INFO-BRIEF Nr. 12/08
Kiel, im Dezember 2008

Winter im Niemannsweg in Kiel
Dieser INFO-BRIEF hat 85 Seiten.
Inhalt:
- Etwas Wunderbares zum Einstieg
- Ein wunderbarer Erfolg unseres Zusammenfassungsgebetes
- Wer oder was ist „GOTT“?
- Was ist eigentlich „BETEN“?
- Die „Weihnachtsgeschichte“ – logisch betrachtet, und was unsere
Führung dazu sagt
- Von der Unterhose zum Brezelbacken in weniger als 10 Sekunden
- Unsere „100%ige GESUNDHEIT“ – unsere „100%ige HEILUNG“ -
unsere vollständige REGENERATION
- Natürliche Geburtenkontrolle
- Platzhirsche und Leitkühe
- Zeit für einen Rückblick:
An alle 29jährigen und älteren – pardon
- reiferen Leser
- Das wunderschöne „Fest der Liebe“
- Rückblick auf 2008
- Ausblick auf 2009
- Mein neues Buch „Zeit für Zärtlichkeiten“
- Weihnachten bei Eddie

Alpenveilchen
Etwas Wunderbares zum Einstieg
Vor fast 3 Jahren rief mich ein Ehepaar an, das fast verzweifelte, weil sich einfach keine Schwangerschaft einstellen wollte. Schon 5 künstliche Befruchtungen lagen hinter ihnen. Keine hatte Erfolg. Dann fingen sie an, „unser Gebet“ zu beten, später dann auch unser Zusammenfassungsgebet. Zwei weitere künstliche Befruchtungen hatten Erfolg. Heute haben die beiden 2 reizende (eigene!) Kinder, einen Buben und ein Mädchen. Unsere beiden Gebete haben dafür gesorgt, dass es heute in Deutschland eine zufriedene und glückliche Familie mehr gibt.
Wie viele glückliche Paare es inzwischen in Deutschland mehr gibt, kann ich nicht sagen. Jedenfalls gab es bisher sehr viele Klientinnen und Klienten, die arge Probleme hatten, ein gesundes Sexualleben zu leben. Viele Telefonate mit mir, einige Ratschläge von mir, die ich durchaus zu geben in der Lage bin, viele Gebete, um insbesondere Blockaden einer nahezu verbrecherischen Erziehung zu lösen, die wir erlotet haben und die heute allen zur Verfügung stehen, die unsere beiden Gebete beten, das alles, hat dazu geführt, dass ALLE diese Paare – insbesondere die Klientinnen – einen Orgasmus nicht nur vom Hörensagen kennen. Später dazu mehr.

Azalee
Ein wunderbarer Erfolg unseres Zusammenfassungsgebetes
Wenn jemand andere erwiesenermaßen dahingehend
täuscht, indem er etwas verspricht, was er dann nicht hält, dann nennt man das
BETRUG. Gem. § 263 StGB ist das ein Verbrechen. Die hessische SPD-Vorsitzende
Lügilanti – pardon – Ypsilanti hat ihre Wähler dahingehend
betrogen, indem sie vor der Hessenwahl kategorisch ablehnte, jemals mit der
Partei „Die Linke“ zusammenzuarbeiten. Dann plötzlich sagte sie allen
frech ins Gesicht: „April, April“. Plötzlich war dieser machtbesessenen
Politikerin alles recht, um Ministerpräsidentin zu werden. Dies ist ein massiver
Betrug an ihren Wählern. Betrug ist ein Verbrechen. Diese Politikerin
Ypsilanti ist also eine Verbrecherin. Das ist keine Dialektik, das
ist Logik! (Erklärung dieser beiden Begriffe weiter unten)
4 Mitglieder der hessischen SPD-Fraktion haben das erkannt und ließen das Vorhaben dieser machtgeilen Person scheitern. Es mutet schon seltsam an, wenn Ypsilantis Parteigenossen, diejenigen, die ihr blind folgten und offensichtlich genau so eine verwerfliche Einstellung haben wie diese Politikerin, die jetzt nicht mit ihrem breiten Arsch auf irgendwelchen Ministersesseln Platz nehmen können, diese 4 Parteifreunde, die in dieser Betrüger-Partei als einzige Moral bewiesen haben, als „gewissenlose Schweine“ bezeichnen.
Am 18. Januar soll es in Hessen Neuwahlen geben. Frau Ypsilanti verzichtet auf eine erneute Spitzenkandidatur. Unsere Politiker denken ja immer noch, die Wähler seien strohdumm. Ich bin überzeugt, die SPD-Anhänger in Hessen haben die Machenschaften dieser Parteivorsitzenden und der Partei, die einen solchen Betrugsversuch billigte, dann noch nicht vergessen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die SPD in Hessen zu einem Sturzflug ansetzt. Unser Gebet gegen unfaires Verhalten, das natürlich ein Bestandteil unseres Zusammenfassungsgebetes ist, hat wieder Wirkung gezeigt!
Und das ist gut so!

Christrose
Wer oder was ist „GOTT“?
Schaun wir mal.
„GOTT“ ist ganz bestimmt nicht der alte Mann mit dem weißen Bart, der auf der Bank vor seinem goldenen Haus sitzt und sich von dem Teilzeit-Aushilfsbutler Petrus, von dem unsere Führung sagt, dass es ihn niemals gegeben hat, einen Latte Macchiato servieren lässt. GOTT ist auch niemand, der die Menschen permanent für ihre „Sünden“ straft. GOTT straft niemanden, die Menschen strafen sich immer nur selbst.
GOTT ist auch niemand, der darauf achtet, dass es den Menschen aufgrund einer „Erbsünde“, die es laut Aussage unserer Führung niemals gegeben hat, immer schön schlecht geht. Spätestens, seit wir beim Thema KARMA herausgefunden haben, dass es so etwas wie „eine Schuld aus einem früheren Leben“ nie gegeben hat, wissen wir, dass auch das Gefasel von „Erbsünde“ und „Paradies“ einfach nur dummes Zeug ist. Adam und Eva, das ist eine wirklich haarsträubende Geschichte.
Vielmehr ist doch mittlerweile erwiesen, dass sich aus einem URbakterium über Algen, Einzellern, Mehrzellern, Fische, Amphibien, Vögel die Säugetiere entwickelt haben, deren bisher höchstes der Mensch ist, weil es denken kann. Wer sagt eigentlich, dass Tiere nicht denken können? Das Wissen und die Intelligenz der Menschen sind in Wahrheit so erbärmlich, dass sie ganz bestimmt auf dieser Erde nicht überleben werden. Die Insekten, und hier an oberster Stelle die Ameisen, schon!
„GOTT“ ist eine Energieform, die einzige und mächtigste im Universum. Diese Energieform hat ganz bestimmt keinen „Sohn“. So sagt es unsere Führung und nicht zuletzt unser logisch denkender Verstand. Eigentlich müsste man sagen: „GÖTTLICHE ENERGIE“. Ich finde jedoch, dass das Wort „GOTT“ so herrlich kurz ist und dass diese Bezeichnung jeder Mensch kennt. Deshalb sage ich „Lieber GOTT“, wenn ich mich mit einer Bitte, einem Gebet, an die „GÖTTLICHE ENERGIE“ wende.
WIR sind ein Teil dieser GÖTTLICHEN ENERGIE, deshalb gibt es keinen Grund, vor GOTT in Ehrfurcht zu erstarren und herumzustottern. Vielmehr betrachte ich GOTT als einen Freund, der mir alles gibt, worum ich ihn bitte. Respekt ja, aber unterwürfiges „Auf-die-Knie-fallen“ ganz bestimmt nicht. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: GOTT ist ein richtiger Kumpel. Ich habe ihn jedenfalls im Laufe meiner langjährigen Zusammenarbeit mit ihm als einen solchen kennen gelernt.
Sollte jemand von Euch beim Lesen dieses INFO-BRIEFES entsetzt ausrufen: „Wie redet der denn mit unserem Herrgott?“ Dann sage ich ganz gelassen: „Ich rede mit ihm, wie mir der Schnabel gewachsen ist, respektvoll aber deutlich!“ Und wenn Ihr den INFO-BRIEF bis zum Ende lest, dann werdet Ihr feststellen, dass unser Herrgott auch kein Kind von Traurigkeit ist und ganz schön drastisch fordern kann, ob jemand sich nun gerade gut oder regelrecht saumäßig fühlt. Er verlangt es einfach. Basta! Und weil das so ist, nehme ich mir auch die Freiheit, ihm ab und an ganz gehörig meine Meinung zu sagen. Durchaus mit drastischen und deutlichen Worten, allerdings ohne jemals beleidigend zu sein.
Und wenn Menschen entsetzt bei so genannten „Naturkatastrophen“ oder schrecklichen Verbrechen ausrufen: „Wie kann GOTT das denn bloß zulassen?“, müssen wir feststellen, GOTT hat dann mit diesem Schlamassel, das Menschen aufgrund der Missachtung der Regeln des menschlichen Zusammenlebens oder aufgrund mangelhafter Technik angerichtet haben, absolut nichts zu tun. „Naturkatastrophen“ sind in Wahrheit auf dem Planet Erde ganz natürliche Vorgänge. Damit haben sich alle Menschen abzufinden. Anstatt darüber zu jammern, sollten alle Menschen darüber nachdenken, inwieweit sie selbst schuld sind an einigen dieser „Naturkatastrophen“.
Bei schrecklichen Unfällen wie dem Busunglück in Niedersachsen, bei dem 20 Menschen starben und viele schwer verletzt wurden, da hat unser Herrgott seine Finger nicht im Spiel. So etwas hat immer irgendwelche Materialfehler (das Bahnunglück bei Eschede) oder menschliches Versagen (Transrapid-Unglück) als Ursache. Hochwasser-Katastrophen sind die Folge von menschlichem Fehlverhalten. Durch Begradigen der Flüsse werden an Rhein und Mosel eben auch weiterhin „alle Jahre wieder“ Ölschlamm und Fäkalien von den Wohnzimmerwänden betroffener Häuser gekratzt werden müssen.
Die betroffenen Menschen erleben hier keine Katastrophe, sondern die Folgen ihrer bodenlosen Dummheit, nämlich dort wohnen zu bleiben. In den Alpen werden immer wieder Menschen sterben, die leichtfertig ihre Häuser in ein Tal, das extrem lawinengefärdet ist (Lawinenkatastrophe von Galtür), gebaut haben und pfeifend durch die Welt gehen: „MIR und HIER kann doch so etwas nicht geschehen.“ Und unser Herrgott hat damit überhaupt nichts zu tun. Die Menschen haben bei so genannten „Naturkatastrophen“ einfach die Naturgesetze nicht beachtet. Nicht der Mensch beherrscht die Natur, sondern die Natur beherrscht immer noch uns Menschen auf dieser Erde.

Meteor mit einem Sattel aus Schnee
Was ist eigentlich „BETEN“?
„BETEN“ hat nichts, aber auch gar nichts mit ellenlangem Gelaber, mit Weihrauchtöpfen, mit senilen, weltfremden Männern in bunten Fummeln, mit Kirche, Religion oder Glauben zu tun. Beten ist ganz einfach ein ENERGIEAUSTAUSCH zwischen dem „ENERGIEFELD Mensch“ und der übergeordneten „GÖTTLICHEN ENERGIE“ mittels einer ganz genau ausgeloteten Frequenz. Ich habe es zwar schon mehrmals erklärt, tue es hier aber jetzt gern noch einmal.
Viele „Realisten“ lachen sich kaputt, wenn man
ihnen sagt, sie sollten doch vielleicht mal den Herrgott um Hilfe bitten,
anstatt sich ohne seine Hilfe abzuschuften, sie sollten doch mal wieder beten.
Die, die am lautesten darüber lachen, das sind die ersten, die ein Stoßgebet zum
Himmel schicken, wenn ihnen der Autoschlüssel in den Gulli gefallen ist:
„Herrgott, lass das nicht wahr sein!“ Aha, dann ist er gut, um sie aus der
Schei… - pardon – aus dem Schlamassel rauszuholen.
Und diejenigen, die sich keine Minute Ruhe gönnen, die vor lauter „realistischem“ Geldverdienen keine Zeit haben zu leben und schon gar nicht, um zu beten, die beten dann stundenlang inbrünstig, wenn ihnen das Leben voll eins auf die Schnauze gehauen hat: Nach einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall, wenn der Ehepartner wegläuft, wenn die Kinder drogensüchtig werden usw. Meist beginnen deren Gebete dann aber nicht etwa: „Danke, lieber Gott, dass Du mich wachgerüttelt hast, dass Du mir diesen Schuss vor den Bug gegeben hast! Ich bin bereit, mein Leben jetzt zu ändern.“, sondern dann doch eher aufgrund fehlender Einsicht: „Herrgott, warum gerade ich? Das hättest Du doch wirklich verhindern können.“
So, also, was heißt nun eigentlich „BETEN“?
Das „ENERGIEFELD Mensch“, das ja mit allen anderen ENERGIEFELDERN dieser Erde in einer übergeordneten ENERGIE, der GÖTTLICHEN ENERGIE im Universum zusammenarbeitet, nimmt mit einem GEBET = einer exakt ausgeloteten Formulierung, die eine ENERGIE mit einer ganz bestimmten elektromagnetischen Frequenz darstellt = mit der übergeordneten, der GÖTTLICHEN ENERGIE Kontakt auf, so, dass beide ENERGIEN im Gleichklang, mit gleicher Frequenz schwingen.
Wenn eine Energie eine andere Energie dazu veranlasst, im gleichen Rhythmus zu schwingen, wenn also zwei Energien mit gleicher Frequenz schwingen, dann nennt man das in der Physik RESONANZ. Jetzt, und nur jetzt findet der ENERGIEAUSTAUSCH statt. Der „Empfänger“, das „ENERGIEFELD Mensch“, das die ENERGIE des GEBETES ausgesandt hat, empfängt von der übergeordneten Energie nun alles, worum das „ENERGIEFELD Mensch“ gebeten hatte.
Ja, ich weiß, das ist mal wieder so schrecklich unromantisch. Aber: So bin ich in diesen Dingen nun mal! So, wem das jetzt doch ein bisschen zu energiegeladen war, mal wieder eine meiner berühmten Metaphern:
Kennt Ihr noch die uralten Radio-Empfänger mit dem berühmten „Grünen Auge“? Klar, alle, die schon 29 sind und schon stark auf die 30 zugehen – wie ich – kennen diese tollen Apparate noch. Es gibt weiter unten im „Rückblick für 29-jährige“ ein Foto von solch einem tollen Apparat. Vielleicht waren da beim Radio Eurer Eltern auch noch vorne solche Türen, die man schließen konnte und die dann die ganze Vorderfront des Radios verdeckten. Herrlich kitschig! Was musste man nun tun, um Musik zu hören? Ganz einfach: Man drehte mit dem Sendersuchknopf so lange nach rechts oder links, bis der Zeiger auf dem kleinen Strich des Senders LUXEMBURG stand, und zwar so, dass gleichzeitig das „Grüne Auge“ völlig geschlossen war und einen senkrechten hellen Strich zeigte.
Jetzt konnten wir Camillo Felgen deutlich hören, wie er den nächsten Titel ansagte: „Jetzt singt für Sie Peter Alexander seinen großen Schlager „Das machen nur die Beine von Dolores“ anschließen hören Sie Maria Mucke mit „Heut ist ein Feiertag für mich“. Na gut, Mittelwelle war ganz schön schrecklich anzuhören, Kurzwelle war auch nicht besser. Wir waren aber auf Empfang. Und das allein war wichtig. Abends dann konnten wir die internationalen Hits in den englischsprachigen Sendungen hören. Es fand hier ein Energieaustausch statt, Sender und Empfänger schwangen mit der gleichen Frequenz. Der Sender sendete, der Sender gab, wir empfingen, wir hörten.
Zum Beten müssen wir uns nicht in eine „Meditationshaltung“ bringen, müssen keine Kerze anzünden, nicht die Hände falten, müssen nicht niederknien, müssen kein Weihrauch-Räucherstäbchen anzünden. Es ist dem Herrgott völlig egal, wann, wo und wie wir unsere beiden Gebete täglich 1x beten. Ob am Schreibtisch, beim Kartoffeln schälen, im Bus, an der Kasse im Supermarkt oder wenn wir gerade auf dem Klo sitzen. Wie bitte? Das ist obszön, das ist bäh?
Apropos „obszön“: Fritzchen steht im Hamburger Hafen auf einem Hinterhof und onaniert. Eine elegante ältere Dame sieht das, ist entsetzt und sagt: „Fritzchen, das tut man nicht, das ist obszön.“ Fritzchen antwortet darauf keuchend: „Oh Tante, und ob das sön ist!“
Zum Thema Onanieren später mehr.
Leute, macht Euch bloß nicht ins Hemd! Diese Stoffwechselvorgänge wie Darm- und Blasenentleerungen sind gottgewollt, sind absolut natürlich, ER selbst hat sie geschaffen, ohne sie würden wir gar nicht existieren können. Also: Kriegt Euch wieder ein. Es ist nichts dabei, unsere Gebete zu beten, wenn wir gerade auf dem Klo sitzen. Hauptsache, wir TUN es. Und vielleicht ist das ja eine Möglichkeit für alle Supermanager, die ansonsten keine Zeit haben, hier eine ruhige Minute für das Beten unserer Gebete zu nutzen.
Hier noch einmal die 4 „Bestandteile“, die ein „Text“ enthalten MUSS, wenn er ein „Gebet“ sein soll:
1. Richten der Energie des Gebetes an die Göttliche Energie,
Anrede, Hinwendung zu GOTT,
2. Das Wort „bitte“. Dies ist eine unabdingbare Höflichkeit. Das hat
nichts mit „Den Herrgott anbetteln“ zu tun!
3. In wenigen Worten präzise beschreiben, was man mit dieser Bitte
erreichen möchte, ohne überflüssige Füllwörter.
4. Das Gebets-Abschlusswort „Danke!“
Unsere beiden Gebete:
1. „Lieber Gott (Göttliche Energie)
2. bitte
3. gleiche jetzt in und bei mir die Energien aus und führe sie in
Harmonie.
4. Danke!“
und:
1. „Lieber Gott (Göttliche Energie)
2. bitte
3. gib mir jetzt Heilung.
4. Danke!“
erfüllen diese Anforderungen. DAS sind Gebete. Es sind „unsere wunderbaren Gebete“! Die mächtigsten und wirksamsten der Welt! Die Gebete, die alle Krankheiten heilen.
Wir verwenden niemals das Gebets-Abschlusswort „Amen“. „Amen“ heißt übersetzt: „So sei es!“ Dies ist ein Befehl! Unserem Herrgott etwas zu befehlen, ist eine Unverschämtheit! Unsere beiden Gebete sind tatsächlich Gebete. Statt unserem Herrgott Befehle zu erteilen, bedanken wir uns höflich bei ihm für seine Hilfe. Das „Vater unser“ ist kein Gebet, es ist ein Text mit einer Aneinanderreihung von Feststellungen und Forderungen, die in der Nötigung, der massiven Drohung gipfeln: „Und führe uns nicht in Versuchung!“ Das „Vater unser“ ist eine einzige Unverschämtheit! So sagt es unsere Führung!
Das „Ave Maria“ ist ebenfalls nur ein wertloser Text ohne jede Kraft, so sagt es unsere Führung. Da diese so genannte „Gottesmutter“ ein absolut „normaler“ Mensch ist, von dem unsere Führung sagt, dass es ihn niemals gegeben hat, da nach allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen eine Energieform niemals einen „Sohn“ haben kann, an dieser imaginären Frau also absolut nichts „Göttliches“ ist, könnte man auch sagen: „Heilige Kriszenzia Muff aus Niederbayern, Du bist ganz schön cool.“ Und selbst, wenn wir der Kriszenzia Muff aus Niederbayern gebetsmühlenartig – die Katholiken nennen das „Rosenkranz“ – stundenlang huldigen, ihr immer wieder sagen, wie toll sie doch ist und dass sie – wo denn, bei wem denn (wird nicht gesagt)? – für uns bitten soll, damit kann uns dieses dralle „Weiberlait“ Kriszenzia Muff aus Niederbayern auch nicht helfen.

Winter in Bayern
Foto: Inka
Die Weihnachtsgeschichte – logisch betrachtet
Eigentlich ist diese „Geschichte“ schon zu Ende, wenn wir uns ins Gedächtnis rufen, dass unsere Führung sagt, es habe den so genannten Heiligen Geist niemals gegeben. Wenn es ihn nicht gegeben hat, dann kann es das gesamte Neue Testament nicht geben, nicht wahr? Denn mit seinem virtuellen Samenerguss in eine imaginäre Jungfrau soll doch alles angefangen haben, nicht wahr?
Aber betrachten wir ruhig mal einige Aspekte dieser seltsamen Geschichte.
Die „unbefleckte Jungfrau“ Maria, die es laut Aussage unserer Führung niemals gegeben hat, soll doch Gottes Sohn geboren haben, oder? Aus dem Samen eines so genannten Heiligen Geistes, den es laut Aussage unserer Führung nicht gegeben hat, kann dann doch nicht plötzlich Gottes Sohn, den es laut Aussage unserer Führung niemals gegeben hat, geworden sein, oder? Meint Ihr, der Herrgott ist so dämlich, dass er auf Vergnügen verzichtet und sein Sperma durch diesen imaginären Heiligen Geist – ggf. in einem Kondom oder in einer Spritze - überbringen lässt? Wie krank ist denn so was? Und für wie blöd halten uns denn diese Märchenerzähler?
Die unbewiesene, erfundene Behauptung, der Heilige Geist sei doch Gott, Jesus Christus sei doch Gott, da sei doch schließlich die Dreifaltigkeit = Vater, Sohn und Heiliger Geist, bei der jeder jedes und alles ist, von dieser Dreifaltigkeit sagt unsere Führung, dass es sie niemals gegeben hat. Das Thema Jesus Christus, von dem unsere Führung sagt, dass es ihn niemals gegeben hat, braucht hier nicht noch einmal erwähnt werden, da es ausgiebig in den letzten INFO-BRIEFEN behandelt wurde. Und ob diese verheiratete Frau Maria noch Jungfrau gewesen ist, darf bezweifelt werden.
„Berechtigte Zweifel, Euer Ehren!
Spekulation! Mutmaßung!“
Wenn es wirklich so war, dann war dieser Joseph, den es laut Aussage unserer Führung niemals gegeben hat, entweder impotent oder ein ganz großer Trottel. Was hatte er getan, um von seiner Ehefrau bis dahin mit Sexentzug bestraft zu werden, so dass sie angeblich noch Jungfrau war? Pardon, liebe Leser dieses INFO-BRIEFES, aber das sage nicht ich, sondern unser aller Führung, also auch EURE Führung. Und wenn Ihr ein wenig logisch denkt und nicht permanent diesen alten Märchenerzählern zuhört, die Geschichten erzählen, die sie nicht beweisen können, dann kommt Ihr zu den gleichen Ergebnissen. Vorausgesetzt natürlich, dass Ihr bereit seid, logisch zu denken.
MIR persönlich ist es wurscht, ob Ihr es schafft, logisch zu denken oder nicht. MIR ist es wurscht, ob Ihr auch weiterhin lieber diesem hübschen Märchen lauscht, anstatt Euren Verstand einzuschalten. Ich betone ja immer wieder: Ich will niemanden „missionieren“. Niemand muss sich meine Sichtweise oder meine Einstellung zu bestimmten Dingen und Ereignissen des Lebens zueigen machen. Aber einer muss doch mal anfangen, solche Lügen, die schon 2008 Jahre lang „alle Jahre wieder“ den Menschen aufgetischt werden, anzusprechen. Wissen diese alten Männer in ihren hässlichen bunten Fummeln eigentlich, wie lächerlich sie sich machen, wenn sie uns „alle Jahre wieder“ solch eine Geschichte erzählen, von dem unsere Führung sagt, dass sie frei erfunden, also ein Märchen sei, das schon Erstklässler zum Grinsen bringt?
Dieses ganze ständige Geschwafel über die unbefleckte Empfängnis einer Jungfrau mit einem virtuellen Samenerguss durch diesen imaginären Heiligen Geist ist verantwortungslos. Selbst, wenn diese Geschichte wahr wäre, offenbaren sich die hässlichen und verklemmten Ansichten dieser Steinzeitmenschen. Wird doch schon hier NICHT Klartext geredet, sondern der ganze absolut natürliche Vorgang einer Empfängnis mit sexueller Lust bei Menschen wird so krampfhaft verschleiert und so dämlich umschrieben, dass schon bei Kindern der Eindruck entsteht, dass alles, was mit Sex und Kinderkriegen passiert, nicht göttlich, sondern absolut Bäh ist! Gottes Sohn kann und darf doch nicht durch einen lustvollen Akt mit einem furiosen Orgasmus entstanden sein, nicht wahr? Nein, nein, das ist Bäh! Also, so etwas kann nur kranken Hirnen entspringen.
„Euer Ehren, ich beantrage Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt!“
Na Bravo! Die ersten Blockaden, die im Laufe des weiteren Lebens dieser Kinder fast nicht mehr aufgelöst werden können, sind manifestiert! Einem Menschen so etwas anzutun, ist ein Verbrechen! Durch immerwährendes Wiederholen – alle Jahre wieder – werden diese Blockaden weiter zementiert, neue kommen hinzu. Das war’s dann! Solch ein Mensch ist kaum in der Lage, ein glückliches, unbeschwertes Leben zu führen. Genau das ist es, was die Kirche will. Nur, wenn die Menschen Angst haben, dann kann die Kirche Macht über diese Menschen haben. Diese Macht schwindet allerdings. Dieses Imperium ist dabei, zusammenzustürzen. Nicht zuletzt, weil die Menschen immer häufiger anfangen, logisch zu denken.
Diese erfundene „Weihnachtsgeschichte“ ist schuld daran, dass über 90% der Menschen kein normales Sexualleben führen können, dass sie vollgestopft sind mit Blockaden, die sie daran hindern, hemmungslosen Sex zu praktizieren und dabei hemmungslose Lust zu verspüren. Dies ist aber gottgewollt! Auf keinen Fall ist Sex etwas „Teuflisches“, denn den Teufel hat es ja laut Aussage unserer Führung niemals gegeben.
Solche von der Kirche – also von stinknormalen Menschen - manipulierten Menschen wagen es nicht einmal, ihren eigenen Körper zu berühren. Alles empfinden sie als Bäh! Als Mann eine solche Frau im Bett zu haben, ist eine absolute Katastrophe. Und jede Frau könnte kotzen, wenn sich ihr so ein Waschlappen nähert, der einmal im Jahr am Ostersonntag eine für ihn in Wahrheit ekelhafte Pflichtübung absolvieren muss. Dass so viele Frauen nicht zu einem Orgasmus fähig sind, hat auch und gerade diese blödsinnige Geschichte, und hat die verantwortungslose „Erziehung“ durch Eltern, Schule und Kirche als Ursache.
„Die Beweise sind erdrückend, Euer Ehren.“
Bei den Katholiken ist es ja regelrecht menschenverachtend, dass schon die Kinder, insbesondere die Knaben, die dabei sind, ihren Körper zu entdecken, so auch feststellen, dass gewisse Praktiken, die dazu dienen können, körperliche Lust zu erzeugen (man nennt das Onanieren oder Masturbieren), gnadenlos als „Sünde“ verteufelt werden. Wissen diese gewissenlosen „Gottesmänner“ eigentlich, was sie den Jungen antun, wenn sie verlangen, die Kinder müssen solche „Sünden“ beichten, weil es eine schwere „Sünde“ ist und Gott würde sie dafür bestrafen? „Ich habe Unkeusches allein getan“, müssen sie „bekennen“, beichten. Die Beichte ist ja die Wahnvorstellung der katholischen Kirche, dass ein Mensch einem anderen Menschen im Auftrage Gottes dessen „Sünden“ vergeben kann. Totschlag, Mord, scheißegal. Der Priester vergibt im Namen Gottes und der Verbrecher mordet weiter. Geilt sich der Priester im Beichtstuhl dann daran auf? Pardon, aber solche Fragen drängen sich mir auf.
Apropos Sünde: Gott hat niemals auch nur eine einzige Tat eines Menschen in die Kategorie „Sünde“ eingeordnet. Natürlich müssen sich die Menschen an die Regeln für das menschliche Zusammenleben halten. Unser Herrgott überlässt es den Menschen, gut oder böse zu sein. Ist jemand böse, unterliegt er der irdischen Gerichtsbarkeit. Es war die „(Schein)Heilige Mutter Kirche“, die sagt, dass z.B. gleichgeschlechtliche Menschen – man nennt diese Menschen Schwule und Lesben – keinen Sex miteinander haben dürfen, dies sei krank, dass ein Katholik seine Kinder nicht katholisch taufen lassen darf, weil die Mutter evangelisch ist. Nochmal: Auch, wenn ich mich wiederhole: Wie krank ist denn dieser „christliche“ Menschenschlag, sind denn diese „Gottesmänner“, wenn sie sich permanent gegen die Natur, gegen die von Gott geschaffenen Naturgesetze stellen? Das, Herr Ratzinger und Konsorten, das ist eine „Todsünde“. Schämen sollten Sie sich alle!
„Euer Ehren, ich fordere Sippenhaft! Es drängt sich der Verdacht auf,
dass wir es hier mit bandenmäßigen Umtrieben zu tun haben!“
Ganz im Vertrauen: Mir war es als Bub schei…
- pardon - völlig egal, was ein Priester meinte. Zu einem erbärmlichen
Dreckschwein, das sich Pfarrer nannte, lest Ihr weiter unten noch eine
entsetzliche Geschichte, die ich heute MIT Emotionen erzähle, weil sie zwar
keinen negativen Einfluss auf mein Leben hatte, ich jedoch damit einige Menschen
wachrütteln möchte. Mein Körper gehörte mir und ich konnte damit machen, was ich
wollte, ohne irgendeinem „Gottesmann“ auf die Nase zu binden, was ich damit
machte. Was ich mit meinem Körper machte, empfand ich niemals als so genannte
„Sünde“.
Natürlich haben wir auch die „Doktorspiele“ mit anderen Jungs und Mädchen genossen. Boah ej, war das aufregend! Bestimmt war das effizienter als jeder moderne trockene Sexualkundeunterricht der heutigen Zeit. Über den „kleinen Unterschied“ waren wir bass erstaunt. Na so was! Sowohl die Mädels und auch wir Jungs mussten uns das erst einmal genauer anschauen. Allerdings konnten wir in diesem zarten Alter noch nicht absehen, welch Freude dieser „kleine Unterschied“ uns später bereiten würde. Solche „Erlebnisse“ haben wir – ich zumindest – diesen Kerlen in ihren hässlichen schwarzen Kittelschürzen und dem unsichtbaren Heiligenschein auf dem Kopf niemals auf die Nase gebunden.
„Euer Ehren, der Angeklagte verweist auf sein Zeugnisverweigerungsrecht!“
„Euer Ehren, die Verteidigung möchte feststellen:
Sexualität ist ein Grundbedürfnis der Menschen,
so wie Nahrung, Wärme, Liebe.
Einem Menschen eines dieser Grundbedürfnisse zu verwehren,
das ist Folter!
Folter ist ein Verbrechen.
Wer also den Menschen eines dieser Grundbedürfnisse verwehrt,
ist ein VERBRECHER!“
Über das so genannte „Zölibat“, das ja bekanntlich den katholischen Priestern jede sexuelle Handlung untersagt, sie ihnen verwehrt und zur Sünde stempelt, mögt Ihr Euch durch logisches Denken Eure eigenen Gedanken machen. Wie war das doch gleich? Richtig: Wer einem Menschen ein menschliches Grundbedürfnis verwehrt, ist ein Verbrecher! Somit ist das von der Kirche verhängte Zölibat ein Verbrechen. Auch das ist keine Dialektik, sondern Logik.
(Dialektik bezeichnet eine veraltete, negativ angehauchte Art der Argumentation, der Gesprächsführung, bei der „alles so hingedreht wird, wie man es gern hätte“. Das ist durchaus eine hohe Kunst gewesen. Diese Dialektik wurde durch den positiven Begriff Logik abgelöst und ersetzt. Logik ist die Lehre vom vernünftigen (Schluss)Folgern.)
Apropos Onanieren: „Vom Onanieren bekommt man Gehirnerweichung, wird man dumm und wahnsinnig“, sagt die Kirche. Aha, na, da wundert mich bei vielen katholischen Kirchenvertretern gar nichts mehr! Die müssen sehr häufig onaniert haben! Das ist Logik, nicht wahr? Na ja, weil die das aber offiziell nicht dürfen, missbrauchen viele dieser verabscheuungswürdigen, kriminellen Sexmonster, die sich Priester nennen, eben sexuell die ihnen anvertrauten Kinder und zerstören deren Leben. Das ist dann offensichtlich in den Augen der so genannten „(Schein)Heiligen Mutter Kirche“ weniger schlimm.
Fest steht:
60% der Menschen onanieren – und 40% lügen!
„Nicht wahr, Herr Ratzinger?
Auch in dieser Beziehung sind Sie doch ebenfalls nur ein ganz „stinknormaler“ Mensch! Wenn sie sich jetzt erdreisten, das Gegenteil zu behaupten, wenn sie jetzt auch noch mit dem Gefasel vom Stellvertreter Gottes hier auf Erden anfangen, der „so was“ nicht tut, dann müssen Sie am kommenden Sonntag beichten, das ist ihnen doch wohl klar, oder? Lügen ist nämlich eine schwere Sünde!“
„Wie respektlos redet der denn von unserem Papst?“
„Ich rede so über ihn, wie man über einen „stinknormalen“ Menschen redet. Menschenskinder, denkt doch mal nach: Wenn Herr Ratzinger aufs Klo geht, dann riecht es nicht nach Weihrauch oder nach Röschen,
dann stinkt es ganz gewaltig, so wie bei Euch und bei mir!“
Was soll’s, IHR könnt natürlich über ihn denken und reden,
was und wie IHR wollt.
Ich bin sicher, wenn Gott ein menschenähnliches Wesen wäre, dann hätte er auch Spaß am Sex. Ich bin überzeugt, dass er solch ein Gefühl versteht und es gut findet. Warum sollte ER es denn sonst so geregelt haben, dass wir Menschen als einzige Lebewesen auf dieser Erde den Sex nicht nur zu Fortpflanzungszwecken betreiben, sondern auch und gerade deshalb, weil wir dabei eine ungeheure Lust, wahrscheinlich das stärkste körperliche Gefühl überhaupt, erleben? Denken wir doch zur Abwechslung einfach wieder einmal logisch! Gott selbst hat die Sexualität geschaffen und gesagt: „Lebt sie!“ Das ist eine Anordnung, Ihr lieben Leser!
„Wie sind wir jetzt bloß auf dieses Thema gekommen?“
„Eddie, das ist bei Dir eben so. Du kommst von der Unterhose aufs Brezelbacken in weniger als 10 Sekunden!“
„Ich bekenne mich schuldig (grins).
Euer Ehren, ich möchte noch gestehen, dass ich vorsätzlich und mit voller Absicht gehandelt, dies hier geschrieben habe. Jedoch hatte ich edle Motive, nämlich die Menschen wachzurütteln und sie zum logischen Denken zu führen.
Ich fordere für mich FREISPRUCH!“
Das Urteil:
„Im Namen der Vernunft und zum Wohle aller Menschen wird der Angeklagte freigesprochen. Diese Märchenerzähler, deren Schuld in dieser Verhandlung nachgewiesen wurde, werden mit dem totalen Ignorieren ihres Tuns oder ihrer Erzählungen von den Menschen lebenslänglich bestraft. Gegen dieses Urteil gibt es keine Möglichkeit der Revision.
Das Urteil ist rechtskräftig!
Alles zur „Richtigen Formulierung eines Gebetes“ lest Ihr hier:
http://www.ernaehrung-gesundheit-wellness-plus.de/Einsatz%205.htm

Blick aus meinem Wohnzimmerfenster
Unsere „100%ige Gesundheit“
Unsere „100%ige Heilung“
Unsere REGENERATION
Bisher war es bei unserer „Arbeit mit dem Spirituellen Lot“ schon immer so, dass eine ganz bestimmte „Angelegenheit“ erst einmal erledigt werden musste, erst einmal eine „Bedingung“ geschaffen werden musste, damit eine andere, weiterführende oder gar abschließende geschaffen werden konnte. Na ja, wie im richtigen Leben. Bevor ein Auto fährt, muss es erst zusammengebaut werden, dann muss Sprit in den Tank, man muss einen Zündschlüssel haben, ihn umdrehen und dann brummt der Motor. Das allein bringt uns mit diesem Auto immer noch nicht von der Stelle. Erst, wenn der Gang eingelegt wurde und Gas gegeben wird, setzt sich das Auto in Bewegung. Aber erst, wenn der Mensch das Steuer in die Hand nimmt, kann dieses Auto von Hamburg nach München fahren.
Diese Bilder hatte ich am 01. November abends vor Augen. Der INFO-BRIEF war gerade ins weltweite Netz gestellt, da wurden uns schon am Vormittag viele erstaunliche „Erkenntnisse“ aufgezeigt. Es sollten von uns wieder viele „Maßnahmen“ in Form von Gebeten ergriffen werden. Es ging hier nicht um unsere beiden Gebete und deren Energien, sondern hauptsächlich um uns und unser Energiefeld. So sollten noch einmal Energien verstärkt, geschützt und zielgerichtet Blockaden und Hindernisse in und bei uns beseitigt werden. Erspart mir bitte nähere Angaben, es waren viele Stunden Arbeit. Zu dem Thema „unsere Gebete“ war ja schon vor einem Monat das Zeichen TRENNUNG gekommen. Nach all den erneut vorgenommenen Maßnahmen kam nun auch bei allen weiteren Fragen nach dem „Energiefeld Mensch“ das Lotzeichen TRENNUNG.
Wenn bei unseren beiden Gebeten alles optimal ist, sichtbar durch das Lotzeichen TRENNUNG, und auch bei uns Menschen, bei unseren Energiefeldern, alles optimal ist, sichtbar durch das Lotzeichen TRENNUNG, dann wollte ich doch gern wissen, wie es denn weiterginge mit meinem Prozentsatz der „100%igen GESUNDHEITt“. Hatten diese neuen, in unsere Gebete eingearbeiteten „Maßnahmen“ den Prozentsatz meiner „100%igen GESUNDHEIT“ jetzt noch beschleunigen können? Am Morgen des 01. November 2008 waren es ja 30%.
„Ich werde morgen nachfragen, den neuesten Prozentsatz der „100%igen Gesundheit“ erfragen.
Es ist schon spät und ich bin müde.“
NEIN!
„Wie bitte?“
NEIN!
„Ist es richtig, dass ich bereits jetzt den neuesten Prozentsatz erfrage?“
JA! SUPERLOB!
Ich stellte am Abend des 01. November 2008 die Frage.
„Wie viel % der 100%igen Gesundheit sind bei mir jetzt vorhanden?“
100%!
Ich dachte erst, mein Lot spinnt.
Ich konnte das nicht begreifen und überlegte angestrengt.
Ich musste hier irgendetwas falsch gemacht haben.
NEIN!
Mein schwingendes Lot in meiner Hand gab mir aufgrund meiner Gedanken ein sehr starkes NEIN!
Ich stellte noch einmal die Frage:
„Wie viel % der 100%igen Gesundheit sind bei mir jetzt vorhanden?“
100%!
Ich überlegte weiter: Hatten all die Maßnahmen, die wir am 01. November in Gebete gefasst hatten und die in unser Zusammenfassungsgebet eingefügt wurden, schlagartig bewirkt,
dass wir jetzt 100%ige Gesundheit hatten?
JA! SUPERLOB,
sagte mein immer noch schwingendes Lot auf diesen Gedanken.
Jetzt war ich an dem Punkt, wo ich mir sicher war,
etwas falsch gemacht zu haben.
NEIN!
„Aber, lieber Gott, jetzt verarsch mich bitte nicht, wenn jemand zu 100% gesund ist, er also 100%ige Gesundheit hat, dann müssen doch auch alle Krankheiten geheilt sein. 100% gesund heißt nun mal bei uns Menschen auf Deutsch 100% gesund. Bei mir hat sich im Vergleich zu gestern nichts verändert. Der Tinnitus in beiden Ohren ist noch da, und auch die anderen Zipperlein sind noch vorhanden. Also, das ist jetzt Blödsinn, was Du mir hier erzählst!“
NEIN! SUPERWARNUNG!
„GESUNDHEIT und HEILUNG sind doch ein und dasselbe! Wenn man zu 100% gesund ist, dann muss man doch auch automatisch zu 100% geheilt sein.“
NEIN!
„Also, langsam nervst Du mich…!“
NEIN! SUPERWARNUNG!
„Du meinst also allen Ernstes,
GESUNDHEIT und HEILUNG sind zwei völlig verschiedene Dinge?“
JA! SUPERLOB!
Ich sag es Euch jetzt mal im Vertrauen, unsere Führung hat manchmal ihre eigenen Vorstellungen von einigen Begriffen. So sagt sie, dass es eine „Allergie“ gar nicht gibt, sondern nur allergische Reaktionen. Sie sagt, dass es die Krankheit „Asthma“ gar nicht gibt, sondern nur das, was man asthmatische Reaktionen (Atemnot) nennt. Sie sagt, die Krankheit „Epilepsie“ gibt es nicht, sondern nur Ursachen für Krämpfe. Und offensichtlich versteht sie jetzt unter dem Begriff GESUNDHEIT etwas völlig anderes als ich.
Also, bis jetzt hatte unsere Führung (hatte unser Herrgott) ja immer mit allem recht gehabt, was sie mir im Laufe der letzten 10 Jahre aufgezeigt hatte. Es gab also keinen Grund für mich, an ihren Antworten zu zweifeln. Ich fand jedoch, dass sie heute etwas wirr war. Oder lag es an mir? War mal wieder etwas so phantastisch, dass ich es nicht begriff? Noch einmal mit voller Konzentration:
„GESUNDHEIT und HEILUNG sind also zwei völlig verschiedene Dinge?“
JA!
„Wie soll ich das denn den Lesern meiner Homepage erklären?“
VERTRAUE!
„Du machst mir Spaß. Ich habe keine Ahnung!“
VERTRAUE!
Na ja, wie schon immer in den letzten Monaten und Jahren, wenn ich dachte, es geht nicht mehr weiter, dann bekam ich eine Idee, einen Gedanken. So auch hier.

„Ist es richtig, wenn ich die Begriffe GESUNDHEIT und HEILUNG mit einem Akku und einer Lampe vergleiche?“
JA! SUPERLOB!
Also: Wenn ich eine Akku-betriebene Taschenlampe kaufe, dann ist dieser Akku leer und muss erst in einem Ladegerät aufgeladen werden, damit die Lampe brennt und Licht spendet. Der Akku ist unsere GESUNDHEIT. Ist er leer oder nur ganz schwach, dann kann das Lämpchen nicht glühen, oder es glimmt nur funzelig vor sich hin. Ist der Akku vollständig aufgeladen und hat er die erforderliche Spannung also „100%ige GESUNDHEIT“, dann brennt auch die Lampe optimal. Nur, wenn der Akku vollständig aufgeladen ist, also 100%ige Spannung = 100% GESUNDHEIT hat (z. B. die erforderlichen 12 Volt), dann kann die Lampe optimal leuchten = haben wir „100% HEILUNG“.
Für die Begriffe GESUNDHEIT und HEILUNG heißt das: Nur, wenn „100%ige GESUNDHEIT“ vorhanden ist, kann überhaupt „100%ige HEILUNG“ erfolgen. Es musste also erst einmal mit unseren beiden Gebeten die Voraussetzung geschaffen werden = „100%ige GESUNDHEIT“ geschaffen werden, damit „100%ige HEILUNG“ eintreten kann.
„Lieber Gott, sind diese meine Überlegungen richtig?“
JA! SUPERLOB!
„Also, ein bisschen einfacher könntest Du die menschlichen Lebensvorgänge schon machen.“
VERTRAUE!
„Es ist wohl Zeit, dass ich mich für meine gereizten Äußerungen entschuldige?“
NEIN!
Also, unser Herrgott nimmt uns eigentlich nichts krumm, wenn es aus der Tatsache geboren wurde, dass wir mal was nicht verstanden haben und darauf gereizt reagieren. Ich bin schon öfter mal explodiert im Laufe der letzten Jahre und wurde sehr deutlich und das auch mit teils drastischen Worten. Unser Herrgott ist gar nicht darauf eingegangen. Er sah einfach über mein Verhalten hinweg. Hm, so was macht nur ein wahrhaft Großer! Immer, wenn in den letzten Jahren irgendetwas herausfinden sollte, dann verlangte er das SOFORT. Man könnte das mit folgendem Dialog verdeutlichen:
„Lieber Gott, meine Haut ist so furchtbar entzündet und juckt höllisch. ich kann doch sicher auch dann alles erloten, wenn es mir etwas besser geht? Ich kann mich gar nicht richtig konzentrieren.“
„Eddie, setz dich hin, reiß Dich zusammen,
hör auf zu jammern und lote das aus,
schreib es auf und gib es den anderen Menschen!“
„Lieber Gott, wir Menschen haben so was wie Schmerzen, vielleicht gibt es das im Universum gar nicht, Du weiß ja gar nicht, wie ich…“
„Eddie, halt jetzt die Klappe und beweg Deinen Arsch!“
Mein Zustand interessierte ihn nicht die Bohne!

Azalee
Man kommt nicht gegen ihn an. Wenn ich nicht wollte, dass ich vor Schmerzen und Juckreiz die Brücke hätte runter springen müssen, dann musste ich es tun. Eigenartig, wenn ich dann alles erlotet hatte, dann war meine Haut wieder ruhig. Wir Menschen nennen so was ja „Erpressung“.
SUPERWARNUNG!
„Ich bin ja schon ruhig!“
So, jetzt kam mein Lieblingsspielzeug wieder ins Spiel: Prozentzahlen. Wenn wir nach dem Prozentsatz der „100%igen GESUNDHEIT“ fragen durften, dann dürfen wir doch jetzt bestimmt nach dem Prozentsatz der „100%igen HEILUNG“ fragen, oder?
NEIN!
„Das verstehe ich jetzt wieder nicht!“
VERTRAUE!
Nun, NEIN heißt NEIN, da wird nicht diskutiert! Also, an dieser Stelle möchte ich jetzt wirklich mal feststellen, dass wir diese Prozentzahlen gar nicht brauchen. Wie Ihr aber im vorigen INFO-BRIEF lesen konntet, war es mit ihnen möglich, ganz klar zu beweisen, wie und dass unsere beiden Gebete wirken. Deshalb durften wir danach fragen. Es war eine Ausnahme! Auch ohne dass wir wissen, wie weit die GESUNDHEIT oder die HEILUNG bereits fortgeschritten ist, gehen beide doch unaufhaltsam voran.
So, dachte ich, ich hatte jetzt also 100%ige GESUNDHEIT, dann geht die HEILUNG heute, am 01. November 2008 richtig los! Natürlich ist die HEILUNG in uns bei mir schon seit Jahren in vollem Gange. Trotzdem: Ich fange JETZT einfach mal bei NULL an. Dass ich nicht nach einer Prozentzahl, also nach dem Fortgang oder dem Stand der HEILUNG fragen darf, das macht mir nichts aus. Ich weiß ja, es geht unaufhaltsam aufwärts. Ich beherzige jetzt selbst das, was ich immer meinen Klienten sage: Ich schaue an jedem 1. eines Monats auf den vergangenen Monat zurück und schaue, wie sich mein Wohlbefinden verbessert hat. Ich freue mich drauf.
„So, lieber Gott, damit haben wir ja dieses große Thema richtig erlotet und abgeschlossen.“
NEIN!
„Was ist denn jetzt noch?“
VERTRAUE!
„Mit GESUNDHEIT und HEILUNG haben wir doch jetzt alle Begriffe, die für unser Verständnis dieses großen Komplexes notwendig sind.“
NEIN!
„Gibt es da noch einen weiteren wichtigen Begriff?“
JA!
Fragt mich bloß nicht!
Das war wieder viel Lotarbeit, bis ich eine Idee hatte.
„Mir fällt der Begriff REGENERATION ein.“
SUPERLOB!
„Oh Mann, ist das jetzt ein weiterer Begriff, für den wir jetzt noch weitere…?“
NEIN!
„Ja, wie denn?
REGENERATION steht also neben GESUNDHEIT und HEILUNG?“
NEIN!
„Ist REGENERATION ein Sammelbegriff,
in dem GESUNDHEIT und HEILUNG enthalten sind?“
JA!
„Also, noch einmal ganz ruhig.
Zuerst brauchen wir GESUNDHEIT, damit HEILUNG erfolgen kann?“
JA! SUPERLOB!
„Diesen Vorgang sollen wir mit dem Begriff REGENERATION benennen?“
JA! SUPERLOB!
„Ist es jetzt richtig, Prozentsätze…?“
SUPERWARNUNG!
Also, ich werde diese Frage garantiert nicht mehr stellen!

Wintertraum in Hamburg
Foto: Clemens
„Ja, lieber Gott, dann wollen wir jetzt mal alles erloten,
was wir zu dem Begriff REGENERATION noch wissen müssen.“
NEIN!
„Wie bitte?“
NEIN!
Du wolltest uns jetzt also lediglich aufzeigen, dass der Begriff REGENERATION die Begriffe und die Vorgänge GESUNDHEIT und HEILUNG enthält?“
JA!
„Und dafür dieser Aufwand?“
JA!
Na ja, unser Herrgott lässt nicht eher locker, bis der absolut richtige Ausdruck, die richtige Bezeichnung gefunden ist.
„Es ist also richtig, dass sich jeder Mensch, der anfängt, unsere beiden Gebete täglich 1x zu beten, in dieser Phase der REGENERATION befindet?“
JA!
„Du wolltest uns aber bis ins kleinste aufzeigen,
wie dieser Vorgang funktioniert, damit wir alle das verstehen?“
SUPERLOB!
„Egal, wie, was, wo, wann und warum funktioniert, wir brauchen einfach nur täglich unsere beiden Gebete zu beten?“
JA! SUPERLOB!
„Ich frage mal ganz vorsichtig: Ist dieses Thema jetzt erledigt?“
TRENNUNG!
„Ja, ja, bis Du in 2 Wochen wieder viele Neuerungen zu diesem Thema hast und wir wieder rotieren wie die Wahnsinnigen.“
SUPERWARNUNG!
„Also, lieber Gott, danke für die Erkenntnisse, die Du uns aufgezeigt hast. Ich habe jetzt die Nase voll von diesen vielen SUPERWARNUNGEN. Ich halte jetzt lieber meine Klappe!“
SUPERLOB!
„Und natürlich vergesse ich das nicht:
DANKE, LIEBER GOTT!“

Zierkohl
Natürliche Geburtenkontrolle
Im letzten INFO-BRIEF 11/08 vom November sprang jeden die Frage an:
„Wie soll das denn gehen, wenn die Menschen zu 100% gesund sind, dann auch 100%ige Heilung erfahren, nie mehr krank werden, eventuell gar nicht sterben, aber immer neue Menschen geboren werden, wo soll das denn hinführen? Wir können doch schon jetzt nicht alle Menschen auf dieser Erde ernähren. Millionen Menschen müssen täglich hungern oder verhungern.“
Eine berechtigte Frage! Aber:
Ich weiß ja nicht, ob die Tiere auf dieser Erde 100%ig gesund sind. Nein, auch sie haben keine „100%ige GESUNDHEIT“, sagt unsere Führung. Bei Tieren beträgt der Prozentsatz maximal 85%. Sie sind aber immerhin noch so gesund, haben noch einen so hohen Prozentsatz dieser „100%igen GESUNDHEIT“, dass eine wichtige Regulierungsmaßnahme der Natur noch nicht ausgeschaltet wurde:
Die natürliche Geburtenkontrolle.
Im Tierreich ist alles so geregelt, dass es nur dann viel Nachwuchs gibt, wenn genügend Futter für die Jungen (und natürlich für die Alten) vorhanden ist. Das beste Beispiel sind hier die Greifvögel und Eulen. Wenn es ein gutes „Mäusejahr“ ist, wenn es also unendlich viele von den kleinen Nagern in Wald, Feld und Flur gibt, dann ziehen die Altvögel unter Umständen bis zu 3 Bruten mit vielen Jungen in einem Sommer groß. Gibt es aber nur sehr wenige Mäuse, dann ziehen die Vögel nur eine einzige Brut mit meist nur 1 oder 2 Jungen groß.
Nicht nur bei den Vögeln ist das so. Das ist so bei allen Tieren, auch und erst recht bei Säugetieren. Bei Füchsen ist es exakt so wie bei den Greifvögeln: Viele Mäuse – viele Junge, wenig Futter – wenige Junge. Auch hier sorgt die Natur für eine gesunde Geburtenkontrolle, wenn das Futter knapp ist. Vergessen wir bitte nicht: Wir Menschen gehören zu den Säugetieren, obwohl schon mal ein paar „schräge Vögel“ dabei sind.
„Gibt es auch bei den Menschen eine von der Natur eingebaute Geburtenkontrolle?“
JA!
„Ist diese Körperfunktion, sind diese natürlichen Lebensabläufe in Menschen, die weniger als „100%ige HEILUNG“ haben, aktiv?“
NEIN!
„Ist diese natürliche Geburtenkontrolle bei Menschen mit
„100%iger HEILUNG“ aktiv?“
JA!
„Funktioniert diese natürliche Geburtenkontrolle bei Menschen über den Verstand?“
JA!
„Steuert die EINSICHT, die INTELLIGENZ eines Menschen, der „100%ige HEILUNG“ hat, die Auffassung, die Überzeugung, dass er höchstens 1 Kind oder gar kein Kind gesichert und behütet aufziehen kann, die körperlichen Funktionen und Abläufe in den Menschen, die dann dazu führen, dass Kinder ausbleiben, dass Schwangerschaften ausbleiben?“
JA!
„Ist das bei Menschen mit weniger als „100% HEILUNG“ möglich?“
NEIN!
Die Natur hat also bei uns Menschen nicht versagt, sie hat die verheerende Überbevölkerung der Erde deshalb nicht bremsen können, weil ihr da „die Hände gebunden“ waren und noch sind. Die Menschen sind viel zu krank, als dass solch eine wichtige Maßnahme wie die natürliche Geburtenkontrolle funktionieren könnte. Die funktioniert nur bei Menschen mit „100%iger REGENERATION“. So lange Menschen so krank sind, dass sie sagen: „Je mehr Kinder ich habe, desto bequemer kann ich leben! Sie sollen sich abschuften und sich prostituieren, Hauptsache es geht mir gut!“ Solange sich ein Herr Ratzinger vor Millionen Menschen der Dritten Welt hinstellt und jede Maßnahme der Geburtenkontrolle als teuflische Sünde verurteilt, solange er diesem schrecklichen Elend munter Vorschub leistet, solange wird sich an dieser Misere nichts ändern.
All diejenigen, die mir immer wieder sagten, dass man doch auch etwas für die „Mutter Erde“ und die Menschheit tun müsse, können jetzt ganz ruhig sein. Wir tun es ja. Täglich! Aber wir fangen bei uns selbst an. So, und nur so ist es richtig, nur so geht es. Die „Sanfte Revolution“ wird in einer gewissen Zeit nach einem göttlichen Zeitplan alle Menschen dieser Erde erfassen. So retten wir die Menschheit: Indem wir ihnen zeigen, wie sie mit unseren beiden Gebeten „100%ige REGENERATION“ erreichen können. Gewaltige Worte, aber ganz einfach zu verstehen, und erst recht ganz einfach zu TUN!
Wie es nun mal so ist, da meint man, ein Artikel ist fertig, da kommen plötzlich neue Erkenntnisse von irgendwo her auf den Tisch. Gestern am Donnerstag wurde ich auf eine Sendung bei 3Sat aufmerksam gemacht, die offensichtlich vor ein paar Tagen lief. Es ging darum, dass wohl bei allen Völkern der Erde die Männer zunehmend unfruchtbar werden. Die Fertilität (Beweglichkeit) der Samenzellen sei enorm zurückgegangen. Und das in einem sehr hohen Maße, es sei beängstigend, sagen die Forscher. Wenn es so weitergehe, prognostizieren sie, dann könne die Menschheit in nur wenigen Jahrzehnten um die Hälfte schrumpfen.
Ich weiß nicht, was daran so beängstigend sein soll. Ich würde das begrüßen. Keine Angst, die Menschen sterben auf diesem Planeten so schnell nicht aus, es sei denn, sie zerstören die Lebensbedingungen dieser Erde so, dass kein Mensch mehr auf ihr wohnen kann. Die Ameisen und die anderen Insekten erwartet ein Paradies, in dem sie ungestört sein werden. Aber 3 Milliarden Menschen weniger würden der Erde gut zu Gesicht stehen. DU musst es ja nicht unbedingt sein, der die Menschheit retten will und 2-3 Kinder in die Welt setzt. Lass das doch ruhig die anderen machen.

Wintertraum in Hamburg
Foto: Clemens
Ein Gebet, um alle Menschen der Erde zu retten?
Jetzt höre ich förmlich, wie Ihr alle ganz aufgeregt versucht, ein Gebet „für alle Menschen dieser Erde“ zu schaffen, zu erloten, das dann „bei allen Menschen dieser Erde“ 100%ige HEILUNG bringt, das dann ja Bestandteil unseres Zusammenfassungsgebetes wird.
Spart Euch die Energie, es funktioniert nicht!
„Ist es richtig, dass ich ein Gebet erschaffe, kreiere, erlote,
das „allen Menschen dieser Erde“ die „100%ige HEILUNG“ bringt?“
NEIN! SUPERWARNUNG!
„Und wenn ich nun in unsere Gebete einsetze
„… allen Menschen dieser Erde …“,
dann müssen diese Gebete doch helfen.“
NEIN! SUPERWARNUNG!
Ich höre jetzt förmlich, wie er mich anbrüllt:
„NEIN heißt NEIN, da wird nicht diskutiert!“
„Lieber Gott, ist Deine Reaktion auf diese Fragen deshalb so heftig, weil Du von jedem einzelnen der Menschen auf dieser Erde Eigenverantwortung verlangst, weil Du willst, dass die Menschen gefälligst selbst etwas tun, wenn sie gesund werden wollen, weil Du willst, dass sie selbst ihren Arsch bewegen, anstatt sich ständig von anderen Menschen bedienen zu lassen?“
JA! SUPERLOB!
„Ich persönlich würde es als sehr unfair ansehen, dass Menschen sich einfach nur bedienen lassen, die immer der Meinung sind und auch so leben „Ach, mach Du doch mal für mich“, dass diesen Menschen unsere wunderbaren Gebete regelrecht nachgeworfen werden.“
SUPERLOB!
„Es ist aber immer noch richtig, dass wir für Kinder, alte und kranke Menschen in unserem engsten Bekannten-, Freundes- und Familienkreis, die selbst nicht in der Lage sind, unsere Gebete zu beten, dann unsere Gebete 1x beten, diese beiden neuen Gebete in unser Zusammenfassungsgebet einfließen und dann jedes Mal, wenn ich unsere beiden Gebete bete, auch die Energie der beiden Gebete für einen anderen Menschen aktiviere?“
JA! SUPERLOB!
„Es ist auch immer noch richtig, dass wir für einen völlig fremden Menschen, der uns auffällt,
weil er offensichtlich sehr krank ist, unsere Gebete 1x beten?“
JA! SUPERLOB!
„Danke, lieber Gott!“

Winter im Niemannsweg in Kiel
Platzhirsche und Leitkühe
Na ja, ob „100%ige GESUNDHEIT“ oder „100%ige HEILUNG“ oder vollständige REGENERATION, bei uns Menschen wird es – wie im Tierreich üblich – auch künftig einen gesunden Wettbewerb geben. Auch bei dem „Tier Mensch“ wird es immer eine „Rangordnung“ geben, werden Rivalenkämpfe ausgefochten werden. Wobei der Mensch von den Tieren lernen kann, denn Tiere sind niemals unfair! Nur Menschen treten und schlagen noch auf einen Menschen ein, wenn er schon am Boden liegt.
Die „Platzhirsche“ röhren ein wenig und kriegen alle Weibchen, weil sie mal wieder die größten Hörner haben. Vor allem, wenn es darum geht, den Weibchen zu imponieren, sind die Männchen sehr erfinderisch. Sie plustern ihren Kehlsack auf, labern pausenlos gequirlten Unsinn, schlagen Rad mit ihrem Schwanz, bauen ein protziges Haus, bringen ihrer Auserwählten Geschenke, fahren Angeber-Autos wie Porsche oder Ferrari usw. Frei nach dem Motto: „Klein, aber fleißig und zuverlässig“, kommt aber sicher auch öfter mal ein „Klein“wagenfahrer zum Zuge. Denn alle Männchen sind überzeugt: „Die Größe spielt keine Rolle!“ Und die kapitalen Böcke können ja ihre Augen nicht überall haben.
Allerdings enden diese Rivalenkämpfe dann wohl nicht mehr in blutigem Mord und Totschlag, sondern sie bleiben eher auf verbale Attacken und Imponiergehabe beschränkt, frei nach dem Motto: „Ich habe den größten (Verstand) und schönsten (Körper)“. Es wird aber auch bei den Menschen neben den Platzhirschen immer so genannte „Leitkühe“ geben, denen sich alle Männchen unterzuordnen haben. Die tragen dann meistens hässliche bunte Sakkos, arbeiten in Berlin im Kanzleramt und führen eine große Herde Hornochsen an.
Bei den Menschen ist es ja oft wie bei den Tieren: Die Männchen sind viel hübscher und graziler als die Weibchen, regelrecht „bunte Vögel“ gibt es da. Die Weibchen sind oft unscheinbar, was sie mit viel Farbe zu korrigieren versuchen, und oft wesentlich dicker als die Männchen. Oft sind Weibchen auch ganz schön hinterlistig. Erst haben sie mit den Männchen Sex und dann verspeisen sie diese zum Frühstück. So etwas nennt man dann „Schwarze Witwen“. Durch aufreizendes Bewegen ihres drallen Hinterteils und beiläufigem Spreizen ihrer Hinterläufe signalisieren die Weibchen Paarungsbereitschaft.
Dass die Männchen wie verrückt hinter den Weibchen her sind, das muss ja einen Grund haben. Ja, diesen Grund gibt es. Männchen sind nämlich meist recht blind und beim Duft oder dem verschwommenen Anblick eines Weibchens wird das Gehirn eines Männchens schlagartig auf die Größe seiner Eichel reduziert. Das macht die Männchen dann hirnlos und unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen. Für die Männchen sind alle Weibchen aber die Hübschesten und Begehrenswertesten. Das Männchen macht dann gar keine Unterschiede mehr zwischen denen. Viele Männchen wollen am liebsten mehrere davon haben.
Und außerdem können die Männchen viel intensiver und lauter jammern und leiden als die Weibchen. Einmal niesen und ein Männchen geht zum Bestatter, um sich schon mal eine hübsche Urne anzuschauen. Müssten die Männchen die Kinder kriegen, dann wäre die Menschheit schon lange ausgestorben. Nun, immerhin sind die Männchen heutzutage schon so weit emanzipiert, dass es in jedem Jahr am 03. November den „Internationalen Männertag“ gibt. Michail Gorbatschow gab die Anregung dazu.

Weihnachtskaktus
An die 29jährigen und älteren
– pardon - reiferen Leser
Ein ganz persönlicher Rückblick
So ein Jahresende ist ja bekanntlich ein Zeitpunkt für Rückblicke. Ich möchte hier einmal die Gelegenheit nutzen, etwas weiter zurück zu blicken, als nur auf das zurückliegende Jahr. Ihr alle, die Ihr – so wie ich – bereits 29 Jahre alt seid und stark auf die 30 zugeht, Ihr werdet vieles, was ich so in meiner Kindheit und als Jugendlicher erlebt habe, gut nachvollziehen und in vollem Umfange bestätigen können, Ihr werdet Euch wiedererkennen. Ob Ihr solch ein Draufgänger ward wie ich, ob Ihr solch ein erfülltes Liebesleben hattet wie ich, na, da müsst Ihr selbst mal zurückdenken. Die unter 29-jährigen dürfen aber auch gern weiter lesen, damit sie bewerten können, ob es denn wirklich heute schöner und besser ist, als es bei uns damals, also „Zu meiner Zeit…“ war.
Häufig fragen mich Klienten:
„Was bist Du eigentlich für ein Mensch? Du bist immer fröhlich und positiv, wenn man Dich anruft. Deine herrliche Stimme, die so jung klingt, strahlt so viel Kraft aus, ist regelrecht erotisch und gibt so viel positive Energie, so viel Zuversicht. Ich fühle mich schlagartig wohler, wenn ich mit Dir telefoniere.“
Ich antworte dann meist:
„Ich bin ein glücklicher Mensch, bin einfach zufrieden.“
In dem folgenden Rückblick gebe ich noch einige Einzelheiten mehr aus meinem turbulenten, aber saumäßig glücklichen Leben preis. Sollte Euch mal der Atem stocken, dann atmet ganz ruhig wieder aus und lest entspannt weiter. Meine „Vergangenheit“ hat bei mir keine negativen Spuren hinterlassen. Ich bin heute immer noch ein glücklicher und zufriedener Mensch. Schon interessant, wie es gerade bei mir damals alles angefangen hat, unter welchen Umständen ich mich zu einem brauchbaren Menschen entwickelte. Ich war gut, bestimmt einer der besten, aber ein Übermensch war ich nie.
Der folgende Rückblick ist
für alle vor 1980 Geborenen zur Erinnerung und für alle jüngeren Leser zum Staunen!
Wenn Du nach 1980 geboren wurdest, hat das hier nichts mit Dir zu tun..., Kinder von heute werden ja in Watte gepackt..., selbst, wenn sie schon erwachsen sind, brauchen sie häufig jemanden, der ihnen den Arsch abwischt. Trotzdem: Bitte weiterlesen!
Wenn Du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass Du so lange überleben konntest!
Im Folgenden halte ich mich nicht immer an die chronologische Reihenfolge der Ereignisse meines Lebens. Ich meine aber, das macht gar nichts.
Als Hauptdarsteller im Saison-Brüller der Schulaufführung des Jahres 1959 „Prinzessin Etepetete“, musste ich eine blöde, eingebildete, aber überaus hübsche Prinzessin als Schweinehirt, der im wahren Leben ein schöner Prinz war, in die Schranken weisen und am Ende rumkriegen. Richtig! Ich, der große 10-jährige Mime, der Kinderstar, spielte damals bei der Schulaufführung die Dorfversion von Sheakspeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ oder war das eine Version von "König Drosselbart"? Ich wurde allerdings nicht in einer Stretch-Limo vor das Staatstheater vorgefahren, sondern in einem Lloyd Alexander 600 (genannt Leukoplastbomber) vor die Turnhalle, in der das Spektakel stattfand. Das ganze Dorf war dort versammelt. Ich bekam am Ende des Stücks „Standing Ovations“. Heute spricht man in meinem Dorf immer noch von diesem „Meilenstein der Theatergeschichte“. Einige Mädels gaben dann noch eine Kostprobe ihrer Kunst zu blasen – auf der Blockflöte. Diese Mädels bliesen später auf wesentlich größeren Instrumenten: Klarinette, Saxophon oder Fagott, egal, Hauptsache, sie hatten richtig was in der Hand und unten kam was raus.

Bringen wir zunächst einmal eine weniger positive Geschichte hinter uns.
Ein hübscher 10-jähriger Bursche, dieser Prinz Eddie, nicht wahr? Das musste sich auch der perverse, pädophile Priester gedacht haben, als er mich vom Kommunionsunterricht in seinem Auto nach Hause ins Nachbardorf fuhr, anhielt, mir mit seiner Hand in die Hose an meine Genitalien fasste und meinte, er müsse mich jetzt dort küssen, denn dies sei eine göttliche Handlung. Nur dann könne man zur Erstkommunion zugelassen werden. Ich hatte gerade keine Lust auf solch eine göttliche Handlung und ob es da eine Erstkommunion geben würde oder in Hamburg platzte gerade ein Pfeffersack, das war mir sowieso herzlich egal. Ich habe ihm einen so kräftigen Fausthieb auf die Nase gegeben, dass sie blutete und verließ hurtig den Wagen. „Schlagfertig“ war ich also damals schon.
Ich war gar nicht entsetzt, musste sogar schadenfroh lachen, weil er blutüberströmt wie eine angeschossene Wildsau da in seinem klapprigen VW-Käfer saß und gar nicht wusste, wie ihm geschah. Solch ein „schlagendes Argument“ wurde ihm wohl noch nie entgegengebracht. Ich achtete darauf, dass ich künftig mit diesem Dreckschwein nicht alleine war. Er vermied es ebenfalls, mit mir in Kontakt zu kommen. Immer, wenn ich beim Kommunionsunterricht war, unterrichtete so ein Hilfs-Fuzzi.
Dieser perverse Verbrecher, dieser „durchgeistigte Geistliche“, der dem „Fleischlichen“ – vor allem dem der 10-jährigen Jungs – mehr als zugetan war, bekam hier einen richtigen Denkzettel. Ich habe von diesem „Erlebnis“ – wie Ihr gleich lesen werdet – nichts zurückbehalten. Ich war so robust, dass ich diesen „Zwischenfall“ einfach verdrängt, ja, schnell vergessen hatte. Ich fand, er war keinen meiner Gedanken wert. Ich hatte mich um Wichtigeres zu kümmern.
Nun, andere Opfer dieser vielen Sexmonster haben das nicht so einfach weggesteckt. Viele dieser missbrauchten Kinder landeten in der Psychiatrie, brachten sich um, wurden Verbrecher oder endeten an einer Überdosis in einer dreckigen Bahnhofstoilette.
Warum hatte ich damals nichts gesagt? Weil NIEMAND mir diesen Vorfall geglaubt hätte, weil ich als Lügner abgestempelt und dann auch sicher noch verprügelt worden wäre.
„UNSER Herr Pfarrer doch nicht!“
Seht Ihr, Ihr lieben Eltern, die Ihr voller Stolz Eure Kinder diesen Triebtätern als Ministranten überlasst und gar nicht auf die Idee kommt, dass solch ein perverses Schwein, das sich Pfarrer, Bischof oder Erzbischof nennt, Eurem Kind eventuell schon so etwas Menschenverachtendes angetan haben könnte, Eurem Jungen, der vielleicht nicht so robust ist wie ich damals, sondern sehr sensibel. Ihr wähnt Euch und Eure Kinder im Schoß der so genannten „(Schein)Heiligen Mutter Kirche“ in Sicherheit, und Ihr riecht überhaupt nicht, welch bestialischen Gestank dieser dreckige Schoß verbreitet.
Wenn Eurem Kind schon solch ein Verbrechen widerfahren ist, glaubt ihr denn wirklich, dass sich Euer Kind an Euch wenden wird, wenn es von einem so genannten „Gottesmann“ missbraucht wurde, es zu Oralsex in der Sakristei oder im Pfarrhaus gezwungen wurde oder – noch schlimmer - mit Schmerztabletten vollgepumpt und dann brutal vergewaltigt wurde – vielleicht gleich von mehreren dieser Kinderschänder? Kann auch gut sein, dass die ihre perversen Spiele gefilmt haben und Ihr Euer Kind auf irgendwelchen Pädophilenseiten im Internet wiederseht. Tausende anderer Pädophiler Kerle geilen sich dann an den Schmerzen Eures Kindes auf, das Leid Eures Kindes ist weltweit verfügbar. Lasst dieses Bild ruhig einmal vor Eurem geistigen Auge entstehen. Das ist tägliche Realität in vielen von diesen „Folterhallen“, genannt „Kirchen“.
Und wenn dieser Ratzinger, der diese Praktiken gar nicht zur Kenntnis nehmen will oder gar skrupellos deckt, sich vor die Mikrofone der Welt hinsetzt und sagt, es gebe nicht genügend Messdiener, dann soll das wohl heißen, dass es den perversen Kinderschändern in ihren schwarzen und bunten Kittelschürzen mittlerweile langweilig geworden ist, immer die selben Kinder zu vergewaltigen und es höchste Zeit ist, dass mal wieder „Frischfleisch“ in die Kirchen kommt, oder wie muss man das verstehen? Also, Ihr Eltern, übergebt diesen Tieren ruhig Eure Kinder, der Ratzinger hat doch dazu aufgerufen. Sind viele von Euch nicht seine treuesten Speichellecker?
Diese perversen Verbrecher, diese Kinderschänder nehmen damit diesen missbrauchten Kindern das Leben. Ihr Leben wird niemals mehr so sein, wie bis zu diesem Tage des Missbrauchs, der Vergewaltigung. Sie werden alle nicht mehr in der Lage sein ein normales Leben zu führen. Wenn jemand einem anderen Menschen das Leben nimmt, nennt man das MORD. Diese frommen so genannten „Kirchenmänner“, die in Wahrheit abscheuliche Dreckschweine, perverse Kinderschänder sind, sind nichts weiter als gemeine MÖRDER.
Solange IHR, liebe Eltern, blind und verbohrt seid, solange IHR sagt:
„Aber UNSER Herr Pfarrer doch nicht!“,
solange IHR die verzweifelten Schmerzensschreie Eurer Kinder nicht hört, solange wird sich Euer Kind nicht an Euch wenden, wenn es Hilfe braucht, werdet IHR die verzweifelten stummen Hilfeschreie seiner geschundenen Seele und seines verletzten, besudelten Körpers einfach nicht hören. IHR, liebe Eltern, IHR seid schuld, IHR ganz allein, wenn Euer Kind sich aus Demütigung und vor Scham umbringt, weil es nicht mehr weiter weiß. Weil es Angst hat, sich Euch anzuvertrauen, weil IHR nämlich mit Sicherheit einem verachtungswürdigen Dreckschwein, einem perversen Kinderschänder, mehr glauben würdet als Eurem misshandelten Kind, das IHR dann sogar lieber als Lügner abstempelt, als ihm zu glauben.
„UNSER Herr Pfarrer,
UNSER Herr Bischof,
UNSER Herr Erzbischof doch nicht!“
Ach, und die Vorkommnisse in den USA, Österreich Deutschland und auf der ganzen Welt sind erstunken und erlogen? Die nahezu täglichen furchtbaren Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern in Deutschland geben Euch nicht zu denken? Immer, wenn ein Pädophilen-Ring von der Polizei zerschlagen wird, Tausende von den ekelhaftesten Kinder-Porno-Videos sichergestellt werden, dann sind unter den Haupttätern immer viele Priester.
Aha! Wie erbärmlich dämlich seid Ihr eigentlich, Ihr unfähigen, gewissenlosen und ignoranten Eltern? Müsst Ihr erst „Beweise“ haben? Muss Euch erst Euer vergewaltigter Sohn als Beweis vor Eure blinden Augen gehalten werden? Müsst Ihr erst seinen zerschmetterten Leichnam von der Straße kratzen, weil er vor Kummer vor einen LKW gelaufen ist? Weil er nicht mehr leben wollte? Vor allem, weil Ihr ihn zum Lügner abgestempelt habt?
Und jetzt meine Frage mit der Bitte um eine ehrliche Antwort:
„Seid IHR ganz sicher, liebe Eltern, dass Eurem Kind so etwas Schreckliches noch nicht angetan wurde?“
Wacht auf!
Wie wär’s, wenn Ihr schnellstens mal mit Euren Kindern über dieses Thema reden würdet? Selbstverständlich werden dabei die Lehrer in den Schulen nicht ausgenommen. Viele von denen stehen ja bekanntlich den perversen Pfarrern in nichts nach.
Was in der Kirche von den so genannten Priestern mit ihren Schutzbefohlenen gemacht wird,
das zeigen ja schon ganz offen und schamlos die Kirchenfenster.

Foto: Internet
Erzwungener Oralsex im Namen des Herrn!
Ein Spanner mit Bischofsstab steht daneben und geilt sich daran auf.
Gäbe es ihn, den Teufel,
könnte man vor diesem perversen Pack nur ausspucken und sagen:
„Pfui Teufel!“
So! Das musste mal so eindringlich gesagt werden! Warum so emotionsgeladen? Ganz einfach: Seichtes Gelaber nutzt hier gar nichts. Ich möchte wachrütteln, Aufmerksamkeit erregen, möchte dem Vorbeugen, was ich beinah selbst erlebt hätte und was tagtäglich Kindern auf dieser Welt passiert, möchte die Eltern, die regelrecht verbohrt sind, sensibilisieren. Das geht nicht mit diplomatischem Gequatsche. Ich hoffe inständig, dass auch das letzte Elternpaar letzte jetzt begriffen hat, was in vielen dieser so genannten „Gotteshäuser“ so alles abgeht. Gott wendet sich angewidert ab. Das Wort „Gotteshaus“ ist eine Beleidigung unseres Herrgottes. „Folterkammer“ wäre richtig!
Weiter in unserem Rückblick.
Mir geht es gut. Lest entspannt weiter. Es darf jetzt gern gelacht werden. Es sind bei mir keine bleibenden Schäden zurückgeblieben. Ich führte und führe ein gesundes, aufregendes Sexleben. Das fing sehr früh an.
Thema Nr. 1 bei uns Jungs waren Sex und unser „bestes Stück“. Natürlich war jeder davon überzeugt, er hätte den „größten“. Wir machten Witze:
„Hey, weißt Du, wie ich meinen auf 20 cm kriege?“
„Äh, näh.“
„Ganz einfach, 10 cm abschneiden!“
Wir strotzten vor Selbstbewusstsein. Natürlich hatten wir Jungs das Lineal bemüht. Nach einigen uns bestens bekannten Handgriffen konnte gemessen werden. Wir waren damals 14. Mit 17,5 cm war ich Mittelmaß, Olaf, dieser Weiberheld war mit 18,5 cm der Sieger. Deshalb hatte der aber trotzdem ein Mädel nicht länger als 3-4 Tage. Die Mädels deuteten leise – mit Blick auf Olaf - an, dass ein großes Bauwerk nichts taugt, wenn es die nötige Stabilität vermissen lässt.
Gott sei Dank war ich nicht Letzter, das war mein Schulbank-Nachbar Horst, der kam über 13 cm nicht hinaus, so sehr er sich bemühte. Er meinte zuerst, das Leben sei ungerecht, wir meinten das auch, denn er hatte immer die heißesten Mädels. Was hatte er, was ich nicht hatte? Kam es denn vielleicht gar nicht auf die Größe an? Wir befragten dazu einen kompetenten Bauern. Der meinte weise lächelnd: „Es sind die kurzen dicken, die das Herz erquicken!“ Wir hatten den Eindruck, wir sollten das einfach auf sich beruhen lassen.
Na ja, mit 14, da wuchs ja noch alles, oder? Das durfte ich dann 5 Jahre später feststellen. Also, na ja, bei der Bundeswehr dann, als ich 19 war, wollten die Kameraden auf meiner Stube auch einmal eine Messung. Ihre blödsinnigen „Erlebnisse“ vom Wochenende ödeten mich an: „Wahnsinns-Wochenende, fast ne Frau geküsst!“ Da ich vom Dorf kam, nannten sie mich einfach den Bauernlümmel. Ich sah diesem Wettbewerb gelassen entgegen. Erst lachten sie, dann jedoch mussten sie kleinlaut hinnehmen, dass „die dümmsten Bauern eben doch die größten Kartoffeln haben“.
Mein kleiner Freund war doch tatsächlich während der letzten 5 Jahre seit der letzten Messung noch um weitere 1,5 cm gewachsen. Bei den größten dieser Angeber waren nämlich die Glocken länger als der Strang. Sie murmelten etwas wie „Schmerzensgeld für die Frauen“, „waffenscheinpflichtig“ oder „Körperverletzung“ und noch einiges, was ich gar nicht verstand. Schließlich kam ich ja vom Dorf! Ich war jedenfalls strahlender Sieger der Stube.
Schon kurze Zeit später hatten wir aber damals als Halbstarke keinen einzigen Gedanken mehr an die „Größe“ verschwendet. Ob groß oder klein, das interessierte unsere Mädels überhaupt nicht. Na sowas! Warum hatten wir uns eigentlich so viele Gedanken gemacht? Sie wollten von uns einfach nur Zärtlichkeiten. Davon verteilten wir Jungs reichlich.
Auch und gerade Horst, mein Banknachbar, der damals Letzter geworden war, war heiß begehrt bei den Mädels. Bei einem „Männerabend“ verriet er uns sein Geheimnis: ZÄRTLICHKEITEN. Er meinte dann noch triumphierend, dass es auf die Größe gar nicht ankommt. Also, der hat ganz bestimmt nicht durch solche blödsinnigen, pubertären Jungenspiele einen Knacks fürs Leben bekommen. Und weil es für alle Männer so wichtig ist, dass sie das endlich begreifen, deshalb habe ich diese Geschichten hier jetzt so ausführlich erzählen sollen.
Jawohl „sollen“! Eigentlich wollte ich diese Ereignisse nur mit zwei oder drei Sätzen erwähnen. Ich wurde aber von unserer Führung nahezu drastisch darauf hingewiesen (rasende Kopfschmerzen, bis ich wirklich alles erzählt hatte) eben genau das anhand dieser lustigen Beispiele klarzumachen: Um eine Frau zum Orgasmus zu bringen, ist die Größe des Penis nicht von Belang!
Schon mit 14 lernten wir Jungs, dass Mädels immer etwas langsamer waren, vor allem beim Sex. Das hatten wir zu berücksichtigen. Wir taten das auch, denn wir waren nicht so egoistisch wie viele alte Knacker, sondern wir fühlten uns nur wohl, wenn es unseren Mädels gut ging. Für uns war die Jagd immer viel wichtiger als der Abschuss. Wir Jungs stellten unsere Bedürfnisse zurück. Keine Angst, die wurden schon erfüllt. Und wie! Wir kamen schon noch zu unserem Höhepunkt und es war gar nicht erforderlich, dass die Mädels das merkten. Was konnte es für uns Jungs schöneres geben als unseren eigenen Vulkanausbruch inmitten eines Erdbebens der Stärke 10 auf der Richterskala zu erleben?
Boahej, das war richtig toll! (Heute heißt das „geil“)
Aber erst einmal war ZÄRTLICHKEIT angesagt. Keine Region unserer Körper war tabu. Nirgendwo an unseren Körpern war Küssen verboten. Wir wären niemals auf den Gedanken gekommen, egoistisch zu sein, nur an uns zu denken. Die Mädels, diese wunderbaren Geschöpfe, die ja so unheimlich gut zu uns passten, besonders in der Mitte, waren uns heilig. Wir wollten, dass es ihnen gut ging, dass sie glücklich waren. Nur so konnten wir Jungs auch glücklich sein. Dieses aufregende Liebesspiel dauerte durchaus eine Stunde und länger, ohne den entscheidenden Augenblick der Vereinigung. So was nannte man damals „Petting“.
Das wussten wir aber nicht. War uns auch egal. Über das Gefasel des Dr. Sommer in der Bravo lachten wir uns kaputt. Wenn ein Mädel dann zu einem dieser Vulkanausbrüche kam und dann noch einige weitere Erdbeben folgten, dann, und erst dann waren wir zufrieden. Und wir waren am Ende genau so glücklich wie unsere Mädels. Wenn doch bloß einige Männer sich daran ein Beispiel nehmen könnten, wenn sie es einfach mal versuchten. Die wissen gar nicht, was ihnen entgeht.
Es ist doch so einfach: Das Zauberwort heißt ZÄRTLICHKEITEN. So lange, bis die Gefühle der Frau explodieren, und wenn es 3 Stunden dauern sollte. Wer das als Junge nicht so gelernt hat, wie wir damals, der weiß als Mann ja gar nicht, was er versäumt. Viele Jahrzehnte später gab es einen Schlager: „Frauen kommen langsam, aber gewaltig!“ Wie wahr! Und dieses Erlebnis, wie sich bei einer Frau die Spannung aufbaut, wie sie sich zu einem alles verschlingenden, hemmungslosen „Finale furioso“ steigert, wie diesem Vulkanausbruch dann in kürzester Zeit noch mehrere folgen, darauf verzichten so viele egoistische Trottel? Also, das verstehe, wer will, ich nicht. Wir, die wir das als Jungs schon gelernt und praktiziert haben, wir wissen, was Frauen wünschen. Brennt es in Euer Hirn ein, Ihr Egoisten: ZÄRTLICHKEITEN und GEDULD!
Bei uns Jungs gab es keine „Sensibelchen“, die meinten, sie fühlten sich durch das gesunde Verlangen nach Zärtlichkeit und Sex durch ein Mädel „bedrängt, genötigt und überfordert“, Ich bin sicher, dass keines der Mädels aus unserem Dorf später zu einem Stück Brett mutierte, das dann im Bett liegt und zu ihrem Mann sagt, der wie immer an jedem Sonntag (an jedem Ostersonntag) Sex möchte:
„Bitte bedien Dich, Du weißt ja, wo alles ist!“
Unsere Mädels haben von uns Jungs schon früh gelernt, was Sache ist, wie sie zu einem furiosen Orgasmus kommen, sie würden jeden ungehobelten Klotz zum Teufel jagen. Wir liebten unsere Dorfmädels, mit denen wir so viel Spaß hatten. Wir wurden aber älter und auch reifer. Beruflich bedingt, verloren wir uns etwas aus den Augen. Neue Beziehungen taten sich auf.
An jedem Montagabend war „Männertag“ Diese Bezeichnung mutete für eine Horde Halbstarker etwas seltsam an. Wir trafen uns in der ausgeräumten Scheune vom Bauer Hippenstiel, so hieß der wirklich. Da durften wir rauchen, ohne einen Flächenbrand zu verursachen. Alkohol gab es nicht, wir hätten nie unsere Potenz durch diese Droge aufs Spiel gesetzt. Außerdem mochte niemand dieses bittere Gesöff, das die Erwachsenen „Bier“ nannten.
Wir waren, was die Erfahrung mit Mädels anbelangte, alle auf dem gleichen Wissensstand. An diesem Abend tauschten wir frank und frei Erfahrungen aus. Wenn ein Junge mit einem Mädel etwas Neues erlebte, was bis dahin unbekannt war, dann gaben wir diese Info an die anderen weiter. Das alles war total seriös, niemand machte sich über die Mädels etwa lustig. Nein, wir wollten für unsere Mädels immer nur das Beste.
Die Mädels hatten an diesem Tag ihren „Strickabend“. Wahrscheinlich wurde da eher gesponnen. Auch sie tauschten Erfahrungen aus, beratschlagten, wie sie uns Jungs mit neuen „Maßnahmen“ überraschen konnten.
Wir brauchten nicht in einem Nachbardorf zu „wildern“. Wir hatten die hübschesten und begehrenswertesten Mädels des Landes in unserem Dorf. Wer sich in einem Nachbardorf um ein Mädel bemühen wollte, der brauchte sowieso einen „Jagdschein“. Zahlte ein „Jäger“ den Jungs dieses Dorfes nicht den Alkohol eines ganzen Abends, dann wurde er zum Teufel gejagt. Er durfte sich in diesem Dorf nie mehr blicken lassen, sonst riskierte er eine vernichtende Tracht Prügel.
Nun ja, nebenbei bemerkt: Es gibt durchaus viele Männer und Frauen, die den Sex so ungezwungen (noch) nicht erleben konnten wie wir. Macht doch nichts. Unsere Gebete werden in diesem Bereich die Energien ausgleichen und wieder in eine gesunde Harmonie führen. Ich sage es gern noch einmal: ZÄRTLICHKEITEN und GEDULD, das sind die Zauberwörter. Und jetzt tut es doch einfach mal. Ihr werdet es nicht bereuen.
So, Ihr „Sensibelchen“, und jetzt vergesst diese unverantwortliche „Erziehung“ von Eltern, Schule und Kirche einfach mal. Sie haben alle Unrecht. Sie sind schuld daran, dass 98% aller Menschen (sagt unsere Führung) kein normales, ungezwungenes Sexualleben führen können. Lasst es geschehen, lasst Euch fallen, lasst es zu. Lasst ZÄRTLICHKEITEN zu und gebt ZÄRTLICHKEITEN. Und Ihr Frauen, denkt doch nicht sofort, Ihr seid eine Nutte, denkt doch nicht gleich, das ist dreckig, nur, weil Euch Sex zu gefallen beginnt. Lasst es doch um Himmels Willen geschehen. Feiert einfach mal Euer erstes richtiges „Festival der Liebe“. Euer Partner/Eure Partnerin wartet sehnsüchtig darauf. Wetten?
„Ich fühle mich genötigt“, was für ein Blödsinn. NIEMALS, ich betone: NIEMALS musste mich irgendjemand jemals zum Sex nötigen. Das Verlangen nach Sex (heute heißt das Libido) stand uns immer ins Gesicht geschrieben. Sahen wir ein Mädel, dann fingen wir sofort an zu balzen. Wir lebten nach dem alten Pfadfinder-Motto: „Allzeit bereit!“ „Ich fühle mich genötigt“, sagt nur derjenige, der die alles verzehrende Liebe, das alles beherrschende göttliche Gefühl beim Sex, noch niemals erlebt hat. Macht nix, dann fangt doch einfach heute Abend an! Es lohnt sich!
So, das war Eddies „Ode an die Freude“.
Mit 16 war ich dann erst recht bei den Mädels Hahn im Korb.
Selbst ältere Mädels wollten gern meine zarte Babyhaut (überall am Körper) tätscheln.

Sie alle lobten meine „elektrischen Hände“.
Apropos elektrisch: Natürlich wollten wir Jungs wissen, was passiert, wenn wir auf einen elektrischen Weidezaun pinkelten. Wir machten dieses Experiment nur ein einziges Mal. Unser Schniedelwurz zuckte noch eine Stunde später. Eine solche Manipulation brauchten wir fortan sowieso nicht. Dank der Künste unserer Mädels zuckte er auch ganz ohne elektrischen Weidezaun.

Oft hingen sie an mir wie die Kletten.
Zu dieser Zeit geschah auch eine der schönsten Geschichten meines Lebens, die Geschichte, die Peter Maffay Jahrzehnte später in seinem Song „Und es war Sommer“ besang. Ich wurde als 16-jähriger von einer 32-jährigen Griechin in die Kunst der Liebe erst so richtig eingeführt. Und ich dachte, ich wäre schon „erfahren“! Ha, ich unwissender Milchbubi, der ich mich schon für einen erfahrenen Mann hielt! Ich hätte niemals gedacht, dass das, was ich in einigen Jahren an Wunderschönem erlebt hatte, jetzt noch um das zigfache gesteigert werden könnte.
Sie, Nina (eigentlich hieß sie Eleni), war von meinem unverbrauchten Naturtalent, meinen – ähem – Körperproportionen, dem autodidaktisch angehäuften Wissen („aus der Praxis für die Praxis!“ Heute heißt das „learning by doing“) über Sexpraktiken und einer schier unerschöpflichen Ausdauer sehr angetan. Da ich von den Gastarbeitern in dem Betrieb, in dem ich arbeitete, während der letzten beiden Jahre fließend griechisch gelernt hatte, verstand ich mich mit ihr also auch verbal sehr gut, was aber zweitrangig war. Eine bessere „Lehrerin“ hätte ich mir als 16-jähriger nicht wünschen können! Leider dauerte unsere Wahnsinnsbeziehung nur 1 Jahr. Dann ging sie zurück nach Griechenland. Ihr erwachsener Sohn war erkrankt und sie musste sich um ihn kümmern. Ich hatte damals kaum Kummer, aber dieser Abschied zerriss mir fast das Herz. Ich heulte wie ein einsamer Wolf, der seine Partnerin verloren hatte. Und das nächtelang.

Eddie und Nina, ganz bestimmt KEINE „verhängnisvolle Affäre“

Wir nutzten jede freie Minute für Zärtlichkeiten, auch die Mittagspause!
So, mal wieder zum Ernst meines jungen 17-jährigen Lebens. Denn das Leben geht ja weiter. Und als junger Mensch hat man gutes Heilfleisch. Bis dahin war es eine unbeschwerte Jugend. Dann wurde ich plötzlich erwachsen. Jedenfalls fühlte ich mich so, denn ich bekam meinen ersten Personalausweis. Und so ein Ding bekommen doch nur richtige erwachsene Menschen, oder? Mein Passfoto zeigte allerdings noch einen hübschen Jüngling mit zartem Flaum auf der Oberlippe. Die Tränensäcke rührten noch vom Wolfsgeheul wegen Ninas Fortgang.

Trotzdem, mein Aussehen musste etwas haben, was ganz speziell ältere Mädels ansprach. Ich glaube, in ihnen erwachte der Beschützerinstinkt. Sie wollten mich unbedingt streicheln. Ich hatte manchmal den Eindruck als wär ich für sie so ein „Ach-Gott-ist-der-niedlich-Hund“, den man ja auch ständig knuddeln möchte. Mit dem Schwanz wedelte ich allerdings nur bei besonders großer Freude, wie bei Rüden eben üblich. Nun, mein Loch im Herzen wuchs langsam wieder zusammen. Ich stellte fest, dass auch andere Mädels was konnten, es mit ihnen tollen Spaß machte. Normalität zog wieder in mein Leben ein.
Kleiner Schlenker zurück zur Kindheit.
Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genau so wie die Flasche mit dem Bleichmittel.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen.
Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir fuhren in Autos ohne Airbags und Sicherheitsgurten.
Wir tranken Wasser aus Pumpen, direkt aus dem Bach, aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wenn mal jemand nachts ins Bett pinkelte und einige Tage lang abends dann zur Strafe nichts zu trinken bekam, dann stieg er einfach auf die Toilettenschüssel und dann aufs Fensterbrett und schlürfte das Wasser oben aus dem Wasserkasten. Niemand von den Eltern kam auf den Gedanken, dass hier eine „psychische Störung“ vorliegen könnte. So etwas kannte niemand. Man war überzeugt, dass Kinder keine Psyche hatten. Es ging ja auch wieder vorbei. Die Tracht Prügel würde schon helfen.
Wir machten keine Klassenfahrten nach London oder Paris, wir hatten Wandertage und wanderten stundenlang mit der ganzen Klasse durchs Rothaargebirge zu den Quellen von Eder, Lahn und Ruhr oder zum Fernsehsender Sackpfeife. Wir knüpften dort beim romantischen Wandern im Wald schon manch zarte Bande. Bei der Rast an einem Waldgasthof ließen wir die Mädels gern mal von unserer Bockwurst naschen. Bockwurst und Brötchen, das war für uns ganz toll. Das passte irgendwie immer.
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und bemerkten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremse vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Die Mädels trugen keine Jeans, sondern raschelnde Petticoats. IN waren hochtoupierte Farah Diba-Frisuren. Allerdings sahen unsere Mädels beser aus als Amy Winehouse heute. Sie benutzten keine Falten-Reduzierungscreme mit Hyaluronsäure, spritzten sich keine chemischen Kampfstoffe wie Botox ins Gesicht oder in die Arschbacken, spritzten sich nicht die Lippen auf, dass diese aussahen wie ein geschwollener, vorgestülpter Entenarsch, sondern es gab da so eine blaue runde Schachtel mit Nivea-Creme. Das war völlig ausreichend. Für die Hände nahm man Melkfett. Unsere Mädels hatten keine rauen Hände. Das spürten wir immer, wenn wir mit ihnen zusammen waren. Und Oil of Olaf gab es kostenlos vom Nachbarjungen Olaf, der war ein richtiger Weiberheld. Wenn der die Mädels einschmierte, gab das ganz zarte Haut. Unsere Mädels sahen damals aus wie 14-jährige Mädels und nicht wie die heutigen, die häufig aussehen wie ein 14-jähriger Apfel.
Nun sollte aber niemand denken, dass wir die Mädels nur zu unserem Vergnügen hatten. Oh nein, das beruhte auf Gegenseitigkeit. die Mädel in unserem Dorf waren selbstbewusst und charakterstark. Man konnte mit Ihnen Pferde stehlen. Wenn die einen Jungen gut fanden und mit ihm „spielen“ wollten, dann gab es für ihn kein Entrinnen. Aber, das ließen wir Jungs uns gern gefallen.
Es gab damals noch Maikäfer. Wir zogen los mit einem Schuhkarton, oben ein paar Löcher drin. In guten Jahren brauchten wir nur mal kurz am Baum zu schütteln und es regnete Maikäfer. Wir tauschten untereinander „Müller“ und „Schornsteinfeger“. Manchmal gab es so viele, dass wir sie an die Hühner verfütterten. Für die war das ein Festschmaus.
Im Sommer kam es auch zum Höhepunkt des dörflichen Kulturlebens. Es war KIRMES. Gran–di-os! Ein großes Festzelt wurde aufgebaut, ein Schausteller kam mit Schießbude, Zuckerbude und einem Kettenkarussell. Was war schon Marilyn Monroe auf dem Luftschacht? Ha! Wenn unseren Mädels beim Karussell fahren der Wind die Röcke blähte, dann würde die vor Neid erblassen.
Am Samstagabend kamen die Honoratioren des Dorfes zum Tanz. Es spielte die Tanzkapelle Ramona. Das war vielleicht ein Tanz! Wir mussten feststellen, dass die Ehemänner der Familien offensichtlich richtige Schlappschwänze sein mussten. Wie sonst sollten wir uns erklären, dass sich die Frau Bürgermeister schon in der Dämmerung mit dem jungen Tambour-Major – das ist der mit dem langen Stab - der Tambour-Kapelle aus dem Nachbardorf (wir nannten diese Musik „Knüppelmusik“) hinter der mit Tannenzweigen aufgebauten Pissecke der Männer herumwälzte?
Unsere Frau Hauptschullehrerin, eine dralle Mittvierzigerin, knabberte dem 16-jährigen Olaf, diesem Weiberheld, am Ohr und versenkte ihre Hände beim Tanzen in seine Hosentaschen. Der war sich aber auch für nichts zu schade. Die vielen anderen Knutschereien der sexuell regelrecht ausgehungerten „Damen der Gesellschaft“ möchte ich gar nicht weiter erwähnen. Sie konnten das ohne Bedenken tun, ihre Männer waren ja alle total besoffen.
Im Herbst bauten wir Drachen. Wir hatten keine Ahnung davon, aber wir machten uns mit Elan an die Arbeit. Nach einigen verheerenden Bruchlandungen unserer Drachen und dann folgenden umfangreichen innovativen Systemverbesserungen sowie teils drastischen Manipulationen, vor allem am Schwanz (meist eine weitergehende Kräftigung und Verlängerung), durch kräftiges Blasen (des Windes) ging das Ding dann hoch. Ich meine, der Drachen konnte dann wirklich fliegen.
Im Herbst halfen wir den Bauern beim „Kartoffeln rausmachen“. Der Lohn: Herrlich duftende Kartoffelfeuer (verbrennen des trockenen Kartoffelkrautes) mit in der heißen Asche gebratenen Kartoffeln. Beim genüsslichen Verzehren der dick verkohlten schwarzen Schale dachte niemand an Krebs. Im Gesicht sahen wir aus wie gut getarnte Soldaten in der Grundausbildung. Da mussten wir viele Jahre später dann unser Gesicht immer mit einem angekokelten Korken schwarz anmalen, damit uns der Feind, der stets nachts in der Lübecker Bucht gelandet war, nicht so schnell bemerkte.
Wer im Winter keinen Schlitten hatte, der nahm sich einfach ein altes Emaille-Schild von Persil oder Lindes-Kaffe und rutschte damit die Wiese hinunter. Es hingen ja genug solche Schilder am Backhaus des Dorfes und am Kaufmannsladen. Die schraubten wir einfach ab. Heute sind diese Dinger zig-tausend Euro wert. Ein dicker Pappkarton tat es auch eine Weile lang. Als wir merkten, dass wir schon auf der Hose rutschten, war es oft schon zu spät. Die Hose war meist verloren. Eine Tracht Prügel folgte.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg, und mussten erst wieder zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste wo wir waren, und wir hatten nicht einmal ein Handy dabei! Wir kamen verschwitzt und dreckig nach Hause. Niemand dachte ans Duschen, denn: Wir hatten gar keine Dusche. Der Waschlappen musste genügen. Gebadet wurde einmal in der Woche, samstags, in einer Zinkbadewanne. Basta! Niemand hatte Läuse!
In dem „Behelfsheim“ (Baracke), in dem ich geboren wurde, hatten wir kein Bad und keine Dusche. Das Klo war ein Plumpsklo im Schuppen, das nur von außerhalb des Hauses erreicht werden konnte. Im Winter hatte man Eiszapfen am Schniedelwurz. Wir hatten lange Zeit Eiszapfen am Schniedel, denn wir hatten bitter kalte Winter von Ende November bis Ende Februar. So was wie „Hakle sanft und feucht mit Aloe vera“ hatten wir nicht, dafür schnitten wir das Papier der „Westfälischen Rundschau“ klein. Das härtete ab. Wem das denn doch zu hart war, der musste halt jedes Blatt vor dem Gebrauch einmal richtig zusammenknüllen und rubbeln. Trotzdem ließ die Saugkraft zu wünschen übrig. Und dass wir Druckerschwärze am Arsch hatten, was soll’s, sah ja keiner. Als wir dann 4 Jahre später in ein richtiges Haus zogen, hatten wir zwar immer noch kein Bad, aber schon ein Wasserklosett.
Wir haben uns geschnitten, stürzten und schlugen uns die Knie blutig bis auf den Knochen, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht". Kannst Du Dich noch an „Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau, mit den Fäusten, nicht mit Schlagstöcken. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht. Wir waren nicht nachtragend. Am anderen Tag teilten wir uns wieder einen Dauerlutscher.
Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel Cola und wurden trotzdem nicht zu fett. Einige – so wie ich – wurden täglich mit Zuckerbrot in die Schule geschickt. Für mehr reichte Mamas Rente nicht. Knoppers, Mars, Chips, Erdnussflips und Red Bull Energydrinks kannten wir nicht. Im Nachhinein betrachtet, ist eine einfache Butterstulle mit etwas Salz oder Zucker drauf sowieso gesünder. Nur am Wochenende, da holte ich samstags „Für 20 Pfennig Ecken“ (Wurstreste) beim Dorfmetzger. Mein Gott, wie himmlisch schmeckte doch ein Leberwurstbrot! Selbst, wenn ich jemals Milliardär werden würde (was ist heute schon eine Milliarde?), das werde ich niemals vergessen.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir aßen bündelweise unabgewaschenen Sauerampfer, wahrscheinlich war noch Gülle vom Bauern drauf,

Blühender Sauerampfer
Die Blätter schmecken einfach bomfortionös.
Heute sagt man affentittenschweinegeil.
tranken Wasser aus dem Bach hinterher und kriegten Durchfall danach. Im Wald aßen wir Sauerklee und dachten nicht an lebensgefährliche, Nierensteine verursachende Oxalsäure, wir aßen viele Hände voll Blaubeeren und wussten nichts von Fuchsbandwürmern, die wurden erst viel später erfunden.
Wir sahen interessiert zu, wenn der Dorfbulle mal wieder eine Kuh besprang. Der Bauer ließ uns zuschauen. Niemand fand etwas dabei. Auf dem Dorf war eben alles pure Natur. Boah ej, war das aufregend! Wir Knirpse fragten uns, ob das wohl bei den Menschen auch so geht? Vor allem wir Jungs diskutierten lang und ausgiebig. Was kam da wohl später auf uns zu? Muss jemand die Mädels festhalten, so wie der Bauer die Kuh? Kriegen wir auch einen Ring durch die Nase? Später stellten wir fest, dass alles viel einfacher war, als wir jemals gedacht hatten.
Im Sommer lernten wir in der Eder, dem Fluss, der durch unser Dorf fließt, schwimmen. Wir schluckten literweise Wasser und unsere Augen fingen nicht an zu leuchten, da es im Wasser der Eder so etwas wie chemische und radioaktive Rückstände nicht gab. Das Wasser hatte Trinkwasserqualität.

Eddie mit 14 am schönen Ufer der Eder

Wir waren schlank und rank. Für alle Mädels eine Augenweide!
Um einen solchen Körper zu haben, brauchten wir keine Hanteln in einem nach Schweiß stinkenden Fitness-Studio zu stemmen, wir turnten stattdessen mit unseren Mädels. Erst stemmten wir sie, dann machten wir über ihnen Liegestütze. Das stählte den Körper, machte die Muskeln der Glieder stahlhart und leistungsfähig. Und von wegen „Mädels vom Land = Bauerntrampel“. Davon konnte keine Rede sein. Die waren sportlicher als so manche Stadtpflanze. Beim Bockspringen, Sackhüpfen und Eierlaufen waren die Mädels stark, so richtig in Fahrt kamen sie beim Staffellauf, wenn wir Jungs punktgenau den Staffelstab an die Mädels übergaben. Bei den Bundesjugendspielen hatte ich immer mindestens ein „Sträußchen“ gewonnen.
Vielleicht lag das auch daran, dass ich zu dem Zuckerbrot noch täglich mindestens 1 Liter Milch trank. So was wie Lactose-Intoleranz oder Allergien gab es damals nicht. Wir tranken oft warme, fette Milch direkt von der Kuh in einem dreckigen Stall, melken konnten wir alle, denn wir fassten schon damals den Kühen gern ans Euter, und niemand schrie irgendwas von Bakterien oder Salmonellen. Die richtige Melktechnik ist uns Jungs sowieso angeboren.
Trotz unbeschwerten Lebens hatten wir auch Pflichten. Täglich musste ich mit einer verbeulten 3-Liter-Alu-Milchkanne runter ins Dorf gehen und „Milch holen“. Das Spielen musste für diese Pflicht unterbrochen werden. Gemeinheit! Hätte ich aber auch nur einmal gewagt, darüber zu lamentieren, hätte ich eins auf die Fresse gekriegt. So einfach war das damals.
Die Milch gab es damals nicht im Tetrapack, sondern „lose“. Die Frau im Milchladen (es war die hauseigene dunkle Waschküche) schöpfte hygienisch einwandfrei mit einem Litermaß die erforderliche Menge aus einer riesigen Kanne in meine Milchkanne. Niemand wusste, was ein Gewerbeaufsichtsamt oder Gesundheitsamt war. Das war weit weg in der Stadt. Man hielt es mit dem russischen Sprichwort: „Sibirien ist groß und der Zar ist weit“. Samstags gab es die doppelte Literzahl, für Sonntag mit. Die Milchmenge der laufenden Woche wurde dann bezahlt. Wenn man gerade mal mit den Gedanken noch beim Spielen war, stellten wir beim Bezahlen schon einmal fest, dass wir das Geld in der Kanne hatten liegen lassen. Daher kommt der Spruch:
„Der ist so blöd, der lässt das Geld in der Kanne liegen!“
Ich war ja ein Nesthäkchen, ein so genannter Nachkömmling. Meine große, älteste erwachsene Schwester, die in der Stadt wohnte, (Ich hatte damals 4 große Schwestern und 1 großen Bruder) rauchte in der Öffentlichkeit. Das war den Dorfleuten total suspekt. Und dann trug sie auch noch Seidenstrümpfe, hinten mit Naht, anstatt der guten wollenen. Oft schickte sie mich in den kleinen Kaufladen des Dorfes, 6 Eckstein holen. Eckstein, das waren die filterlosen Zigaretten in der grünen Packung, die in der weißen hießen Juno, die in der roten hießen Overstolz.
Für meine Dienste wurde ich fürstlich entlohnt. Ich bekam einen ganzen Groschen von meiner Schwester geschenkt. Auch hier hat die heutige Werbung bei mir abgeguckt. Ich ging nämlich zurück in das Geschäft und sagte: „10 Bonbons, Himbeeren, Frau Lange!“ Sie griff in dieses seltsam rund-oval geformte Bonbonglas, das mit so einem komischen Glasdeckel verschlossen war, und nahm mit der Hand eine Handvoll uneingepackte Bonbons raus und zählte sie einzeln mit den Fingern in so eine spitze Tüte. Ich machte mir keine Gedanken darüber, was sie wohl gerade vor meinem Besuch im Laden angefasst hatte.
Im Winter hängten wir, während einer Schmiere stand, auf den Feldern und Wiesen Gatter aus, schnitten Stacheldraht durch und rasten auf mit Kerzenwachs gewachsten Skiern, die wir in der Schule kostenlos leihen konnten, mit über 60 Stundenkilometern selbst angelegte ca. 5 km lange mal mehr, mal weniger steile Abfahrten hinunter – teilweise durch nur 1 Meter breite Waldlichtungen. Im Rothaargebirge ist so was möglich. Hängte einer der Bauern das entfernte Gatter wieder ein, was wir nicht mitkriegten, dann hatten wir Pech gehabt. Wir dachten keine Sekunde daran, dass wir uns zu Tode stürzen oder als Brei an einem Baum landen könnten. Wir doch nicht! Wir Jungs liebten die rasante Schussfahrt, die Mädels eher den Slalom. Die Stangen hatten es ihnen angetan.
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, CDs oder DVDs, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer und Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Teddybären, mit denen wir richtig knuddeln konnten, die uns blökend Trost spendeten, wenn uns das ungerechte Leben mal wieder viel abverlangte. Außerdem spielten wir Jungs im Sommer täglich mit Siku-Autos (Die Vorgänger von Matchbox-Autos) auf den Sandwegen im Dorf. Die Infrastruktur, die wir dafür schufen, war beispiellos, aber nicht von Dauer, nur bis zum nächsten Regen.
Schon als Jüngling im zarten Alter von 14 war ich dem Schreiben nicht abhold. Ich hatte viel Phantasie, erfand Geschichten, vor allem dann, wenn es darum ging, Mädels zu betören. Wenn sie mir mal wieder mit offenem Mund zuhörten, belohnte ich sie gern mit einem Dauerlutscher. Ich war mal in den Ferien bei einer Tante in Bayern. Da hatte ich auch gleich so ein süßes Mädel kennen gelernt. Nachts war es dort richtig romantisch. Sie zeigte mir den Großen Bären und ich ihr den Watzmann. Ich benannte einen Stern mit ihrem Namen, ohne einen Anton aus Tirol zu kennen. Das bayuwarische Dirndl war begeistert, lud mich zum Dank für den nächsten Tag auf die Alm ein und meinte:
„Auf der Alm kann man gut lieben, im Herbst wird sowieso abgetrieben!“

Wir hörten im Radio (dieses alte Dampfradio mit dem grünen Auge, siehe Foto) und per Plattenschrank zur Entspannung bei den Nachbarskindern nicht Tokio Hotel, sondern Caterina Valente, Rudi Schuricke, Peter Alexander, später dann Conny Froboess und Peter Kraus. Es war die Zeit, als Schlagersängerinnen noch Lieselotte Malkowski („Der alte Seemann kann nachts nicht schlafen“) oder Maria Mucke („Heut ist ein Feiertag für mich“) heißen durften und nicht etwa Elli Pirelli oder so ähnlich, oder gar mit solchen spanischen Namen wie „Fixi denn Siwillja“.
Wir durften sie erleben, die große Zeit des deutschen Schlagers. Wir waren sehr textsicher, sangen inbrünstig mit, wenn es aus dem Radio klang:
„In einer kleinen Konditorei, da saßen wir zwei und fraßen für drei!“
Wenn Rudi Schuricke das Lied der Umweltverschmutzer sang:
„Wenn bei Capri die große Tonne im Meer versinkt“
Caterina Valente und Co luden ein:
“Steig in das Schaumbad von Fewa.”
Wenn Manuela meinte:
„Schuld war nur das alte Sofa!“
Hätten wir boß mal so ein Sofa gehabt, wir mussten ja immer in der Scheune im Heu knuddeln. Mann, hatte das überall auf unserer nackten Haut gepiekst!
Freddy Quinn war der Überflieger. Er hatte einen Hit nach dem anderen, wie z.B.:
„Brennend heißer Würstchenstand“
oder:
„Schifft ein weißes Pferd nach Hongkong“
Eine Sängerin namens Illo Schieder sang:
„Sieben Tage lang, lag Käse unterm Schrank“
Der Mega-Party-Knüller war (Partys fanden in einer leeren Scheune statt):
„Rosamunde, schenk mir Dein Sparkassenbuch.“
Toll war unsere Bauern-Polonaise. Wir ließen uns nicht lange bitten und fassten die Mädels von hinten an die - Schulter. (Reimen konnte ich noch nie!)
Wenn schließlich Al Martino seinen Kniewalzer von den spanischen Eiern sang („Spanish Eyes“), dann sanken unsere Mädels in einen Zustand der geistigen Umnachtung. Wir machten dann Mund-zu-Mund-Beatmung und das Leben kehrte schnell in ihre Körper zurück. Und wie!
Anfang der 70er, da machte ich schon als knackiger Rekrut in meiner Soldatenfreizeit Kiel unsicher, da war das Lieblingslied meiner Mädels:
„Ohohohohohohoh wann kommst Du?“ von Dahlia Lavi.
Die Frage blieb nicht lange unbeantwortet.
Wenn wir Jungs aber wieder mal ein solch anstrengendes Wochenende hatten, dass wir unseren Schniedel gar nicht wiedererkannten, dann sangen wir traurig:
„Wer hat mein Glied so zerstört, Ma?“ Die Dahlia Lavi kannte sich aus.
Na ja, am nächsten Wochenende war der wieder fit! Während der Woche hatten wir auch anderes zu tun, da mussten wir täglich unser Vaterland retten und verteidigen.
Manchmal spielten wir in unserer Jugend auch gemeinsam Elfer raus oder Schwarzer Peter mit anmalen. Strip-Poker gab es nicht, wir zogen uns auch ohne Karten aus, wenn uns danach war.

Ich weiß nicht, warum die Mädels immer sagten: „Eddie, du hast einen so sinnlichen Kussmund!“ Mein Mund ist doch völlig normal, abgesehen davon, dass ich ihn oft viel zu voll nahm. Aber da ich vor allem den Mädels nichts abschlagen konnte, ließ ich sie alle gern probieren, wie das mit meinem „sinnlichen Kussmund“ so war und wie er sich anfühlte. Mädels naschen ja gerne. Sie waren alle begeistert!
Wir schauten im Saal der Dorfkneipe (einmal pro Woche war da richtiges Kino) nicht „Star Wars“, sondern „Die Mädels vom Immenhof“, im Sommer „Der fröhliche Wanderer“ mit Rudolf Schock, später, meist um die Weihnachtszeit herum die „Sissi-Filme“. Im Fernsehen war an Weihnachten „Peterchens Mondfahrt“ angesagt. Und zum Heulen schön: „Der kleine Lord“.
Wir lasen sehr viel. In fast jedem Haushalt gab es diese kleinen dünnen Heftchen von Tom Prox und Billi Jenkins. Die tauschten wir auch ohne Ebay untereinander. Wir hatten keinen mp3-Player, sondern ein Transistorradio mit eingebautem Cassetten-Recorder. Dieses Gerät mussten wir mit uns herumschleppen. Mein Lieber Scholli, da war man der King! Die Mädels spielten gern mal mit meinem Apparat. Da war richtig Musik drin!

Natürlich liefen wir nicht immer nur ganz leger in Lederjacke oder Cordhosen rum,

sondern wir machten auch in „seriöser“ Kleidung – ob mit oder ohne Jackett – eine Superfigur. Rauchen war für Jungs Pflicht. Wer nicht rauchte, war kein Mann! War doch scheißegal, ob er sich tothustete.

Wir hatten keine Designerklamotten, so was kannten wir gar nicht, denn sie waren noch nicht erfunden. Unsere Kleidung kauften wir nicht bei Armani, sondern manchmal in der Kreisstadt in dieser amerikanischen Nobel-Boutique, wie heißt sie doch gleich? – ach, jetzt weiß ich es wieder: WOOLWORTH! Aber hauptsächlich kam unsere Kleidung in blauen Paketen direkt ins Haus vom „Großversandhaus QUELLE“.
Wir kannten keine KiTas, wir spielten zusammen mit anderen Kindern auch ohne Aufsicht. Dabei waren wir oft recht seltsam angezogen. Wir trugen Klamotten vom Nachbarn, dessen Kinder aus dieser Kleidung bereits rausgewachsen waren, astreine, robuste Vorkriegsware. Dass Jungs lange Strümpfe trugen, war dabei völlig normal. Die einzige Zeit in meinem Leben, wo ich Strapse trug. Strumpfhosen wurden erst später erfunden. So wusste ich später dann bei den Mädels wenigstens, wie das ging, nämlich die Strümpfe von den Strapsen zu trennen. Eine gemeine Fummelarbeit! Die guten, qualitativ hochwertigen dicken Schlüpfer – für Jungs in zartblau, für Mädels in zartrosa – schauten gern aus den Hosenbeinen der von Mama meist selbst gestrickten kurzen Hose raus.

Ob im zarten Alter von 2 Jahren (oben) oder mit 4 (unten),
die Kinder-Mode war damals halt so.
Ich glaube, man nennt das: Zweckmäßig.
Aber:
Wie Herr Sprengel später in seiner Schokoladen-Werbung feststellte:
„Auf den Inhalt kommt es an!“
Strammes Kerlchen, strohblond. Ein richtiger Wonneproppen!

Très chic, n’est pas?
Das ist ausländisch und heißt: Toll, was?
Als wir in die Volksschule kamen, da schrieben wir nicht mit einem Laptop, sondern wir mussten auf einer Schiefertafel mit einem kratzenden Griffel richtige Buchstaben malen. Ich friere heute noch, wenn ich an dieses kratzende und quietschende Geräusch denke. Wir mussten noch Kopfrechnen lernen und dann später die „Höhere Mathematik des kleinen Mannes“, den DREISATZ. Der ging ja bekanntlich so:
„Wir wissen, wir fragen, wir rechnen. 3 im Sinn, einen runterholen.“
Schulanfänger nannte man „i-Männchen“. Niemand wusste, warum. Man erkannte sie daran, dass der Tafellappen aus dem Tornister raushing. Das war Pflicht! Hielt sich jemand nicht daran, wurde er wegen „Vorspiegelung falscher Tatsachen“ verdroschen. Die größeren Schüler hänselten uns. Wir hänselten später die i-Männchen. Mein Lieblings-Gag war damals, anderen Mitschülern mit dem nassen Schwämmchen das auf der Schiefertafel mühsam Geschriebene – ohne deren Einwilligung - rasch wieder zu entfernen.

i-Männchen Edwin 1955
Man beachte die damals hochmodischen Knickerbocker, den heraushängenden, von meiner Schwester gehäkelten Tafellappen,
das Klemmchen im Haar und die krampfhaft umschlungene Schultüte.
Was für ein Schatz! Ich meine den Inhalt der Tüte.
Da war richtige Schokolade drin! Die vom Sarotti-Mohr.
Wir hatten Freunde!
Sonntags nachmittags saßen wir gemeinsam vor dem Radio und hörten im Kinderfunk „Kalle Blomquist“ oder „Die kleine Hexe“, sahen auch immer die „Augsburger Puppenkiste“ bei irgendeinem Nachbarn, weil wir selbst keinen Fernseher hatten. Lassie, Fury und Mr. Ed, das sprechende Pferd waren Pflichtprogramme. Unsere Lehrerin Fräulein Neugebauer stand wohl Pate für die Serie Mr. Ed, ihr Gebiss ähnelte dem von diesem sprechenden Pferd.
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Strasse, unsere Freunde. Irgendeiner war immer schon da, Oder wir marschierten einfach zu deren Haus und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht zu klingeln, sondern gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns... Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele mit Holzstöcken und Tennisbällen aus, trieben Holzkreisel mit einer Peitsche auf der Straße vor uns her, wo sowieso nur 2 Autos täglich fuhren. Die Mädels machten Hula Hoop, das gab eine knackige Figur. Wie gelenkig die Mädels waren, das zeigten sie uns gern. Auch im Liegen konnten sie Spagat! Das erleichterte oft die soziale Kommunikation.
Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht für immer in unserem Magen weiter und mit den Stöcken stachen wir uns nicht besonders viele Augen aus.
Wir lagen mit den Mädels im hohen Gras, und wir dachten nicht an Zecken und Borelliose. Dazu hatten wir gar keine Zeit, und die gab es damals noch nicht. Wir lagen da nämlich nicht nur so rum. Wir lernten! Biologie aus erster Hand, am lebenden Objekt, sozusagen. Schwerpunkt: Die Anatomie des Menschen.
Beim Straßenfußball oder Völkerballspiel durfte nur mitspielen wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klar zu kommen. Typisch „männliche“ oder „weibliche“ Spiele gab es nicht. Ich spielte schon damals viel lieber mit Mädchen als mit Jungs. Beim „Hüppekästchen“ war ich besonders gut.
Wir empfanden als kleine Knirpse unsere „Doktorspiele“ als ungemein aufregend und niemand dachte daran, so etwas zu „beichten“. Niemand erpresste einen anderen etwa mit „Intimfotos“. Die Kodak Klickklack war ja noch gar nicht erfunden.
Um gut zu riechen stibitzten wir den Eltern etwas 4711, meist hatten wir aber alle einen dezenten, einheitlichen Stallgeruch.
Ich hatte mal in der Schule dem auf der Bank vor mir sitzenden Mädchen die Spitzen ihrer langen blonden Zöpfe in ein in dem Tisch eingelassenes Tintenfass gesteckt. Sie war – gelinde gesagt - ein bisschen sauer. Verstand ich gar nicht, denn „königsblau“ stand ihr ganz gut. Später dann, als ich mal wieder vor ihr angeben wollte und sagte:
„Ätsch, ich habe aber einen Schniedelwurz und Du hast keinen.“
Ich dachte ja, bei ihr käme jetzt so etwas wie Penisneid auf.
Da kam die Retourkutsche. Sie sagte triumphierend:
„Ätsch, wenn ich mal groß bin, dann kann ich ganz viele haben und Du hast nur einen!“
Was wollte sie denn damit sagen? Verstehe einer diese Weiber! Jedenfalls steckte ich ihr dann später noch einmal eine ganze Handvoll Hagebuttenkörner als Juckpulver in ihr Kleid. Ich wusste bis dahin nicht, dass ein Mädchen so hysterisch kreischen und heulen kann. Der Lehrer haute mir eins auf die Fresse. Er wurde nicht aus dem Schuldienst entlassen.
Dieses frühreife, vorlaute, hysterische Mädel verließ das Dorf als 16-jährige, ließ sich auf der Reeperbahn in Hamburg zur Domina ausbilden, machte sich selbständig und betrieb jahrelang mit großem Erfolg das „Studio Nagaika“ (Nagaika = Kosakenpeitsche). Die vielen gutbetuchten Kunden aus der „erstbesten Gesellschaft“, der „oberen paar Tausend“ schätzten ihren qualitativ hochwertigen „Service mit Geld-zurück-Garantie“ Ihr Geschäft hatte im wahrsten Sinne einen „durchschlagenden Erfolg“ und brachte ihr eine Villa mit Swimmingpool an der Elbchaussee ein.
Manche Schüler waren nicht so schlau wie die anderen. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Eine etwas dickliche Bauerntochter aus meiner Klasse arbeitete sehr erfolgreich als Klofrau in Wanne-Eikel im Ruhrgebiet. Ihr wöchentliches Trinkgeld überstieg meinen Monatslohn um einiges. Sie wanderte nach einigen Jahren aus und machte dann Karriere als Südafrikas schnellste Krabbenpuhlerin.
Kinderarbeit war kein Thema, sondern die Normalität. Die Bauernkinder schufteten mit den Eltern fast täglich auf dem Feld. Zur Himbeeren- und Brombeerenzeit wurde uns Nicht-Bauernkindern von unseren Eltern ein Eimer umgebunden und dann mussten wir eimerweise Beeren sammeln, die dann beim Kaufmann im Ort für 50 Pfennige das Pfund an irgendeinen Händler verkauft wurden. Schließlich waren wir arm. Wir hatten ja nix. Meine Mutter war Rentnerin, mein Vater unbekannt.
Es klang seltsam, wenn meine Mutter immer sagte, ich sei ein „Unfall“ und eigentlich sollte es mich gar nicht geben. Mich störte das aber nicht. Auch die Tatsache, dass mich meine Mutter oft wegen Nichtigkeiten regelmäßig mit einem Handfeger, Besenstiel oder anderen stockähnlichen Instrumenten halbtot prügelte, konnte mir meine gute Laune nicht nehmen. Qualität setzt sich eben durch und lässt sich durch nichts und niemanden behindern. Manchmal musste mich meine bei uns wohnende Schwägerin davor bewahren, totgeschlagen zu werden. Sie ging dazwischen und bekam von der tobenden Furie, genannt Mutter, auch noch etwas ab.
Niemand kam auf die Idee, diese schreckliche Frau anzuzeigen. Auch die Nachbarn nicht, obwohl die das alle mitkriegten. Als ich 12 Jahre alt war, hatte das ein Ende. Ich hatte ihr mit einem „schlagenden Argument“ klargemacht, dass sie sich doch bitte künftig dezent etwas mehr zurückhalten möge. Das „Veilchen“ zeigte in den nächsten Tagen die Wandlungsfähigkeit der Farben eines Camäleons. Der Herrgott gab ihr dann später durch jahrelanges schmerzhaftes Siechtum den gerechten Lohn. Warum störte mich das nicht besonders?
Als ich 18 war, kam ich zur Bundeswehr nach Lütjenburg in Ostholstein. Herrlich! Über 500 Kilometer weg von zu Hause. Im Sommer spielten wir in Behrensdorf am Nacktstrand Volleyball mit den Mädels. Wie gut, dass wir schon als Kinder Nacktheit als etwas völlig Natürliches betrachteten. Und schon direkt nach der Geburt ließen wir uns von erwachsenen Mädels gern den Bauch und noch mehr schrubben.

Ich fuhr kaum noch nach Hause, sondern genoss die aufregende große weite Welt der kleinen Provinzstadt Kiel, die wir am Wochenende unsicher machten. Ich arrangierte mich mit den Gegebenheiten, wurde Soldat auf Zeit für 12 Jahre = SaZ 12, machte Karriere als Unteroffizier, Stabsunteroffizier, Feldwebel und Oberfeldwebel. Ich lernte, junge Menschen auszubilden und zu führen. Während der letzten 1 ½ Jahre der Bundeswehrzeit machte ich an der Bundeswehrfachschule in Kiel meine Realschulreife. Gut, das soll reichen, um dieses Kapitel abzuschließen. Ich würde es heute nicht wieder tun! Das mit der Bundeswehr, meine ich.
Unsere Taten hatten in unserer Kindheit manchmal Konsequenzen. Das war klar, und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hatte, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauten. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei. Hatte uns der Bauer den Arsch vollgehauen, weil wir seine Äpfel geklaut hatten, dann kriegten wir von den Eltern noch eine Tracht Prügel, dafür, dass wir so blöd waren, uns erwischen zu lassen. So etwas! Wir brauchten dann aber keine 20 Sitzungen bei einem Psychologen. Das steckten wir einfach weg!
Auch, wenn wir auf dem Dorf lebten und nur 8 Jahre lang die Volksschule besuchten, uns stand die Welt offen. Aus uns ist was geworden! Wir hatten schließlich schon als Knirpse gelernt, uns durchzusetzen. Wir konnten logisch denken und hatten praktische Ideen. Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.
So wurde von einem dieser Lausbuben später allen Menschen aufgezeigt, wie sie sich mit zwei kleinen Gebeten von allen Krankheiten befreien können. Seine Erfahrungen darüber, wie man Frauen glücklich macht, schrieb er auch auf. Damit setzte er zwei „Sanfte Revolutionen“ in Gang. Trotzdem ihn die gesamte Menschheit verehrt und ihm dankbar ist, blieb er bescheiden.
Ein von mir angestrebtes Studium an der Uni kam nicht zustande. Ich wollte mich für das Fach „Fummologie und Lochkunde“ einschreiben lassen. Dieser Studiengang wurde aber nirgends angeboten. Nun, dann musste ich eben „das Leben studieren“. Außerdem hätte ich das „große Latrinum“ haben müssen, was mir fehlte.
Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Wir haben miteinander gespielt, haben uns geliebt und gehasst, wir haben uns aber nicht gegenseitig mit Baseballschlägern totgeschlagen, sondern wir haben uns geachtet. Mit alldem wussten wir umzugehen.
Wir kannten Begriffe wie
Rezession
Deflation
Inflation
Depression
nicht. Wir waren damals froh, wenn wir das Abenteuer Defloration mit Bravour meisterten. Weil wir Jungs in dieser Beziehung einfühlsam und zärtlich waren, bekommen wir noch heute von den Mädels Dankschreiben für „ein unvergessenes 1. Mal“.
War früher nun alles besser oder nicht? Ich möchte meine Kindheit und Jugendzeit nicht missen. Im Herbst meine ich sogar heute noch in Kiel manchmal den Duft der Kartoffelfeuer zu riechen. Manchmal bedaure ich die Kinder der heutigen Zeit, wenn ich daran denke, was die alles versäumen. Ich begrüße aber viele dieser Erfindungen, die uns heute das Leben leichter und angenehmer machen.
Wie bitte? Ich habe noch etwas vergessen? Ach ja, Ihr wollt wissen, warum ich denn nie verheiratet war, immer noch Single bin. Das ist ganz einfach: Ich bin ein Alpha-Tier (und was für eins!), das zu keinerlei Kompromissen bereit ist. Da aber eine Zweierbeziehung nur aus Kompromissen besteht, kommt eine Bindung für mich einfach nicht in Frage. Es funktioniert nicht. Kinder? Nicht, dass ich wüsste…
Natürlich habe ich viele so genannte „Beziehungen“ hinter mir, eine dauerte sogar 6 ½ Jahre, ging also im „Verflixten 7. Jahr“ in beiderseitigen Einvernehmen auseinander. Ich brauchte mich auch gar nicht erst mit dieser Situation groß abzufinden, habe sie einfach akzeptiert. Ich bin dennoch glücklich und zufrieden, lebe – was mein Sexualleben angeht – à la carte, ich bin allein, aber nicht einsam. Ich vermisse nichts und ich bereue nichts.
Und Du als 29jähriger oder älterer –
pardon - reiferer Zeitgenosse gehörst auch dazu.
Herzlichen Glückwunsch!

Azalee
Das „Fest der Liebe“
Habt Ihr schon alle Geschenke für das kommende „märchenhafte“ Fest beisammen? Sicher lauscht Ihr auch in diesem Jahr andächtig, wenn in der Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ alle Jahre wieder der Bundespräsident im Fernsehen diese von unserer Führung als „Märchen“ entlarvte Geschichte den Zuschauern vorliest.
Welch eine festliche Stimmung wird da doch wieder in den Häusern sein!
Und dieser Duft nach Mandel, Nuss und Apfelkern!
Duft?
Oh Schreck, die Gans muss begossen werden!
Die Kinder und die Engel, die reingetreten sind, gehen zum Weihnachtstisch und beten, die Alten schauen himmelwärts.
Abends dann beglücken uns „Marianne und Michael“ mit Weinachtsliedern der Wiener Sängerknaben. Schade! Dolly Parton würde ich mit ihrem „Winter Wonderland“ lieber sehen und hören. Schließlich hat sie zwei große – ähem, „Vorteile“ (Körbchengröße 12) – gegenüber Marianne und Michael und den singenden Knaben aus Wien.
Die Privatsender zeigen Horrorfilme wie „Das jährliche Grauen kehrt zurück“ oder Softpornos wie „Machen wir’s wie die Karnickel“.
Nein, wie ist es doch wieder gemütlich! Fast wie bei Hoppenstedts!
Der Opa motzt immer wieder: „Früher war mehr Lametta!“ Die Oma knackt dem Opa dann noch die Nüsse.
Die kleine Tochter, ein lebhaftes Kind, sagt ein Gedicht auf: „Zicke-Zacke Hühnerkacke…“
Der pubertierende Sohn kann auch ein Gedicht: „Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehn, es kam aus der Kneipe und konnt kaum noch stehn.“ Er nörgelt dann noch pausenlos: „Alle haben schon einen Blue Ray-Recorder, nur ich wieder noch nicht!“
Der Papa packt seine 5. Krawatte aus. Von seiner Mutti bekam er auch in diesem Jahr wieder äußerst elegante und warme Unterhosen: Doppelripp mit Eingriff, schlitzverstärkt mit langen Beinen in sahara-beige. Einfach sexy! Seine Frau schenkte ihm eine Schachtel blaue Nahrungsergänzungen mit Namen „Viagra“ zur allgemeinen Kräftigung und Stärkung der schlaffen Glieder.
Die Mama freut sich riesig über einen Original Heinzelmann Saugblaser, denn sie kennt das Motto:
„Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur blasen kann!“
Auch gibt sie später am Abend eine Kostprobe ihres überragenden Könnens als Frau mit Jodeldiplomabschluß:
„Holera di dudel djö, holdrio du dödel du!“
Das ist sensationell! Da hat sie was Eigenes, wenn die Kinder mal aus dem Haus sind. Und Jodler werden ja immer gebraucht.
Um Gottes Willen – die Gans! Bloß nicht vergessen, die Gans im Backofen zu begießen!
Und dann die Tonnen von Geschenkpapier unauffällig im Hausflur entsorgen. Falls da noch Platz ist…

Opa hat recht: Früher war mehr Lametta!
Ein wunderschönes Geschenk,
das Ihr einem anderen Menschen machen könnt, ist völlig kostenlos. Sagt doch einfach mal zu allen Menschen, die Ihr kennt:
„Es ist schön, dass es Dich gibt!“
Der Dank dafür ist ein wunderschönes Geschenk für Euch:
Ein glückliches Lächeln!

Winter in der Kösterallee in Kiel
Bei Eisglätte ist diese abschüssige Straße für
Autofahrer toll.
Man genießt gratis eine grandiose Rutschpartie unten über die Querstraße
Hindenburgufer hinaus,
ohne Zaun, mit anschließendem Eisschwimmen in der Förde.
Unten das kleine Dreieck, da ist die Kieler Förde.
Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2008
Ohne Frage! Es war ein wahrhaft erfolgreiches Jahr 2008. An erster und wichtigster Stelle müssen wir hier die enorme Zunahme der Energie unserer Gebete nennen, die jetzt optimal sind und uns zu unserer angestrebten „100%igen GESUNDHEIT“ und „100%igen HEILUNG“, unserer vollständigen REGENERATION bringen.
Was dieses Jahr 2008 für Euch ganz persönlich gebracht hat, das könnt Ihr nur selbst sagen. Schaut bitte mal zurück. Wie ging es Euch an Silvester 2007? Wie geht es Euch an diesem Silvester 2008?

Wintertraum in Bayern
Foto: Inka
Ausblick auf das Neue Jahr 2009
Jetzt, da wir uns auf dem Weg zu „100%iger GESUNDHEIT“ und „100%iger HEILUNG“, zu vollständiger REGENERATION befinden, da ist doch jeder Tag des kommenden Jahres wie eine Wundertüte. Wir wissen, es sind tolle Sachen drin. Aber was werden wir da alles geschenkt bekommen?
Vielleicht werden viele von Euch Frauen zum ersten Mal einen Orgasmus erleben. Vielleicht werden die meisten von Euch Männern endlich begreifen, dass der Penis für den Orgasmus der Frau total unwichtig ist, sondern „ZÄRTLICHKEITEN“ das Zauberwort ist, dass ZÄRTLICHKEITEN den EGOISMUS ablösen MÜSSEN! Eine Hilfe kann mein neues Buch sein:
Pardon! Aber das ist jetzt kein Witz.
Dieses Buch gibt es ab sofort.
Wenn dieses Buch – 137 Seiten – Lust auf Sex, Lust auf Zärtlichkeiten macht, wenn Ihr gar nicht mehr anders könnt, als Eurer Partnerin alle Zärtlichkeiten der Welt zu geben, wenn Ihr Euch fühlt wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch, dann hat es seinen Zweck voll erfüllt. Dieses Buch ist nicht das Nonplusultra für Sexspiele, dieses Buch verlangt von niemandem, dass es so und nur so richtig ist.
Was ist es dann?
Ein Buch „Aus der Praxis für die Praxis“. Wenn Ihr so wollt: Ein „Lehr- und Arbeitsbuch“, „learning by doing“ heißt das heute auf Neudeutsch. Niemand braucht für die Anwendung von ZÄRTLICHKEITEN eine besondere Ausbildung, nur das berühmte Zauberwort: „TUN“! Die in diesem Buch beschriebenen ZÄRTLICHKEITEN dürfen gern individuell ausgeweitet werden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es werden die ZÄRTLICHKEITEN in allen Einzelheiten ohne Tabus beschrieben, die bisher noch NIEMALS ihre Wirkung verfehlt haben. Immer führten sie zum Ziel: Zu einem furiosen Orgasmus bei der Partnerin.
Ich bin ganz sicher, jede Frau gibt mir recht, wenn ich behaupte:
Dieses Buch war überfällig!
Die Sprache des Buches ist „sauber“.
Es gibt dort kein einziges Wort, das „Bäh“ ist.
Aber auch dieses Buch ist eine „Sanfte Revolution“.
Mit der Brechstange geht gar nichts.
Bitte nehmt Euch „ZEIT für ZÄRTLICHKEITEN“.
Eine kleine Leseprobe gefällig?
Bitte sehr! Aus dem Kapitel „Kopf, Gesicht, Mund“:
Natürlich sind die Ohrmuscheln ein ganz besonderes Ziel. Wir massieren zärtlich, zeichnen die Windungen der Ohrmuschel nach, massieren mit Daumen und Zeigefinger zart das Ohrläppchen, führen den Zeigefinger mit der Fingerkuppe an den Rand des Ohreingangs – bitte nicht weiter.
Wir gehen zurück zum Gesicht. Wir streichen mit einem Zeigefinger über die sinnlich geöffneten, feuchten Lippen der Partnerin und deuten an, dass wir den Zeigefinger – bitte ohne Druck – zwischen die Lippen in den Mund stecken möchten. Das versteht jede Partnerin. Sie wird ganz bestimmt den Zeigefinger in ihren Mund nehmen, darüber die Lippen schließen und ihn mit der Zunge liebkosen und so damit andeuten, was sie gern mit dem Penis machen möchte. Wir Männer bekommen dabei einen Vorgeschmack auf eines unser schönsten Gefühle.
Jetzt ist der Moment gekommen, die Partnerin zuerst ganz sinnlich und zart ohne Zunge auf die Lippen zu küssen. Dieser Kuss ist ein Hauch. Wir „knabbern“ mit unseren Lippen an ihren Lippen, an Oberlippe und Unterlippe. Wenn die Zähne ins Spiel kommen, dann aber nur ganz zart, ohne jeden Druck. Wir fahren mit der Zungenspitze über ihre Lippen, in den Mundwinkeln verweilen wir mit leichtem Vibrieren der Zunge. Dann brauchen wir gar nicht mehr viel zu machen. Uns wird von der Partnerin die Initiative abgenommen.
Jetzt folgt ein leidenschaftlicher Kuss mit sanftem, festem, ja forderndem Druck. Die beiden Zungen werden gegenseitig in den Mund geführt und sie erkunden die gesamte Mundhöhle. Die Umarmung wird fester. Leidenschaft pur! Wir Männer beenden – auch wenn es schwer fällt – die Umarmung und den Kuss ganz sanft und beginnen von vorn mit den Liebkosungen des Kopfes der Partnerin. Dabei dürfen und sollten jetzt immer zwischendurch weitere leidenschaftliche Zungenküsse folgen.
Die Zunge übernimmt jetzt die Zärtlichkeiten der Finger. Wir gehen mit unserem Mund über das ganze Gesicht, berühren…
Das genügt sicher schon als „Appetithappen“.
„NEIIIIIIIIIIIIIIIIIN!“
Na dann, noch einen aus dem Kapitel „Geschlechtsorgane“
So, Ihr lieben Männer, gleich kommt ihr auch zu Eurem Orgasmus. Eure über lange Zeit aufrecht erhaltene Spannung wird Euch einen ganz besonders starken Orgasmus bescheren. Ihr werdet das Gefühl haben, dass es Euch den Unterleib zerfetzt. Wahnsinn! Aber ein bisschen müsst Ihr noch warten. Ich meine aber, dass ihr durch die überwältigenden Gefühlseruptionen Eurer Partnerin – mittlerweile hatte sie schon 3 Orgasmen - beinahe so mitgenommen seid, wie sie selbst. Macht nichts! Es ist eine wohltuende Erschöpfung. Eure Partnerin ist aufgewühlt, ist ein kochender Kessel, dessen Deckel gleich abgesprengt wird. Ihr werdet dafür sorgen, bevor ihr Euren Happen von diesem herrlichen Gericht abbekommt.
Das ruhige Atmen Eurer Partnerin ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Das wird sich gleich schlagartig ändern. Jetzt, jetzt ist es endlich soweit: Ihr dürft, nein Ihr sollt und müsst jetzt Eure Partnerin an dem Ort der Begierde zwischen ihren Beinen berühren – und noch mehr. Was ist nur los? Ihr schaut ganz ungläubig? Da, wo Ihr noch gestern die Oberschenkel auseinanderdrücken musstet, um Euren Penis mit viel Gewürge in die Vagina einzuführen, da gehen die jetzt ganz automatisch auseinander. Seht Ihr: ZÄRTLICHKEITEN sind auch und gerade hier das „Sesam-öffne-Dich“.
Dabei habt Ihr bis jetzt doch nur mit Eurer Hand ganz zart über den Schamhaarbereich gestreichelt. Das abgehackte Atmen Eurer Partnerin nimmt wieder zu. Sie stöhnt, sie keucht, sie schreit, sie fordert. Da die Beine weit geöffnet sind, liegt alles, wonach Ihr Euch sehnt, direkt in voller Schönheit vor Euch. Gemach, Gemach! Erst mal wieder Gas geben.
Die Hand mit dem etwas abgewinkelten Mittelfinger…
So, aber jetzt müsst Ihr das Buch im Ganzen lesen! Mehr gibt es hier nicht.
„Zuuuuu-gaaaaa-be!“
Na gut, ich kann Euch ja nichts abschlagen.
Aber nur, weil bald Weihnachten ist!
Apropos Weihnachten: Habt Ihr schon ein Geschenk
für Euren Partner/Eure Partnerin?
War nur eine Frage…
Dann lest bitte, wie der „Erotische Traum“ (Anhang des Buches) beginnt:
Du stehst im Wohnzimmer und hast nur einen Bademantel an, den Gürtel zu einem lockeren Knoten gebunden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Gürtel aufgeht und der Bademantel Deinen schlanken Körper freigibt. Ich stehe hinter Dir und fasse Dich ganz zart an Deine Schultern. Du drehst Dich langsam zu mir herum und wir stehen uns gegenüber, Dein Körper berührt kaum merklich meinen. Deine Haut duftet herrlich.
Du hast Deine Hände auf meine Schultern gelegt. Ich nehme Dein Gesicht in meine Hände. Wir haben gerade gemeinsam geduscht, Dein Haar ist noch etwas feucht, Du bist wunderschön. Meine Daumen reiben zart über Deine Wangen, berühren Deine Mundwinkel. Dein Mund öffnet sich und Deine Lippen beben etwas. Der Druck Deiner Hände auf meinen Schultern wird stärker, Du kommst näher, schlingst Deine Arme um meinen Nacken und unsere Körper berühren sich.
Dein Bademantel ist aufgegangen, der Gürtel fiel herunter. Deine festen Brüste berühren meinen Körper. Du drängst Dich an mich. Du greifst mit Deinen Händen an den Gürtel meines Bademantels und öffnest den Knoten, der Gürtel fällt zu Boden und ich spüre jetzt Deine festen Brüste warm auf meiner nackten Haut, Deine Brustwarzen sind fest. Deine Arme schlingen sich wieder um meinen Nacken, Du streckst mir Dein Gesicht mit den sinnlich geöffneten feuchten Lippen entgegen. Dein Mund sucht meinen Mund.
Gleichzeitig drückst Du Deinen Unterkörper gegen meine Lenden. Dein Unterleib reibt an meinem steifen, fast senkrecht stehenden…
Also, ich weiß jetzt nicht so richtig, wie ich
es sagen soll. Ach was: Ich gestehe! In dieser wunderschönen Geschichte, in
diesem „erotischen Traum“ habe ich ein wenig übertrieben. Ich bin nämlich ein
ganz „normaler“ Mann. Gerade in diesem Punkt neigen alle Männer ja bekanntlich
zu Übertreibungen. Indirekt bekommt Ihr einen Eindruck von der Größe meines
– pardon – des Penis des Helden. Und ich muss Euch sagen, mein – pardon -
der Penis des Helden ist in Wahrheit 8 Millimeter kürzer. Ich bitte um
Entschuldigung für die maßlose Übertreibung bei der Beschreibung. Dann aber fiel
mir wieder ein, dass ich ja weiter oben eigentlich schon alles von mir verraten
hatte. Und dann habe ich mir wieder die feststehende Tatsache in mein Hirn
zurückgeholt, dass der Penis für das Erreichen des Orgasmus der Frau eigentlich
keine Rolle spielt. Aber wir Männer bringen das Gerede über die Größe einfach
nicht raus aus unseren Hirnen…
Hier das Inhaltsverzeichnis:
Inhalt:
Seite 7: Vorwort
Seite 15: Kopf, Gesicht, Mund
Seite 19: Arme, Brust, Rücken
Seite 27: Becken, Beine, Po
Seite 41: Geschlechtsorgane
Seite 59: Nachspiel
Seite 63: Schlusswort
Seite 71: Anhang:
Seite 73: Hetero, Homo, Bi - Was ist eigentlich "normal"?
Seite 83: Unsere Traumfrequenz
Seite 87: Ein erotischer Traum
Seite 103: Noch ein erotischer Traum
Seite 117: Ein Espresso-Traum
Seite 135: Kontakt
Hallo Mädels,
in meinem neuen Buch ist wirklich alles absolut sauber, in diesem Buch gibt es kein einziges Wort, das „Bäh“ ist. Wer das denkt, der muss noch einige Blockaden auflösen. So, genau so, werden tagtäglich (hoffentlich) bei Millionen Paaren in Deutschland Zärtlichkeiten ausgetauscht. Aber, wie die Erfahrung zeigt, wohl eher nicht. Ich sehe die meisten von Euch mit dem Kopf nicken.
Viele Männer sind ja leider der Auffassung, Zärtlichkeiten werden durch „stramme Haltung“ ersetzt. Warum um Himmels Willen soll man nicht darüber sprechen? Wer sagt denn da bloß diesen blödsinnigen Satz: „Darüber spricht man nicht“? Wer hat das denn festgelegt? Weil nicht darüber gesprochen wird, deshalb gibt es gerade bei diesem wichtigen Bereich so viel Frust und Leid. ICH spreche darüber, ohne Tabus, ich nenne die „Dinge“ beim Namen. Ganz im Gegensatz zu vielleicht einem ältlichen, äußerst konservativen, aber liebenswerten Frollein, die meint:
„Penis? Oh Gott, so was würde ich ja niemals in den Mund nehmen.“
(Damit meinte sie lediglich dieses „böse“ Wort.)
Der Penis heißt doch „Penis“, die Klitoris heißt doch „Klitoris“, oder? Ihr nennt doch Eure linke Hand „linke Hand“, Eure Nase „Nase“, oder? Ihr erfindet doch dafür auch nicht Phantasienamen oder Umschreibungen wie bei Harry Potter „Na Du weißt schon was“ oder „Das Ding, dessen Namen man nicht ausspricht“.
Ihr wunderbaren Frauen, Ihr habt Euch vor gar nicht allzu langer Zeit von dem Folterinstrument „Korsett“ befreit. Bitte befreit Euch jetzt von einer weiteren Folter, Eurer Demutshaltung. (Wir Männer werden uns in nicht allzu langer Zeit von diesem Folterinstrument, genannt KRAWATTE, befreien, da bin ich ganz sicher) Fordert von Eurem Partner das göttliche Gefühl, das Orgasmus genannt wird. Sagt ihm, wie es geht. Er braucht Euch nur die im Buch beschriebenen ZÄRTLICHKEITEN zu geben.
Ich finde, dieses Buch ist ein MUSS für Eure Partner. Schenkt es ihnen doch zu Weihnachten. Und für Euch sowieso, damit Ihr mal seht, was alles möglich ist. Bitte seid nicht traurig, wenn Ihr lest, was ihr bis heute alles versäumt habt. Dann fangt eben heute an! Ihr könnt dann gern Euren Langweiler auf den Topf setzen und sagen:
„Hey Alter, so will ich es haben!“
Sollte er ablehnen, das Buch zu lesen, dann sagt ihm, Ihr werdet erst dann wieder mit ihm Sex haben, wenn er es gelesen hat und er Euch die im Buch beschriebenen ZÄRTLICHKEITEN gibt. Kann oder will er das nicht, muss er nachsitzen und als Strafarbeit 100x schreiben:
„Ich muss mit ZÄRTLICHKEITEN meine Partnerin
zum Orgasmus bringen!
Mein Penis ist dabei erst einmal völlig unwichtig!
Der „kommt“ ganz zum Schluss!
Dann aber gewaltig!
Ich kann nur dann glücklich sein,
wenn meine Partnerin glücklich ist!
Nur dann!“
Ihr wunderbaren Geschöpfe, Ihr Frauen, Ihr habt ein Recht auf das höchste und schönste der Gefühle: Den göttlichen ORGASMUS! Gott selbst hat ihn geschaffen. Nehmt ihn Euch!
Ihr werdet beim Lesen sehen und spüren, dass ich meine ganze Achtung, Bewunderung und Liebe für Euch göttliche Frauen in dieses Buch hineingelegt habe. Ich wünsche Euch, dass Ihr alle auch diese wunderbaren göttlichen Gefühle erleben werdet, wie sie bis heute alle meine Partnerinnen erleben durften. Mit genau diesen ZÄRTLICHKEITEN. Diese ZÄRTLICHKEITEN sind zeitlos.
Hallo Jungs,
na los, springt über Euren Schatten, Ihr seid gar nicht die Mordsmollies, die ihr immer sein wollt. Ihr seid eigentlich nur unwissend, weil niemand Euch bisher gesagt hat, wie es richtig geht. Aus diesem Unwissen heraus wurdet Ihr zu Egoisten, die Euren Partnerinnen nur wehtun. Ihr werdet feststellen, dass – bevor „Euer bestes Stück“ ins Geschehen eingreift (erst im vorletzten Kapitel) – Eure Partnerin mit einfachen aber herrlichen Zärtlichkeiten bereits 3x zum Orgasmus gekommen ist.
Hey Jungs, die Jagd sollte für Euch immer wichtiger sein als der Abschuss. Euren Egoismus lasst bitte vor Eurer Wohnungstür. Dann dürft Ihr mit Eurer Partnerin gemeinsam den Gipfel der Lust erklimmen. Ich verspreche Euch: „So etwas habt Ihr noch nicht erlebt!“
Wir Männer sind doch in Wirklichkeit gar keine Machos, sondern kleine sensible Buben, die viele ZÄRTLICHKEITEN brauchen, die so gern mal weinen möchten, wenn gewissenlose „Erzieher“ ihnen nicht eingetrichtert hätten: „Ein Mann weint nicht!“ Die so gern einfach nur mal in die Arme genommen werden möchten. Denen die ganze Welt einredet, dass sie nur mit einem großen und potenten Penis in der Lage sind, eine Frau glücklich zu machen. Was sind das nur für Idioten, die so was sagen.
Ganz einfache ZÄRTLICHKEITEN sind es, das ist die Kombination zum Tresor des Glücks. Öffnen wir ihn doch. Es ist ganz einfach! Um ZÄRTLICHKEITEN zu bekommen, müssen wir sie erst geben. ZÄRTLICHKEITEN, das ist keine Einbahnstraße. Das ist nicht nur „Empfangen“, sondern unbedingt erst „Senden“.
Wusstet Ihr eigentlich, dass es auch einem Mann möglich ist, mehrere Male kurz hintereinander einen Orgasmus – ohne oder mit Ejakulation – zu erreichen? 4x, 5x? So viele, wie er möchte? Na ja, spätestens nach dem 5. wird Euch schwarz vor Augen. Mehr habe ich nicht geschafft, dann wurde ich meist ohnmächtig. Den „richtigen“, den sparen wir uns für unsere Partnerin auf. In der wunderschönen Geschichte am Ende des Buches „Ein erotischer Traum“ erfahrt ihr, wie das geht, wie auch Eure Partnerin Euch dieses absolute Glück schenken kann. Wahnsinn pur! Irgendwie kommt mir der Held dieser Geschichte bekannt vor…
Ich meine, so wie Eure Partnerin ein Recht darauf hat, mindestens einmal oder gar mehrmals am Abend zum Orgasmus zu kommen, so habt IHR das Recht, wenn Ihr es wollt, ebenfalls mehrmals zum Orgasmus zu kommen. Ich sage Euch in „Ein erotischer Traum“ wie es geht. Freut Euch drauf. Ihr braucht sicher nicht lange zu überlegen, wer der Mann in dieser Geschichte ist… Ihr könnt aber gern selbst dieser Mann in Eurem ganz persönlichen „Erotischen Traum“ sein. Er kann für Euch natürlich sofort Wahrheit werden. Träumt diesen Traum gemeinsam mit Eurer Partnerin.
Gerade dieses Thema ist offensichtlich unserem Herrgott so wichtig, dass er mich mit geradezu drastischen Mitteln wie Kopfschmerzen, Juckanfällen oder gar schmerzenden Stichen in der Wirbelsäule regelrecht danach gedrängt hat, meine Erfahrungen in dieser „Angelegenheit“ in allen Einzelheiten aufzuschreiben. Ursprünglich wollte ich dieses Thema nur am Rande erwähnen. Er will aber, dass Ihr Männer wisst, dass es auch bei Euch solch ein Lustzentrum gibt. Erst, als ich dieses alles geschrieben hatte, kam von ihm das Zeichen TRENNUNG!
Ich möchte betonen: Ihr Männer, Ihr alle MÜSST nicht, Ihr alle DÜRFT und KÖNNT aber diese besondere Lust ausleben.
Beim Sex geht es in erster Linie um unsere Partnerin, und erst dann „kommen“ wir. Genießt erst IHRE unbändige Lust, bevor Ihr einstimmt und sich Eure gemeinsame Lust dann in einem gemeinsamen Erdbeben der Stärke 10 auf der Richtersakala bahnbricht. Lest das Buch, TUT einfach nur das, was da beschrieben ist und gebt Eurer Partnerin das schönste aller Gefühle. Von solch dämlicher Arroganz und hoffnungsloser Selbstüberschätzung, dass Ihr sagt, dass Euch dieses Buch nichts angeht und Ihr es sowieso nicht braucht, könnt Ihr doch nicht sein. Dass Ihr solch ein Erdbeben der Lust gar nicht kennenlernen wollt, das kann ich mir schon gar nicht vorstellen.
Schenkt Eurer Partnerin zu Weihnachten einen (ihren ersten?)
Orgasmus!
Und schenkt Euch das wunderbare Gefühl,
diesen Orgasmus zu erleben!
Wenn Ihr Eure Partnerin erst einmal in „richtiger“ (keiner gespielten!) Ekstase erlebt habt,
dann wollt Ihr nie mehr etwas Anderes.
Ich wünsche es Euch so sehr!
Dieses Geschenk ist kostenlos
und ohne Nebenwirkungen!

Weihnachtsstern
Weihnachten bei Eddie
Statt Atzventzkrantzkertzen (das einzige deutsche Wort mit 4 „tz“) und Weihnachtsbaum gibt es in diesem Jahr in meinem Wohnzimmer auch wieder blühende Orchideen. Wie in jedem Jahr! Das Panorama-Foto zeigt meine Lieblinge im vorigen Jahr im Herbst. Die Orchideen blühen in diesem Jahr etwas später, haben momentan noch die Knospen geschlossen. Im Laufe der nächsten beiden Wochen werden sie aufblühen und dann zu Weihnachten wieder ihre ganze Pracht zeigen.

Die Schönheiten auf den unteren 4 Fotos stehen im Schlafzimmer,
weil im Wohnzimmer kein Platz für sie war.
(Klingt wie „…weil in der Herberge kein Platz für sie war…“) (grins!)
Da aber mein Schlafzimmer auch mein Arbeitszimmer ist (ein Schelm, der Böses dabei denkt!), da im Schlafzimmer Computer und Schreibtisch stehen, ich dort auch tagsüber viele Stunden täglich verbringe, bekommen diese Hübschen aber genau so viel Beachtung von mir wie die im Wohnzimmer.


Mit den besten Wünschen für:
- allzeit gute Gesundheit,
- ein wahrhaft „märchenhaftes Fest“
- viel Spaß beim Austausch von ZÄRTLICHKEITEN
- viel Erfolg im Neuen Jahr 2009!
Begrüßen wir es mit Freude und voller Vertrauen!

Feuerwerk im Hamburger Hafen
Foto: Clemens
Danke, dass es Euch alle gibt!
Edwin
Zurück zu "INFO-BRIEFE Inhaltsverzeichnis"