wieder heißen? Das will mir doch wieder etwas sagen.“ Natürlich soll mir das etwas sagen, nämlich, dass sich wohl eine Blähung dort verklemmt hat.
Oder: „Oh Gott, oh Gott, ich kann mich heute gar nicht so richtig freuen. Ist mit mir denn alles in Ordnung?“ NEIN! Mit Dir ist nicht alles in Ordnung. Du bist bescheuert, wenn Du Dich von momentanem Unwohlsein, das es bei jedem Menschen täglich gibt, einfach so beeinflussen lässt. Weg damit! Das ist eine wunderbare Methode, sich selbst kaputt zu machen, sich permanent negativ zu programmieren. Weg damit! Stattdessen sollten wir mit unserem Bewusstsein unserem Unterbewusstsein immer wieder sagen:
„Unsere Gebete heilen!“
Wir haben uns mit unseren Gebeten auf Gesundheit, Liebe, Zärtlichkeit, Glück, Erfolg und Reichtum programmiert. Wir haben alle Antennen darauf ausgerichtet. Wir sind auf Empfang! Installiert bitte nicht selbst ständig irgendwelche Störsender. „Gibt es denn bei mir noch solche Störsender?“ Ich fasse es nicht! Ich wandere aus! Wie kommt man bloß an solch dumme, verbohrte Menschen heran?
Liegt ein akutes gesundheitliches Problem vor, dann ist der erste Weg zum „Heiler des Vertrauens“, auf keinen Fall zu mir. Ich beantworte keine medizinischen Fragen. Stattdessen werde ich nur sagen: „Geh zum Arzt! Bete täglich unsere beiden Gebete und hab Geduld!“
Unsere beiden Gebete, die wir täglich 1x beten sollten lauten:
„Lieber Gott (Göttliche Energie),
bitte gleiche jetzt in und bei MIR die Energien aus
und führe sie in Harmonie.
Danke!“
und
„Lieber Gott,
bitte gib mir jetzt Heilung.
Danke!“
Auf alles, was von mir und mit Hilfe einiger Lotfreunde in den letzten 10 Jahren geschaffen wurde und was in unseren beiden Gebeten zusammengefasst ist, bin ich sehr stolz. Damit schließt sich der Kreis, ist diese meine Lebensaufgabe beendet. Diese Akte wurde geschlossen. Jeder Mensch darf in diese Akte kostenlos Einsicht nehmen. Wie ich unseren Herrgott kenne, wird er schon eine neue Aufgabe für mich bereithalten. Ich habe da eine Ahnung…

Lilien
„Unfaires“ Verhalten krimineller Menschen
Das folgende Gebet ist Bestandteil unseres Zusammenfassungsgebetes. In diesem INFO-BRIEF hatte ich es damals vorgestellt:
http://www.ernaehrung-gesundheit-wellness-plus.de/Info-Brief%20Juli%202.htm
„Lieber Gott,
bitte zeige mir jetzt die Wahrheit auf
über unfaires Verhalten krimineller Menschen und
aller Beteiligten im Sport, in Politik und Wirtschaft
und bitte beschleunige diesen Vorgang optimal.
Danke!“
Und was hat es gebracht?
Sehr viel!
Ich glaube, Ihr gebt mir recht, wenn ich sage, dass noch nie so viele Skandale aufgedeckt wurden wie in den letzten 2 Jahren, seit dieses Gebet Bestandteil unseres Zusammenfassungsgebetes ist und täglich viele tausend Male die Energie dieses Gebetes aktiviert wird, wenn alle, die unsere Gebete haben, täglich unsere Gebete beten. Wenn vor 5 Jahren mal ein Politiker „aus Versehen“ die Frisörrechnung seiner Frau beim Finanzamt geltend gemacht hat, da war das ein Riesenskandal. Das ist ja gar nichts gegen die Skandale, die in jüngster Zeit ans Licht der Öffentlichkeit kamen.
o Abhörskandale, Bespitzelungsaffären bei der Bahn, der Telekom und bei LIDL
o Korruptionsskandale bei Siemens, MAN und anderen Firmen
o Der Steuerbetrug z.B. des ehemaligen Postchefs Zumwinkel wurde aufgedeckt, CDs mit tausenden Namen von Steuerbetrügern wurden plötzlich Finanzämtern zugespielt. Mit viel Getöse zwischen Deutschland und der Schweiz wurde letztendlich politisch veranlasst, dass alle Länder, die Steuerflüchtlingen Unterschlupf gewähren (z. B. Schweiz, Österreich, Luxemburg), auf eine „graue Liste“ gesetzt werden. Das ist gleichbedeutend mit „International finanziell erledigt“
o Dopingskandale im Radsport, Reitsport, Biathlon, in der Leichtathletik
o „Berühmte“ deutsche Dopingsünder wie der ehemalige Radprofi Sinkewitz und wie der ehemalige österreichische Radprofi Kohl packen gnadenlos aus, nennen die Hintermänner
o Der deutsche Vorzeigespringreiter Ludger Beerbaum ist in Wahrheit ein gewissenloser Betrüger, der seine Pferde jahrelang gedopt hat. Sein Motto: „Erlaubt ist, was nicht auffällt“
o Die 5-fache Olympiasiegerin im Dressurreiten, Isabel Werth, wurde von allen Wettbewerben ausgeschlossen. Offensichtlich ist sie eine gemeine, kriminelle Betrügerin, denn: In ihrem Pferd Whisper wurde ein Psychopharmakon, ein Dopingmittel gefunden.
o Die deutsche reiterliche Vereinigung hat alle Reiterkader aufgelöst, Ludger Beerbaum wurde gesperrt. Seltsam, dass er trotzdem wieder nach 2 Wochen bei einem Springturnier startete. Man ermittelt mal wieder gewissenhaft nach dem Motto: „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!“
o Schmiergeldskandal beim THW Kiel, einfach empörend, denn die (fast) beste Handball-Mannschaft der Welt hat das nicht nötig
o Betrügerische
Machenschaften der britischen Abgeordneten, die vom Gartenzwerg bis zu den
Tampons für Gattin und Geliebte alles absetzten, was sie kriegen konnten und so
allen Briten die hässliche Fratze der korrupten Staatsdiener zeigte. Da gibt es
offensichtlich niemanden, der keinen Dreck am Stecken hat. Die Ratten –
pardon - Minister des Kabinetts Brown verlassen das sinkende Schiff und
treten reihenweise zurück. „God shave the Queen!“
o Super-Manager bei Karstadt, Porsche und Scheffler meinten großkotzig, andere Firmen schlucken zu können, sie verschluckten sich und betteln nun um Staatshilfen. Karstadt, Porsche, Scheffler, alle pleite. „Ongschela, haste mal ne Milliarde?“ Ganz besonders schäbig verhielten sich zwei der reichsten Frauen Deutschland, Tante Scheffler und Tante Schickedanz. Sie besitzen viele Milliarden, aber 160 Millionen für die Rettung von Karstadt/Quelle stellten sie nicht bereit.
o Auf einem Ärztetag wurde eine „Prioritätenliste“ diskutiert. Kommt es doch dazu, wovon schon einmal die Rede war, dass Männer ab 65 nicht mehr an der Prostata operiert werden sollen, weil sie ja als Rentner genug Zeit zum Pinkeln haben?
o Der SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss wurde als mutmaßlicher Pädophiler entlarvt, tausende von kinderpornografischen Fotos und Videos fand man auf seinen Computern, die er dort „zu Studienzwecken“ gespeichert hatte. Er wehrt sich vehement gegen die Sperrung solcher Seiten im Internet.
o Die Auto-Industrie steht vor dem Kollaps. Sie produzierte munter jahrelang „auf Halde“. Irgendein Idiot erfand die Abwrackprämie. Toll! Im nächsten Jahr werden wohl alle Autohäuser auf ihren Neuwagen sitzen bleiben. Und dann?
o Der weltgrößte Autobauer, der Stolz der amerikanischen Wirtschaft, General Motors, ist pleite, sie haben arrogant etwas über ihre Verhältnisse gelebt, die Zeichen der Zeit, nämlich Sprit sparende, umweltfreundliche Autos zu bauen, einfach verpennt
o Na und dann war da ja noch die von korrupten und habgierigen Bankstern hausgemachte „Finanzkrise“. Banken gingen in die Pleite, weil sie mit Tüten voll Luft gehandelt haben. „Faule Kredite“ ist ein heißer Anwärter für das UNWORT DES JAHRES. Plötzlich war die Luft ganz raus
Dies soll als „kleine Auswahl“ genügen. Das alles haben unsere Gebete bewirkt. Zumindest haben wir da kräftig mitgedreht.
„Um Gottes Willen, wenn unsere Gebete solche Katastrophen verursachen,
dann dürfen wir die doch gar nicht mehr beten!“
„Hey, wie blöd bist Du eigentlich? Diese Krebsgeschwüre mussten unbedingt angegangen werden, mussten entfernt werden. Was hier geschah, das war ein Heilungsprozess. Oder hättest Du es gerne, wenn diese gemeinen Betrügereien einfach so weiter gegangen wären?“
„Na ja…“
“Mann, denk doch mal nach,
was Du gerade für einen Stuss geredet hast!“
„Ja, aber der arme kleine Mann…!“
„Wie bitte? Dieser „arme kleine Mann“ war genau so gierig wie die Großkopferten. Er wollte auch möglichst ohne Risiko 10-20% Zinsen und mehr mit seinen Kröten verdienen! Er konnte den Hals nicht voll kriegen. Das hat sich gerächt. Warum hat er denn nicht einfach sein Geld auf ein stinknormales Sparkonto gebracht? 4,35% Zinsen auf einem einfachen Postbank-Plus-Sparkonto sind heute normal und bei 100.000 Euro im Jahr auch 4.350 Euro Zinsen. Das reicht für eine Woche Urlaub mit Übernachtung und Frühstück am Steinhuder Meer für 2 Personen. Auf einem Tagesgeldkonto gibt es überall durchschnittlich 3,8% Zinsen. Selbst dort hätte er bequem und sicher sein Geld vermehren können.
Diese Rendite hätte der „arme kleine Mann“ auch bei allen Sparkassen sicher gehabt. Seine Gier wurde bestraft. Jetzt hat er seine 100.000 Euro mit faulen Zertifikaten bei Lehmann Brothers verloren. Ich kann ihn nicht bedauern! Bevor Du jetzt wieder anfängst: Das gilt genau so für das „arme alte Mütterlein“, das seine paar Kröten verloren hat. Das „arme alte Mütterlein“ hatte auch die Möglichkeit, NEIN zu sagen. Wir sollten nicht immer so tun, als wären ältere Menschen bescheuert!“

Lilien
Mir fallen da einige gute Sprüche ein:
„Lügen haben kurze Beine“
„Ehrlich währt am längsten“
„Üb immer Treu und Redlichkeit“
„Was Du nicht willst, das man Dir tu,
das füg auch keinem anderen zu“
„Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken“
„Wie man sich bettet, so schallt es heraus“
„Wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um“
„Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt“
„Der Krug geht nur so lange zum Brunnen, bis er bricht“
Wie bitte? Das war jetzt eine Menge Negatives? Nein! Ganz im Gegenteil! Die Tatsache, dass wir mit unseren Gebeten die Welt ein wenig gesünder machen, das ist für mich herrlich anzusehen. Es ist für uns alle Grund, Freudentänze aufzuführen. Ist es nicht schön, wie seinerzeit Tante Scheffler großkotzig meinte, sie könne als Milliardärin ein Unternehmen wie Continental schlucken, sie jetzt um Staatshilfen betteln zu sehen und ihre Angst förmlich greifen zu können, dass ihr Laden eventuell jetzt von Conti geschluckt werden könnte? Tante Schickedanz bekam einen Nervenzusammenbruch. Die Ärmste! Auch hier können wir feststellen:
„Unsere Gebete heilen!“
Alles, was ich gerade erwähnt habe, ist durch und durch positiv. Herrlich, wie unser Herrgott einigen „Experten“ zeigt, wie schändlich ihr Tun ist und dafür sorgt, dass sie ihren „gerechten Lohn“ bekommen.
Also: Wer immer noch meint, dass nur der „kleine Mann“ den Schaden hat, der muss feststellen, dass die weltweite Finanzkrise auch den Superreichen an die Substanz geht. Der russische Milliardär Abramowich ist wohl fast pleite, möchte gern sein Paddelboot verkaufen. Kostengünstig für 75 Millionen abzugeben: Interessenten melden sich bitte bei mir.

Lilien
Man denke nur mal an die armen Scheichs, wie die sich jetzt einschränken müssen. Im Palm-Hotel in Dubai, dem nobelsten und teuersten Hotel der Welt, kostete zu Anfang, nach der bombastischen Eröffnung mit dem teuersten Feuerwerk aller Zeiten, eine Suite pro Person und Nacht 50.000,-- Dollar. Aufgepasst: Nix wie hin! Diese Suiten sind jetzt nämlich für spottbillige 5.000,-- Dollar pro Person und Nacht zu haben. Also, Milliardäre und Millionäre sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Ich kenne eine hübsche Dame, ein heißer Feger, die hat ihren Ehemann in nur einem Jahr zum Millionär gemacht. Er war allerdings früher Milliardär.

Lilien
Unsere Traumfrequenz
In jeder Nacht träumen wir viele Träume, die meist nur wenige Sekunden dauern. In diesen Träumen verarbeitet unser Unterbewusstsein Erlebnisse und Begebenheiten, die wir in der Realität = auf der „Realitätsfrequenz“ erlebt haben. Diese Träume können manchmal sehr negativ sein und uns schweißgebadet aufwachen lassen. Es gibt unendlich viele Traumdeutungs-Bücher, die allerdings nicht das Papier wert sind, auf das sie geschrieben wurden. Fragt man 100 verschiedene Psychologen, bekommt man für ein und denselben Traum eines Menschen 100 verschiedene Deutungen. Um diesen Humbug soll es hier nicht gehen.
Wir werden uns vielmehr mit unseren wunderschönen „Tagträumen“ beschäftigen. Dieses „Träumen“ bei vollem Bewusstsein bedeutet, dass wir ganz „bewusst“ steuern können, in welche Richtung unsere Gedanken gehen, was wir denken, was wir uns vorstellen, welche Bilder oder welche Filme vor unserem geistigen Auge entstehen, was wir „visualisieren“. Dieses Träumen, das sind Gedanken, die wir auf unserer „Traumfrequenz“ denken. Gedanken sind frei. Immer noch. Und sie werden es immer bleiben. Die 1. Strophe des wohlbekannten Volksliedes geht so:
1. Die Gedanken sind frei
wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen
mit Pulver und Blei:
Die Gedanken sind frei!
Mit unseren Gedanken, mit unseren Träumen tun wir niemandem Unrecht. Und weil das so ist, macht sich niemand schuldig. Schuldgefühle eines verheirateten Mannes, der sich auch zu Männern hingezogen fühlt und beim Sex mit seiner Frau an aufregenden Sex mit einem Mann denkt, sind fehl am Platze, der betrügt seine Frau nicht. Wie viele Menschen haben nicht schon in Gedanken, auf der Traumfrequenz, einen anderen Menschen ermordet? In der Wirklichkeit, auf der Realitätsfrequenz jedoch, passierte das nicht. Diese Menschen haben sich nicht schuldig gemacht. Die Gedanken sind frei!
Jedem Menschen ist das „Träumen“ im Wachzustand gegeben. Jeder kann das, niemand muss es erst lernen. Das bewusste Steuern der Gedanken, das Visualisieren, also sich eine Situation bildhaft vorstellen, das bereitet allerdings einigen Menschen Schwierigkeiten. Jedoch meinen sie das nur, weil sie es noch niemals versucht haben. Wenn man sich gemütlich hinsetzt, die Augen schließt, an etwas denkt, dann entstehen ganz automatisch Bilder vor unserem geistigen Auge. Ganze Filme können innerhalb von wenigen Sekunden vor dem geistigen Auge ablaufen. Häufig kommen diese Gedanken und Bilder ungeordnet. Bei solchen „Träumen“ kommt man leicht von der Unterhose aufs Brezelbacken, schlagen die Gedanken Purzelbäume. Das ist oft unangenehm.

Lilien
Wir alle können aber unsere Gedanken steuern. Wenn wir Männer uns sagen: „Ich denke jetzt an meine Traumprinzessin“, na diesen Mann möchte ich sehen, der dann unangenehme Gedanken an Rasen mähen, Vergaser reinigen oder Kartoffeln schälen hat. Wenn ICH träume, dann bin ICH in meinen Gedanken immer aktiv. Das heißt, ICH lenke meine Träume. „Ich sehe jetzt, wie Du…“, „Ich tue jetzt mit Dir…“, „Du machst mit mir gerade“ usw. Wie ein Werbeslogan eines Sportsenders so schön sagt: Ich bin „mittendrin, statt nur dabei“. Ich bin ein Teil dieses Films. ICH schreibe das Drehbuch und gleichzeitig spiele ich in diesem Stück die Hauptrolle.
Drei wunderbare Beispiele könnt Ihr in meinem Buch „Zeit für Zärtlichkeiten“ im Anhang lesen: „Ein erotischer Traum“, „Noch ein erotischer Traum“ und „Ein Espresso-Traum“. Vielleicht muss man das Träumen etwas üben, ich glaube aber, dass das auf Anhieb jeder kann. Die beiden ersten erotischen Träume in meinem Buch zu erzählen, das war für mich keine Schwierigkeit, da ich das ja selbst in der Realität erlebt habe. Aber genau so könnte man sie träumen!
Bitte träumt nur dann, wenn Ihr völlig entspannt seid, wenn Ihr NICHT am Steuer Eures Wagens sitzt, wenn Ihr NICHT mit Werkzeugen oder Maschinen hantiert, mit denen Ihr Euch oder andere verletzen könnt.
In den ersten beiden Träumen des Anhangs meines Buches „Zeit für Zärtlichkeiten“ nämlich „Ein erotischer Traum“ und „Noch ein erotischer Traum“ träume ICH. Im 3. Anhang „Ein Espresso-Traum“ lasse ich eine Frau träumen. Dazu muss ich diesen Traum - es sind sogar mehrere Träume - aus der Sicht dieser Frau erzählen. Ihre erotischen Gedanken, die sie in diese Träume auf ihren „Traummann“ oder einen anderen in ihren Augen aufregenden Mann projiziert, muss ich als Mann beschreiben, wiedergeben. Eine Herausforderung für mich! Ich möchte aber damit jedem zeigen, dass man ALLES, aber auch wirklich ALLES träumen kann und - darf.
Ich glaube schon, dass Ihr wisst, dass sich die Realität in meinem Fall nicht mit den Träumen dieser Frau deckt. Ich habe mich dann leichter getan, als ich mir vorstellte, dass diese Frau all das von MIR dachte und träumte, dass ICH das Ziel ihrer Träume war. Ich habe mich damit natürlich in das schönste Licht überhaupt gesetzt. Es fiel mir nicht mehr schwer, MICH so wunderbar erotisch zu beschreiben. Die Träume dieser Frau ließen MICH wiederum träumen.

Lilien
Ein Espresso-Traum
Ich bin Sabine, Sachbearbeiterin bei der Kfz-Zulassungsstelle unserer Stadt, Ehefrau von Hans, Leiter des Einwohnermeldeamtes, auch in unserer Stadt, bin finanziell gut gestellt, habe zwei erwachsene Kinder, Sohn und Tochter, beide wohlgeraten. Ich komme gerade von einem Termin beim Zahnarzt. Ein Kontrolltermin, nichts Ernstes. Ich habe mir heute den ganzen Tag frei genommen. Einfach mal faulenzen. Es ist Sommer. Habe mich in einem italienischen Straßencafé an einen Tisch in die Sonne gesetzt, recke ihr mein Gesicht entgegen. Sie scheint an diesem Vormittag bereits wunderbar warm.
Ich hätte allen Grund, glücklich zu sein. Warum bin ich es nicht? Ich weiß es schon lange, viel zu lange: Ich bin unzufrieden. Ich denke häufig: ‚Das kann doch in meinem Leben nicht alles gewesen sein’. Arbeit, Kinder großziehen, Kochen, Haus und Garten pflegen, ab und zu mal Sex, 3 Minuten lang, bis mein Mann seinen Orgasmus hat. Was mit mir ist, das interessiert ihn nicht. Zärtlichkeiten zwischendurch, einfach so? Fehlanzeige! Mein Leben mit diesem langweiligen, beschissenen Sex ist für mich so unbefriedigend. Ich bin seit 30 Jahren verheiratet. Durch meinen Mann bin ich noch nie zum Orgasmus gekommen. Warum, um Himmels Willen unternehme ich nichts dagegen? Ich bin genau so bescheuert wie ca. 98% aller Frauen.
„Was wünschen Sie, Signora?“
Ein junger Kellner steht vor mir, Anfang 20, groß, schlank, herrlich sonnengebräunte Haut, schwarze Haare, raffiniert mit wenig Gel bewusst unordentlich drapiert. Mit meinen Fingern durch seine Haare zu fahren, das muss aufregend sein. Ich sehe im Geiste, wie ich es tue, lehne meine Stirn gegen seine. Dabei kann ich jetzt mit den Fingerspitzen die Konturen seiner Ohrmuscheln nachziehen, was bei keinem Mann seine Wirkung verfehlt. Lange schwarze Härchen bedecken seine muskulösen nackten Arme bis zum Handrücken. Ich streiche zärtlich mit meinen Händen und meinen Lippen über seine Arme und bemerke, wie sich die Härchen aufrichten. In meinem Körper spüre ich ein Kribbeln.
Südländischer Typ, vielleicht der Sohn des italienischen Besitzers. Er trägt ein eng anliegendes, weißes T-Shirt, das seinen muskulösen Oberkörper herrlich abzeichnet. Seine Brustwarzen sind sehr deutlich ausgebildet, nicht so flach und verschrumpelt wie bei vielen Männern. Aufregend! Wie gern möchte ich mit meiner Hand in sein Hemd fassen, mit angefeuchtetem Daumen und Zeigefinger diese herrlichen Nippel massieren und stimulieren. Ob er dort wohl Gefühle hat? Das T-Shirt hat einen V-förmigen Ausschnitt und gibt zarte Brusthaare frei. Dieser Kuschelbär hat doch tatsächlich ein Bärenfell. Schwarze Haare auf gebräunter Haut. Wahnsinn! Ich sehe mich mit meinen rot lackierten Nägeln dieses Bärenfell kraulen. Dehne dieses Kraulen auf seine steifen Brustwarzen aus und merke, dass er leise stöhnt. Er hat dort Gefühle! Das Kribbeln in meinem Körper wird deutlicher.
Auf seinem T-Shirt steht: „Sempre Amore con te“ (Frei übersetzt: Meine Liebe gehört Dir für immer). Er hat ein männlich-jugendliches Gesicht, das bei jeder Frau den Beschützerinstinkt und Begehrlichkeiten weckt. Jede Frau würde alles dafür geben, selbst solch herrlich lange Wimpern zu haben wie dieser Kerl. Wie schön muss es sein, sein Gesicht in meine Hände zu nehmen und mit den Daumen seinen sinnlich geöffneten Mund und mit den Zeigefingern seine Augen zu streicheln. Das Kribbeln in meinem Körper verstärkt sich weiter.
Im Halbprofil sehe ich seinen wohlproportionierten Knackarsch. Jetzt läuft vor meinem geistigen Auge ein toller Film ab. Ich sehe, wie ich ihm, der nackt auf einer Massagepritsche auf dem Bauch liegt, mit beiden Händen den muskulösen Rücken und natürlich seine herrlichen, strammen Pobacken durchknete. Meine Hände dehnen die Knackarsch-Massage aus auf seine Hüften, die Hände gleiten seitlich unter seinen Bauch, finden eine behandlungswürdige Verspannung, die dringend Massage benötigt, sie gleiten wieder zurück, um zwischen den Pobacken bis unter seinen Bauch zu greifen. Er hebt sein Gesäß ein wenig an. Ich fühle neben einer festen, tennisballgroßen Rundung eine gravierende Versteifung, und massiere mit beiden Händen auch hier, was ihn leise stöhnen lässt. Ich atme gepresst und öffne meine Augen. Das Kribbeln ist kaum noch auszuhalten. Er steht lächelnd vor mir, eine weiße Serviette lässig über seinen linken Unterarm gelegt und schaut mich an.
„Signora, was kann ich für Sie tun?“
Wenn der wüsste, was er für mich tun könnte, wenn er wüsste, welche Wünsche er in mir weckt. Ich schaue ihn an, mein Blick wandert an seinem Körper nach unten. Er ist es wohl gewohnt und lässt es geduldig und lächelnd geschehen. Er trägt keine dieser blöden, bis auf die Schuhe reichenden Schürzen. Gott sei Dank! Seine weiße Jeans sitzt eng, aber nicht so übermäßig eng wie die Hosen damals in den 70ern. Der Stoff scheint mir auch sehr dünn zu sein, nicht so dick wie ein Jeans-Stoff.
Eine ausgeprägte Rundung zwischen seinen Beinen und von mir aus gesehen rechts von dieser Rundung eine ca. 10 cm lange sehr auffällige, dicke Wölbung zeichnen sich deutlich ab, das lässt mich kurz die Augen schließen. Mir stockt der Atem! Welche Ausmaße mag diese Wölbung wohl „unter anderen Umständen“ annehmen, wenn sie sich, von allen Kleidungszwängen befreit, mit geeigneter Unterstützung durch mich ungehindert „entfalten“ kann? Ich sehe mich vor ihm knien und sein letztes winziges Kleidungsstück herunterziehen. Was mir da zitternd und zuckend entgegen springt, ist einfach der Traum der schlaflosen Nächte einer jeden gefrusteten Frau. Ich stöhne leise. Das Kribbeln in meinem Körper lässt mich gepresst atmen. Was für ein herrlicher junger Hengst!
„Signora?“
„Oh, verzeihen sie, ich habe etwas geträumt, bitte einen Espresso.“
Er legt bewusst einen erotischen Schmelz in seine Stimme, als er sich zu mir herab beugt und mit einem aufregenden italienischen Akzent sagt:
„Keine Ursache Signora, wer könnte einer so schönen Frau nicht verzeihen? Bitte träumen Sie weiter. Dieser herrliche Tag ist ideal zum Träumen. Ein Cent für Ihre Gedanken, Signora.“
Er kommt mit seinem Mund ganz nah an mein Ohr, ich höre ihn deutlich atmen, und er sagt leise:
„Müsste ich verlegen werden, Signora?“
Dieser Casanova! Er neigt sein markantes Gesicht etwas zur Seite und geht hocherotisch lächelnd weg. Ich bin davon überzeugt, dass er ganz genau um seine Wirkung auf Frauen weiß. Dieses Meisterwerk der Natur fordert meine Träume geradezu heraus! Allerdings: Ist dieser junge Bursche noch der Meinung, eine Frau lediglich mit seinem Aussehen, seiner südländischen Leidenschaft und seiner offensichtlich vorhandenen Potenz beeindrucken zu können, oder weiß er bereits, dass eine Frau in Wahrheit nur mit Zärtlichkeiten zum Gipfel der Lust geführt werden kann? Wenn beides bei ihm zusammenkommt, dann, ja dann, dann – du lieber Himmel! - wäre er schon eine Todsünde wert. Was für ein geiler Typ! Mein ganzer Körper kribbelt, als wäre ich in Brennnesseln gefallen.
Ich schaue kurz in die Runde zu den anderen Tischen. An einigen Tischen sitzen Damen meines Alters. Es sieht aus, als sei hier eine Ü-40-Party im Gange. Dieses Café ist offensichtlich ein Geheimtipp für „reifere“ Frauen. Wenn dieser aufregend schöne Kellner an einen der Tische kommt, um das Bestellte zu servieren oder zu kassieren, dann verschlingen die Damen am Tisch ihn mit den Augen. Sie zupfen leicht ihren Pulli oder die Bluse vorn etwas nach unten, um mehr von ihren Dekolletes freizugeben, öffnen gegebenenfalls einen weiteren Knopf der Bluse. Auch die Träger ihrer Kleider lassen sie dezent runter auf die Oberarme rutschen.
Dieser Schwerenöter genießt das sehr. Die Damen an den anderen Tischen schauen neidvoll. Na ja, ich bin da auch nicht anders. Er ist wirklich ein Abbild von Gott Amor persönlich. Ob die anderen Damen genau so frustriert und unzufrieden sind wie ich? Welche Gedanken mögen sie haben? Man sieht es uns Frauen meist nicht an, wenn wir unzufrieden sind. Oh nein, wir sind alle Oscar-verdächtige Schauspielerinnen. Wir sind so gut, dass wir unseren Männern etwas vorspielen, von dem wir gar nicht wissen, was es ist, wie das geht; aber wir spielen es ihnen vor, immer wieder.
Wie blöd sind wir eigentlich? Wie kommen wir aus diesem Dilemma raus? Es geht wohl nur über Aufklärungsarbeit. Statt den Männern einen Orgasmus vorzuspielen, sollten wir ihnen sagen, was wir wollen, was wir brauchen, um mit ihnen glücklich zu sein. Bis dahin, bis es die Männer endlich begriffen haben, und bis wir endlich den Mumm aufbringen, denen ein Ultimatum zu stellen, so lange müssen wir „dämlichen“ Damen anderswo schauen und träumen, das dürfen wir ja, die Gedanken sind frei. Ein kleines bisschen Glück. Wenn auch nur im Traum.
Am Tisch gegenüber sitzt ein Mann, ungefähr mein Alter. Ich entdecke keinen weiteren Mann an den Tischen. Er sitzt einfach da und studiert die Karte. Dann legt er die Karte hin und wendet sein Gesicht zur Sonne, seine Augen sind geschlossen. Ich würde ihm Unrecht tun, wenn ich sagte, er sehe „nichtssagend“ aus. Na ja, er ist ein Typ Mann, nach dem sich in einer Fußgängerzone niemand umdrehen würde. Normal halt. Ich schließe wieder meine Augen und halte mein Gesicht in die Sonne.
Plötzlich geschieht etwas Wunderbares. Wieder beginnt ein Film vor meinem geistigen Auge abzulaufen. Ein anderer. Nicht der Film von dem herrlich geilen Kellner, dem „Italian Stallion“, dem italienischen Hengst. Nein, ein ganz anderer. Ich habe jetzt gar nichts bewusst hinzugetan, lasse es einfach geschehen. Was für ein Traum wird das jetzt werden? Ich bin gespannt. Ich spüre wieder dieses Kribbeln in meinem Körper…
Das Gesicht dieses „nichtssagenden“ Mannes am Nachbartisch verwandelt sich wie in einer Computersimulation und nimmt langsam atemberaubende Züge an. Ein Mann meines Alters, groß, schlank, sehr kurze Haare, an den Schläfen leicht ergraut, ein markanter, wohlgeformter Kopf, das Gesicht sehr männlich, er ist so attraktiv, dass er jedem Hollywood-Star mit Leichtigkeit Paroli bieten könnte. Er kommt an meinen Tisch und sagt:
„Darf ich mich bitte hier hinsetzen? An diesem Tisch ist die Sonne besser, die Schatten der Äste und Blätter der großen Linde tanzen nicht ständig über mein Gesicht.“
Ich schaue ihm in die Augen. Ich habe noch niemals so herrlich braune Augen gesehen.
„Oh ja, bitte sehr.“
„Danke.“
Seine Stimme ist ein Erlebnis. Sie ist sonor, männlich, aber trotzdem weich wie dunkelroter Samt. Ich habe das Bedürfnis, mich darin einzukuscheln. Warum spricht er denn nicht weiter?
Er sagt nichts. Sitzt nur da mit geschlossenen Augen, genießt offensichtlich die warmen Sonnenstrahlen auf seinem Gesicht. Ich schaue ihn an. Im Halbprofil kommt sein herrlicher Mund, die sinnlichen, vollen, aber trotzdem männlichen Lippen sehr gut zur Geltung. Er öffnet sie leicht und seine Zungenspitze feuchtet sie an. Mir stockt der Atem, wenn ich nur daran denke, wozu diese Zungenspitze sonst noch fähig ist. Da ist wieder dieses Kribbeln in meinem Körper.
Er sitzt ganz nahe neben mir. Ich rieche sein ausgezeichnet zu ihm passendes, zitronig-frisches Eau de Toilette, dem eine leichte Amber-Note eine gewisse Schwere verleiht. Als habe er meinen Blick gespürt, öffnet er seine Augen und lächelt mich an.
„Es ist sehr laut hier in diesem Straßencafé, die Luft ist auch nicht besonders gut, wollen wir gemeinsam ein wenig durch den Park spazieren?“
Er sagt es, einfach so! Erwartungsfroh, fordernd – nein, eher bittend schaut er mich an. Wie könnte ich seinem Blick widerstehen!
„Ja“, sage ich, „das ist eine gute Idee.“
Ritterlich bietet er mir seinen Arm. Kavalier der alten Schule. Ich lege meine rechte Hand auf seinen Arm und dann meinen Arm um seinen linken, hake mich ein. Arm in Arm gehen wir in den angrenzenden Park. Ab und zu schauen wir uns von der Seite aus an. Er hat seine rechte Hand auf meine rechte Hand gelegt.
Wir reden gar nicht. Plötzlich bleibt er stehen. Wir drehen uns zueinander um und schauen uns in die Augen. Er berührt kaum merklich, ganz zart mit seinen Händen mein Haar und nimmt mein Gesicht in seine Hände. Es ist, als würden 100.000 Volt aus seinen Händen über mein Gesicht in meinen Körper fließen.
„Du bist wunderschön! Ich habe noch nie eine Frau mit einer solchen Ausstrahlung gesehen.“
Ich schaue ihn an und atme etwas gepresst. Seine starken Hände gleiten sanft über meine Schultern den Rücken hinunter und seine Arme halten mich ganz zart fest. Unsere Körper berühren sich. Er ist erregt. Ich spüre es an meinem Bauch. Ich streichele mit meinen Zeigefingern über seine Augenbrauen und lege nun meine Hände um sein Gesicht.
„Du bist ein sehr attraktiver Mann“, sage ich.
Er macht nicht den Versuch, mich jetzt zu küssen. Dabei wünsche ich mir in diesem Moment nichts sehnlicher. Stattdessen sagt er:
„Hast Du Lust, mit mir heute Abend in die Oper zu gehen? Sie geben „Die Fledermaus“.
Mein Herz macht einen kleinen Hüpfer. „Ja, sehr gern“, sage ich leise. Ich werde also noch mehr Zeit mit Ihm verbringen.
Er atmet tief ein und dann zitternd wieder aus, löst die Umarmung und nimmt wieder meinen Arm.
„Um 19:00 Uhr hole ich Dich zu Hause ab. Wo wohnst Du?“
„Nicht weit von hier, vielleicht 5 Minuten zu Fuß. Ich muss auch leider jetzt nach Hause.“
„Das ist schade. Ich bringe Dich hin. Ich freue mich auf den Abend, freue mich auf Dich!“
Nur ein langer Blick. Tief schauen wir uns beim Abschied in die Augen.
Die Zeit bis 19:00 Uhr kommt mir unendlich lang vor. Es klingelt pünktlich. Ich öffne die Tür. Da steht er, ein Mann wie ein Baum, mitten in meinem Leben. Er schaut mich an, nimmt meine Hand und haucht einen Kuss auf die Innenfläche, das kribbelt, er lächelt und sagt:
„Ich hätte nicht gedacht, dass so eine wunderschöne Frau wie Du noch schöner werden kann.“
Er haucht einen Kuss auf meinen Handrücken, ohne dass ihn seine Lippen wirklich berühren.
Ich lächle ihn an und sage nur:
„Ich freue mich auf den Abend mit Dir.“
Er atmet hörbar mit offenem Mund aus, räuspert sich kurz und sagt:
„Lass uns gehen. Ich möchte mit Dir vor der Vorstellung noch ein Glas Champagner trinken.“
Im Foyer des Theaters schauen alle Frauen bewundernd auf den Mann an meiner Seite. Ich bin sehr geschmeichelt. Da sagt er:
„Alle Männer schauen auf Dich. Ich bin stolz, dass Du heute Abend zu mir gehörst.“
Ich erlebe die Vorstellung wie in einem Traum. Strauß’ Musik ist wie Balsam für die Seele. Er hält während der ganzen Zeit meine Hand mit seinen beiden Händen. Ab und zu streichelt er wie zufällig mit einer seiner Fingerkuppen die Innenfläche meiner Hand. Ich zucke jedes Mal zusammen. Er bemerkt es und lächelt. Bei der „Du-i-du“-Arie lege ich meinen Kopf an seine Schulter, er legt seinen Kopf gegen meinen.
Nach der Vorstellung gehen wir zu seinem Wagen. Bevor wir einsteigen fragt er:
„Gehen wir noch etwas essen? Trinken wir noch ein Glas Wein?“
„Gern“, sage ich.
Er führt mich in ein Restaurant, dessen Ambiente mir den Atem stocken lässt. Ich wusste gar nicht, dass wir so etwas in unserer Stadt haben. Wir unterhalten uns. Er hat vor 1 Jahr seine Frau verloren und ist darüber noch sehr traurig. Ich erzähle ihm von mir, aber vermeide es, zu viel von mir preiszugeben. Er nimmt meine Hand und sagt weise lächelnd:
„Ich glaube, es ist schwer zu sagen, wer von uns beiden trauriger, einsamer und unzufriedener ist. Wir beide haben aber ein Recht darauf, glücklich zu sein. Lass uns unser Recht vom Leben einfordern, es uns nehmen!“
„Das ist wahr“, sage ich. „Lass uns gehen“, flüstere ich ihm zu.
Da wir beide Wein getrunken haben, ruft er per Handy vor dem Restaurant ein Taxi. Bevor das Taxi ankommt fragt er mich mit zitternder Stimme, so als habe er Angst vor meiner Antwort:
„Wohin fahren wir?“
Jetzt lege ich meine Arme um seinen Nacken und flüstere ihm zu:
„Zu Dir!“
Er presst hörbar seinen Atem aus und umarmt mich. Immer noch kein Kuss. Ich spüre nur seine Lippen auf meiner Stirn, wie ein Hauch. Es ist, als ob er auf etwas wartet. Ich fühle, dass er mich niemals zu etwas drängen wird. Es ist meine Entscheidung. Ich lege meine Arme fester, fordernder um seinen Nacken und küsse ihn ganz zart. Er erwidert diesen Kuss, ebenfalls ganz zart. Unsere Zungen sind noch nicht im Spiel.
„Haben Sie das Taxi bestellt?“
Wir hatten das herankommende Taxi gar nicht bemerkt.
„Ja.“
Wir fahren zu ihm. Ein großes Haus in einer Villengegend. Vor dem Tor steigen wir aus. Er zahlt das Taxi und wir gehen einen Kiesweg entlang bis zur Haustür. Er öffnet sie, wir treten ein. Ich spüre eine wunderbare, positive Energie, die von der geschmackvollen Einrichtung des großen Wohnzimmers ausgeht. Er fasst mich an die Schultern und dreht mich zu sich herum. Den zarten Kuss von vorhin setzen wir fort. Jetzt wird daraus aber ein leidenschaftlicher Kuss, der uns beide schwer atmen lässt.
Eng aneinander gepresst stehen wir im Wohnzimmer. Was für eine Leidenschaft zeigt dieser wunderbare Mann jetzt. Er spielt seine ganze Erfahrung aus. Seine Hände streicheln meinen Rücken, meine Arme und meinen Oberkörper – überall. Meine Hände gleiten von seiner Brust über seinen Bauch weiter nach unten. Ich halte den Atem an. Was ich dort fühle, lässt wieder dieses Kribbeln in meinen Körper zurückkehren. Sein Mund wird nicht müde, mein Gesicht, meine Lippen, meine Ohren, meinen Nacken zu küssen. Plötzlich hält er inne und sagt mit gepresstem Atem:
„Es ist Deine Entscheidung! Willst Du ALLE meine Zärtlichkeiten? Willst Du ALLES?“
„Ja, ich will ALLES!“, antworte ich, ebenso außer Atem. „Ich gebe Dir ALLE meine Zärtlichkeiten dafür.“
„Ja“, sagt er gepresst, „ich gebe Dir ALLE Zärtlichkeiten, die ich Dir nur geben kann.“
Er hebt mich auf seine starken Arme und trägt mich in sein Schlafzimmer. Was in der folgenden Stunde auf seinem Wasserbett geschieht, das kann ich gar nicht wiedergeben. Ich weiß nur, dass ich durch seine unermüdlichen Zärtlichkeiten so erregt werde und zum ersten Mal zusammen mit einem Mann einen Orgasmus habe, dass ich jetzt nahezu ohnmächtig von ganz weit her wieder auf die Erde zurückkomme. Sein schönes Gesicht voller kleiner Schweißperlen ist über mir und er sagt, als ich mich etwas beruhigt habe:
„Ich möchte Dich in dieser Ekstase immer und immer wieder erleben.“
Ich sage etwas erschrocken zu ihm:
„Und Du? Was ist denn mit Dir? Du hast doch noch gar nicht…“
„Pssst! Viel wichtiger als ich bist Du. Ich wollte Dich glücklich machen. Dadurch bin ich jetzt selbst sehr glücklich. Ich brauche – glaube ich – nicht zu fragen, ob du es bist. Ich habe eine Frau noch nie so aufgewühlt glücklich gesehen.“
Ich lege meine Arme um seinen Nacken und küsse ihn ganz zart, dann immer leidenschaftlicher und drücke ihn auf das Bett. Er lässt es geschehen und stöhnt leise. Jetzt nehme ich mir das, was ich den ganzen Tag so herbeigesehnt habe: Diesen wunderbaren, diesen attraktiven, diesen schönen, gut gebauten Mann. Jetzt gehört er mir, mir ganz allein.
So wie er mich mit all seinen Zärtlichkeiten glücklich gemacht hat, so mache ich ihn jetzt glücklich. Was kann es für eine Frau schöneres geben, als einen so herrlichen Mann nach allen Regeln der Liebeskunst auf den Höhepunkt seiner Lust zu führen? Zu erleben wie sich seine Lust und Anspannung bebend, zuckend, keuchend und stöhnend entlädt? Es ist das Größte für eine Frau!
Als sich sein Atem beruhigt hat, er von ganz weit her wieder bei mir ist, sagt er mit einem Zittern in der Stimme:
„Noch nie hat mich eine Frau so glücklich gemacht. Du bist eine wahre Liebesgöttin. Du bist ein geiles Superweib!“
Ich sauge diese Worte förmlich in mich ein, finde daran nichts Anstößiges, finde es geil. Ich sage jetzt auch zu ihm in normaler Umgangssprache der Liebenden:
„Du hast einen wunderschönen Schwanz! Ich liebe ihn!“
Er drückt mich fest an sich. Wir liegen eine ganze Weile nur nebeneinander, die Arme um uns geschlungen. Ich fühle, wie bei ihm die Spannung wieder steigt. Sein Gesicht ist über mir, seine Hand streichelt meine Brüste. Ich ziehe seinen Kopf zu mir und flüstere ihm ins Ohr:
„Ich will Dich und „IHN“ jetzt. Komm jetzt ganz zu mir! Jetzt will ich ganz Dir gehören!“
Er atmet tief aus, küsst mich leidenschaftlich und seine wunderbaren Zärtlichkeiten führen mich und ihn zu einem gemeinsamen Höhepunkt, den ich so noch niemals erlebt habe. Wir sind so eng verbunden, wie Mann und Frau es nur sein können. Gemeinsam stöhnen, keuchen und schreien wir. Nur ganz langsam beruhigen wir uns. Was für ein Mann! Der griechische Liebesgott Eros und auch sein italienischer Kollege Amor können nicht besser sein. Ich möchte, dass dieses Glücksgefühl, diese gemeinsame Mattigkeit niemals endet.
„Ihr Espresso, Signora.“
Ich erschrecke, zucke regelrecht zusammen, atme schwer.
„Wie? Was? Ach, ja, danke!“
Der Wahnsinnskellner kommt mit seinem Gesicht meinem ganz nah und fragt leise:
„War ihr Traum schön Signora? Sie sehen so glücklich aus. Wie haben Sie das geschafft ohne mich? Die Sonne hat Ihr schönes Gesicht gerötet. Oder war es Ihr Traum? Es ist schön für mich, Sie so atemlos erregt zu sehen. Ich liebe es, wenn Frauen atemlos erregt sind.“
Ich lächle diesen herrlichen jungen Hengst an, den ich jetzt jedoch niemals für meinen „Traummann“, mit dem ich im Traum mein bisher schönstes Liebeserlebnis hatte, eintauschen möchte. Klar, vorhin, das war herrlich, meine erotischen Träume mit ihm ein wenig ausleben zu können. Mehr aber nach meinem wunderschönen Erlebnis mit diesem „reifen“ Traummann bestimmt nicht. Ich sage:
„Ja, mein Traum war wunderschön!“
Hatte dieser wunderschöne Traum wirklich nur 1-2 Minuten gedauert? Von der Bestellung des Espresso bis zum Servieren durch diesen herrlichen Kerl? Ich weiß, ich werde bei der nächsten Gelegenheit wieder träumen. Ich kann es kaum erwarten. Sicher einen ganz anderen Traum. Vielleicht von diesem Kellner? Wer weiß! Das reizt mich schon. Aber ich werde wieder träumen! Mein Gott, ist Träumen schön!
Ich schaue zum Nachbartisch, zu diesem „nichtssagenden“ Mann. Gerade kommt eine völlig „normal“ aussehende Frau – man könnte ebenfalls sagen - „nichtssagend“ – an den Tisch, setzt sich neben diesen Mann. Beide haben jetzt ein Leuchten in ihren Gesichtern, so dass man ganz bestimmt nicht mehr von „nichtssagend“ reden kann. Die beiden sind wunderschön.
Ihre Gesichter kommen sich lächelnd näher. Sie küssen sich zärtlich. Es ist ein flüchtiger Kuss, nur ein Hauch. Sie legt ihre rechte Hand an seine linke Wange. Er drückt seinen Kopf dagegen, nimmt ihr Handgelenk und küsst ihre Handinnenfläche. Es ist offensichtlich: Diese beiden Menschen lieben sich und sind sehr glücklich. „Normale“, „nichtssagende“ Menschen können den schönen und erfolgreichen Menschen doch so unendlich viel voraushaben. Mir zum Beispiel. Ich habe meine Lektion gelernt.
Ich schäme mich ein wenig. Wie kann ich nur über andere Menschen ein Urteil wie „nichtssagend“ fällen? Als würde mein Blick die Blicke dieser beiden Menschen magisch anziehen, kreuzen sie sich. Ich lächle und sie lächeln zurück. Wie wunderschön sie beide aussehen in ihrem Glück. Niemals mehr werde ich noch einmal Menschen, die ich gar nicht kenne, einfach so „beurteilen“.
Aber mein Erlebnis mit meinem „Traummann“ kann mir keiner nehmen. Daran möchte ich denken, nur daran. Ich bleibe noch etwas, sehe meinen „Traummann“ noch einmal in seiner Ekstase vor mir. Ich kann es aber trotzdem gar nicht erwarten, dass „mein“ junger Kellner mit der Rundung und der Wölbung in der Hose erscheint und abkassiert. Ich werde ihn gern noch einmal von oben bis unten anschauen, zu meiner Freude und um ihm das Gefühl zu geben, dass ihn eine „reife“ Frau bewundert. So kann ich ihm sicher eine Freude machen.
Wenn mein Traum-Glücksgefühl anfängt zu verblassen, dann kann ich ja wieder träumen, einfach so! Vielleicht träume ich davon, diesem tollen Kellner, diesem wunderschönen Jung-Hengst einmal zu zeigen, was eine Liebesgöttin zu leisten vermag. Wenn ich daran denke, ist da wieder dieses Kribbeln in meinem Körper…

Lilien
Tut es einfach.
Habt Mut zum Träumen.
Lasst es einfach geschehen.
ALLES ist in Euren Träumen erlaubt.
Es gibt dabei nichts, wofür ihr Euch schämen müsstet.
Es ist völlig egal, ob Ihr Frau und Frau seid.
Es ist völlig egal, ob ihr Mann und Frau seid.
Es ist völlig egal, ob ihr Mann und Mann seid.
Alles ist normal!
Wir sind alle normal!
Ich wünsche Euch einen schönen Juli,
allzeit gute Gesundheit und wunderschöne Träume.
Edwin
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